this post was submitted on 17 Feb 2026
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Deutschland

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[–] toe@feddit.org 2 points 1 day ago

Im Artikel steht die Vermutung des DIW-Präsident, dass die aktuelle Regierung den leichten Weg geht. Alles andere könnte in jedem Jahr der letzten 10 Jahre stehen.

  • Erhöhung Mehrwertsteuer = Konsumbremse und falsches Signal
  • Einsparung Sozialstaat = politisch unangenehm
  • Besteuerung Vermögen = politisch unangenehm
  • Potential bei Grundsteuer = halber Weg ist beschritten, nun politisch viel Arbeit.

Vergessen wird noch die Möglichleit der Inflation, die bestehende minetärexAnsprüche gegenüber den Staat und Sozialsystemen im Wert reduziert. Ist aber auch politisch sehr unangenehm.

So eine Aussage und das "Breit treten" diese, zerstört Vertrauen in den Binnenmarkt und verzögert private Investionseentscheidungen in den Standort.

Die Aussage beinhaltete auch mangelndes Vertrauen in die aktuelle Regierung und die der letzten Jahre. Damit treibt man Wähler an die Ränder. Das Zweigeln an der Komprimissbereitschaft der politischen Akteure (Parteien) untergräbt zusatzlich die Demokratie.

Ich nehme an Herr Fratzscher hat seine Aussage besser begründet und der Journalist hat es zu stark gekürzt.

[–] KasimirDD@feddit.org 42 points 3 days ago* (last edited 3 days ago) (1 children)

Ratet wen eine Mehrwertsteuererhöhung am stärksten belastet? Richtig, die die den größten Teil ihres Einkommens für Konsum ausgeben müssen.

[–] ranslite@pie.dasneuland.de 13 points 3 days ago* (last edited 3 days ago) (5 children)

Irgendwann muss doch ein Kipppunkt kommen, wenn zuviel Geld bei den Superreichen gelandet ist.
Edit: Typo

[–] rumschlumpel@feddit.org 24 points 3 days ago (3 children)

Befürchte ein bisschen, dass die Leute die gerade von rechtsextremer Propaganda eingelullt sind, sich dann erst recht einmauern. Denen können ihre Nazi-Influencer halt einfach erzählen, dass die AfD sowas nie machen würde und die glaubens einfach. Scheißegal, was im Parteiprogramm steht.

[–] Dayroom7485@lemmy.world 13 points 3 days ago* (last edited 3 days ago)

Hat Trump so gemacht. Danach hat er sich mit dem Geld der Amis die Taschen gefüllt. Und die seiner Kumpels.

Den Armen hat er im Gegenzug die Krankenversicherung weggenommen und über Zölle alle Waren verteuert.

Das passiert, wenn man die Faschos wählt 🤷‍♂️

[–] ranslite@pie.dasneuland.de 11 points 3 days ago

Die wedern auch was machen, nämlich die Umverteilung noch stärker forcieren.

[–] CosmoNova@lemmy.world 4 points 3 days ago

Vor allem erzählen die ihnen, dass morgen die Welt untergeht und nichts davon mehr einen Unterschied macht. Rechtsextreme manövrieren sich gerade immer mehr in einen Weltuntergangskult und Ich fürchte, das macht sie erst so richtig gefährlich.

[–] muelltonne@feddit.org 10 points 3 days ago (1 children)

Der ist doch schon da: Schau mal nach Binnenkonsum, Konsumklima, Verbraucher-Index und so weiter. Du sieht gerade in diversen Branchen eine massive Krise, weil die Leute massiv weniger ausgeben. Und das machen sie sicherlich nicht, weil sie keinen Bock auf Urlaub, Gastronomie, Feierabendbier, Teilchen beim Bäcker oder neue Klamotten haben, sondern weil sie einfach weniger Geld in der Tasche haben und sich bestimmte Dinge nicht mehr so leisten können. Wenn die Vonovia-Mieterhöhung kickt, musst du halt schauen.

[–] rumschlumpel@feddit.org 1 points 2 days ago* (last edited 2 days ago)

Offensichtlich kein Kipppunkt, in dem Sinn, dass die Bevölkerung endlich etwas wesentliches an ihrem politischen Verhalten ändert (also außer Rechtsextremismus, was halt auch nicht hilft). Und von den Unternehmern, die offensichtlich von steigenden Preisen und schwacher Binnennachfrage betroffen sind, kapieren (nach meinem Eindruck) die meisten auch nicht, dass Arme noch ärmer zu machen ihnen nicht hilft (ich rede hier vor allem von der Masse an Kleinunternehmern) - die denken ja erst recht, dass sie alle verhinderte Milliardäre sind, selbst wenn sie effektiv weniger als Mindestlohn verdienen.

[–] Tarogar@feddit.org 5 points 3 days ago

Ich füchte da passiert nichtmal dann etwas wenn für die meisten 2 Quadratmeter käfig Wohnungen wie in Hong Kong und china normal sind und man sich nicht mal ordentlich was zu essen leisten kann weil es ja woanders dann noch viel schlechter ist oder so.

[–] Successful_Try543@feddit.org 3 points 3 days ago (1 children)

Du meinst, wenn der überwiegende Teil der Bevölkerung nicht mehr die Ressourcen hat, sich und die eigenen Nachkommen durchzubringen?

[–] Don_alForno@feddit.org 4 points 3 days ago (1 children)
[–] baleanar@discuss.tchncs.de -5 points 3 days ago (1 children)

Solange Menschen ihre iPhones kaufen können ist es egal wie viel Reiche es gibt oder Geld haben. Die iPhone-Käufer werden immer schon dieselben Parteien wählen.

[–] dukemirage@lemmy.world 5 points 3 days ago (1 children)

Nur Android-User handeln moralisch \s

[–] baleanar@discuss.tchncs.de 2 points 3 days ago

Ich kaufe immer brav einen neuen Google Pixel und hau dann GRAPHENEOS darauf um meine Privatsphäre zu schützen. #besserAlsIhr /s

[–] lemmydividebyzero@reddthat.com 34 points 3 days ago (1 children)

Mehrwertsteuer = Armensteuer.

Ich will eine Reichensteuer

[–] django@discuss.tchncs.de 18 points 3 days ago (1 children)

Du verstehst das falsch: die Armen werden stark besteuert um dich zu motivieren nicht arm zu sein und so die Menge der Armen zu verringern.

/s

Das ist, was BWL-Justus wirklich glaubt.

[–] rumschlumpel@feddit.org 33 points 3 days ago* (last edited 3 days ago)

Raum für Steuererhöhungen sieht der Ökonom hingegen bei großen Vermögen. Die besteuere Deutschland im Vergleich zu anderen Industrieländern sehr niedrig. Die Einnahmen liegen demnach lediglich bei rund einem Prozent der Wirtschaftsleistung. In Frankreich, Großbritannien oder den USA betragen sie aber drei bis vier Prozent.

Heilige Scheiße.

"Beide Parteien haben ihre roten Linien abgesteckt und sind offenbar nicht bereit, sie aufzugeben", erklärte der Ökonom. Die Union lehne Steuererhöhungen ab, ⁠die SPD wolle ​nicht beim Sozialstaat sparen.

Das macht jetzt nicht wirklich Sinn, denn eine Mehrwertsteuererhöhung ist ja auch eine Steuererhöhung. Oder hat der Ökonom das genauer formuliert und Die Zeit hat das hier nur missverständlich widergegeben?