Das ist alles so widerlich.
Ich fand die zwei Abschnitte gegen Ende des Artikels noch interessant:
Zusätzlich beschlossen die Delegierten einen Antrag der Hamburger Delegierten Dr. Silke Lüder, dass ein barrierefreier Zugang zu Gesundheitsdiensten – ohne Smartphone oder andere Geräte für die Nutzung digitaler Dienste – auch dann noch möglich sein müsse, wenn die E-Patientenakte (ePA) zur zentralen Plattform für Ersteinschätzung, Steuerung, Überweisung und Terminvergabe werde.
Yay für Barrierefreiheit - ernstgemeint!
Gleichzeitig macht mir diese Formulierung der Akte als zentrale Plattform echt Sorgen. Mal sehen, wie lange sie noch freiwillig bleibt.
„Gesundheit als wesentliches Grundrecht aller Menschen muss im Rahmen der Daseinsfürsorge für jeden möglich sein, auch ohne die Nutzung digitaler Techniken oder bestimmter Apps“, heißt es in dem mit großer Mehrheit beschlossenen Antrag.
Hach... wäre das nicht schön, wenn es ein solches Grundrecht auch wirklich gäbe in Deutschland? Schade, dass psychisch kranke, obdachlose oder gar geflüchtete Menschen darüber nur müde lachen können.