jaschop

joined 2 years ago
[–] jaschop@awful.systems 1 points 3 days ago

Zunächst müssten alle laufenden "Migrationen“ zu „Microsoft 365", also Wechsel von analoger zu digitaler Verwaltung, sofort gestoppt werden

Finger weg von diesem Windows-Rechner! Dieser Antrag wird noch 3 Jahre auf Papier gestellt, und zwar handschriftlich! Also schreib los Hans, schreib für die digitale Souveränität!

(Aber im Ernst, ich grinse von Ohr zu Ohr.)

[–] jaschop@awful.systems 1 points 3 days ago

This hack also waltzes past two-factor authentication.

The Krebs article didn't substantiate that. Is there a source of people getting past MFA with the hack?

[–] jaschop@awful.systems 32 points 5 days ago (6 children)

Nach Frigg bzw. ihrem südgermanischen Namen Frija ist der Wochentag Freitag (vgl. ahd. frī(j)atac, altenglisch frīgedeag) benannt. [...] Sie ist Hüterin des Herdfeuers und des Haushaltes. (Wikipedia)

Habt ihr heute schon euer Herdfeuer und euren Haushalt gehütet, meine Zuhausis 🤨?

[–] jaschop@awful.systems 2 points 1 week ago

die von dir genannten beispiele profitieren daher von zentralisierung, weil es hier um konsistenz geht;

Njaa, Standardisierung ist wichtig, aber auch nicht alles. Bei langlebiger Infrastruktur macht es auch viel aus, ob sie gut strategisch entwickelt wird, also Redundanz vermieden und gute Interkonnektivität erreicht wird. Man braucht sich nur mal die Faxen der anglo-amerikanischen Privatbahnen ansehen, um zu sehen was ich meine. Strom- & Datennetze haben ähnliche Eigenschaften, die beeinflussen wie gut sie mit Lasten umgehen können. (Aber da kenn ich mich noch weniger aus zugegeben.)

[–] jaschop@awful.systems 4 points 1 week ago (2 children)

Ich hab durchaus Symapthie für solche dezenzentralen Ansätze. ("rhizomatisch" ist eins meiner Lieblingsadjektive.) Die Kleinstaaterei im Fediverse oder Trägerschaften auf kommunaler Ebene statt Land/Bund (z.B. MVZs, KiTas, Wohnen) finde ich gut.

Ich glaube aber, dass man gewisse dicke Bretter der Verteilungsgerecht so nicht gebohrt bekommt, z.B. Rente, Grundsicherung & Gesundheitsversorgung. Auch kann man so keine schon bestehenden Kapitalkonzentrationen aufbrechen. (Z.B. die Eigentümer der Wiesen und Wälder, die die freien Wanderwege blockierten, waren nicht die breite Bevölkerung.) Dazu kommen manche Sektoren, die von ihrer Natur her von Zentralisierung profitieren, z.B. die Bahn & Strom/Datennetze.

Am Ende glaube ich aber auch, es muss kein Widerspruch sein. Es sind zwei Strategien der Befreiung, die man vefolgen kann. Bei manchen Themen ist die eine im Vorteil, bei manchen die andere. Ein Bias welche Strukturen die besten sind, sollte nicht realisierbaren positiven Projekten im Weg stehn.

[–] jaschop@awful.systems 4 points 1 week ago* (last edited 1 week ago) (4 children)

Wirkt auf mich, als machst du eine künstliche Trennung zwischen "öffentlichen" (ich nehme an du meinst "staatlichen") und "gemeinschaftlichen" Systemen, von denen nur eine Sorte "Politiker" hat und daher grundsätzlich den Eliten dient.

Ist dieses Bias gegenüber größeren Organisationen velleicht eine Ursache-Wirkungs-Umkehr? Klar gibt es mehr Beispiele für kleinere Organisationen, die nicht korrupt sind. Aber die Eliten wären auch nicht die Eliten, wenn sie sich nicht die größten Organisationen zunutze gemacht hätten.

Klar hat man bei großen Organisationen andere Probleme der Transparenz und Rechenschaft, die man bei kleinen nicht hat. Und man sollte auch keine blauäugigen Erwartungen von den politischen Titanen haben. Aber trotzdem...

Trotzdem halte ich so eine resignierte Haltung für fatal. Es braucht große Organisationen, um der wirtschaftlichen Macht der Eliten was entgegen zu setzen. Wenn man sich keine Organisationen von nationaler oder übernationaler Größe, die im allgemeinen Interesse handeln, mehr vorstellen wagt, legt man seine revolutionäre Phantasie in Ketten.

Mal ein Beispiel: wie wären denn die frei zugänglichen Wanderwege in den Alpen (absolut ein öffentliches Gut würd ich sagen) je mit gemeinschaftlich privatwirtschaftlichen Wegen zustande gekommen?

[–] jaschop@awful.systems 4 points 1 week ago (12 children)

(Nitpick: Kapital ist der falsche Begriff für erfolgreich vergesellschaftete Systeme der Daseinsvorsorge. Öffentliche Güter eher.)

[–] jaschop@awful.systems 3 points 1 week ago (5 children)

Sheesh, Täter-Opfer-Umkehr im Klassenkampf.

[–] jaschop@awful.systems 19 points 1 week ago* (last edited 1 week ago) (21 children)

wenn ~~die Arbeit von Maschinen übernommen wird~~.

wenn Kapitaleigentümer Automatisierungstechniken forcieren, selbst wenn der produzierte Wohlstand darunter leidet, damit sie ihn noch mehr auf sich konzentrieren können.

[–] jaschop@awful.systems 3 points 1 week ago

Just add honey, and I'll drink ten of those while I cut down my reading list.

[–] jaschop@awful.systems 27 points 1 week ago* (last edited 1 week ago)

Credit where it's due, they got great awareness of their customer base to conclude that they are the type of guy who would rather leave their sweaty ass print behind than bring a fucking towel.

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Tunnel... (awful.systems)
submitted 1 month ago* (last edited 1 month ago) by jaschop@awful.systems to c/drehscheibe@feddit.org
 

Hier sehen Sie, inmitten diversen Tinnefs am Bahnhof München Laim, einen Güterzug voller Tunnelsegmente (vermutlich) für die 2. Münchner Stammstrecke, gezogen von einer ÖBB Lok.

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IT'S ABOUT DRIVE! (lemmy.blahaj.zone)
submitted 1 month ago* (last edited 1 month ago) by jaschop@awful.systems to c/the_pack@lemmy.world
 

cross-posted from: https://lemmy.blahaj.zone/post/41886055

I drive rule

 
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ich🟦🦷🔊iel (awful.systems)
submitted 10 months ago* (last edited 10 months ago) by jaschop@awful.systems to c/ich_iel@feddit.org
 

Kaufempfehlungen sind willkommen.

61
ich🤔🚄iel (awful.systems)
submitted 10 months ago* (last edited 10 months ago) by jaschop@awful.systems to c/ich_iel@feddit.org
 

Wär für die Urlaubsplanung gerade echt prakrisch.

UPDATE:

Der gesuchte Pfostierer war @larstransportworld@mastodon.social . @f04rb@feddit.org hat das Rätsel gelöst und mein Busserl errungen. Danke an alle Lemminge, die ihre besten Bahnnetzkarten kommentiert haben.

Falls es interessiert: ich hab nach einer entspannten Route mit coolen Zwischenstopps von der belgischen Küste nach München gesucht. Es sieht nach Strassbourg & Zürich aus.

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submitted 10 months ago* (last edited 10 months ago) by jaschop@awful.systems to c/ich_iel@feddit.org
 

Pfosten die man machen tut, wenn man versucht die materialistische Psychoanalyse von Deleuze und Guattari zu verstehen und im ersten Kapitel von Anti-Ödipus steckt.

 

I haven't watched it. I don't know how well she will cover the subject or how deep the rabbit hole she will venture.

All I know is she's delightful and I sure as hell won't read that bilge myself, so I'm looking forward to an entertaining summary.

Edit: I watched it. I had a good time.

 
 

archive of the mentioned NYT article

 

So I recently got an excuse rant about my opinions on federated tech. I think it's pretty much the best we can hope for in terms of liberating tech, with very few niches where fully distributed tech is preferable.

Needing a server places users under the power of the server administrator. Why do we bother? "No gods, no masters, no admins!' I hear you shout. Well, there's a couple reasons...

Maybe using software is just an intrinsically centralized activity. One or a few people design and code it, and an unlimited number of people can digitally replicate and use it. Sure, it may be free software that everyone can inspect and modify... but how many people will really bother? (Nevermind that most people don't even have the skills necessary.)

Okay, so we always kind of rely on a central-ish dev team when we use tech. Why rely on admins on top of that? I believe the vast vast majority of people doesn't have the skills and time to operate a truly independent node of a fully distributed tech. Let's take Jami as an example:

"With the default name server (ns.jami.net), the usernames are registered on an Ethereum blockchain."

So a feature of Jami is (for most users) implemented as a centralized service. Yikes. You could build and run your own name server (with less embarrassing tech choices hopefully), but who will really bother?

But say you bothered, wouldn't it be nice if your friends could use that name server too, and gain a little independence? That sounds a lot like decentralized/federated tech.

Keeping a decent service online is a pain in the butt. Installing SW updates, managing backups, paying for hardware and name services... nevermind just the general bothering to understand all that mess. And moderation, don't forget moderation. I'm saying it's not for everyone (and we should appreciate the fuck out of [local admin]).

I believe that servers and admins are our best bet for actual non-centralized tech. A tech-literate person tending a service for a small- to medium-size community is much more feasible than every person running their independent node (which will probably still depend on something centralized).

And maybe that's just the way we bring good ol' division of labour to the Internet. You have your shoemaker, your baker, your social media admin. A respectable and useful position in society. And they lived happily ever after.

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