this post was submitted on 21 Aug 2025
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Deutschland

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[–] General_Effort@lemmy.world 1 points 8 months ago (1 children)

Und warum verbreitest du solche Desinformation? Ist es nicht ein bisschen viel Mühe für so einen unlustigen Joke?

[–] kossa@feddit.org 1 points 8 months ago* (last edited 8 months ago) (1 children)

Warum rufst du "Desinformation" ohne Belege für deine Behauptung zu liefern? Unsere Diskussion besteht gerade aus

Hier ist die DSGVO. Darin steht explizit, dass persönliche Datenverarbeitung nicht in den Schutzbereich der DSGVO fällt

und du sagst

Dohoch!

Und ich verbreite dann Desinformation? Unlustiger Joke. Wo sind denn die unzähligen Experten, die eine gegenteilige Auffassung vertreten?

[–] General_Effort@lemmy.world 1 points 8 months ago (1 children)

Warum rufst du “Desinformation” ohne Belege für deine Behauptung zu liefern?

Mit Internetzugang sollte es eigentlich in wenigen Minuten möglich sein, entsprechende Informationen zu finden. Auch Urteile im Originaltext. Diese Ausnahme ist ja eine grundlegende Sache und nichts, wofür man sich durch Fachliteratur wühlen müsste.

Vielleicht ist es ja nicht so einfach, wie es für mich scheint. Also bring ich mal was. Hier ein Spiegel-Bericht über einen Fall aus 2020. Eine Oma hatte Fotos von ihren Enkeln auf Facebook gestellt, gegen den Willen der Eltern. So sieht der EuGH das schon seit über 20 Jahren (Lindquist-Urteil in 2003)

Aber wenn es an grundlegenden Recherche-Fähigkeiten fehlt, warum macht man dann so große Behauptungen? Es muss einem dann doch mindestens egal sein, ob es stimmt. Es passt auch nicht in die Communitys hier. Lemmy-User fordern erfahrungsgemäß eine extrem strenge Auslegung der DSGVO. Also, warum?

[–] kossa@feddit.org -1 points 8 months ago (1 children)

Nochmal: ja, man darf nicht einfach random Fotos von irgendwem veröffentlichen. Aber nicht wegen der DSGVO. Das steht sogar in deinem Artikel: das eine random niederländische Gericht hat das so entschieden, aber bei der Übertragung in deutsches Recht sagt der befragte Experte laut Artikel sogar explizit:

Allerdings wundere er sich, warum die DSGVO herangezogen wird. "Es handelt sich bei diesem Fall eher um einen privaten und nicht um einen gewerblichen Bereich."

Ich würde auch erwarten, dass wenn die Oma in Holland in Berufung gegangen wäre, das Urteil nicht mehr die DSGVO als Rechtsgrundlage genommen hätte. Weil die das nicht hergibt.

Die DSGVO regelt ja v.a. auch die Ansprüche, die ich an Personen im Geltungsbereich habe, wenn sie meine personenbezogenen Daten verarbeiten. Wenn ich dir meine Telefonnummer gebe, dann verarbeitest du meine personenbezogenen Daten im Sinne der Verordnung. Trotzdem kannst du mich getrost auslachen, wenn ich dir einen DSGVO-Auskunftsersuchen zuschicke.

[–] General_Effort@lemmy.world 1 points 8 months ago (1 children)

Tja. Bleibt die Frage, was bringt dir das hier? Ich meine, wenn's ein Problem mit dem Leseverständnis wäre, dann müsstest du doch jetzt trotzdem ein bisschen vorsichtiger sein. Vielleicht ein Bot?

[–] kossa@feddit.org 1 points 8 months ago

Bester Bot der Welt, er klärt über Fehlannahmen zur DSGVO auf 😅

Was bringt es dir denn, du antwortest ja auch immer? Bei mir ist es einfach so, dass das ein Triggerpunkt ist: ich hab schon so oft

wegen DSGVO dürfen wir dies nicht, oder dürfen jenes

gehört. Aber dann hat niemand, der so etwas von sich gibt, jemals ernsthaft in diese Verordnung reingeschaut. Für eine Verordnung ist die ziemlich gut geschrieben. Wegen dem medialen Bohai damals ist das irgendwie einfach ein random Wort geworden, das man auf gut Glück einwirft, wenn man bspw. sinnvolle Digitalisierung verhindern will.

Ist ein bisschen die moderne Variante von "das geht nicht wegen der Versicherung". Keiner kennt irgendwelche Versicherungsbedingungen ernsthaft, aber wenn man das sagt, sind alle sofort "Aha, ja klar, das macht Sinn!". Und das habe ich eben auch bei der DSGVO zu oft so erlebt, deswegen erläutere ich sie immer gerne und bin hart getriggert, wenn ich irgendwo was lese von "Das geht nicht wegen DSGVO".