this post was submitted on 21 May 2026
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Finanzen

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Der zentrale Punkt der Bloomberg-Analyse: Nicht die Frage, ob ein Vermögenswert „real“ oder „nominal“ ist, entscheidet über seine Attraktivität bei hoher Inflation – sondern seine sogenannte Duration. Gemeint ist damit die durchschnittliche Zeitspanne, bis ein Investor seine erwarteten Cashflows erhält. Je weiter Gewinne in der Zukunft liegen, desto empfindlicher reagieren Aktien auf Inflation und steigende Zinsen.

Und genau hier liegt das Problem bei Aktien. Unternehmen erwirtschaften ihre Gewinne über viele Jahre oder sogar Jahrzehnte hinweg. Besonders Wachstums- und Tech-Aktien basieren auf der Hoffnung auf hohe Gewinne weit in der Zukunft, weshalb ihre Bewertungen deutlich höher ausfallen als etwa bei klassischen Value-Aktien. Steigt die Inflation jedoch dauerhaft, verlieren genau solche langfristigen Zahlungsströme massiv an Attraktivität. Genau darin könnte derzeit die größte Gefahr für die Aktienmärkte liegen.

Da ich in Energie- und Rohstoffaktien (Batterie) investiert bin, habe ich zufälligerweise die richtigen im Portfolio. Und diese sind in der Tat die, die am kräftigsten Steigen.

Ein World-ETF mit seiner Übergewichtung der US-Tech Aktien ist aus der Sicht eine eher schlechte Wahl.

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[–] DrunkenPirate@feddit.org 2 points 4 days ago

Noch eine Anmerkung am Rande, die mir gerade aufgefallen ist und den ein oder anderen interessieren könnte:

  • Rohstoff-ETF‘s: Gewinne werden mit der Kapitalsteuer von 25% belegt
  • Rohstoff-ETC‘s die physische Rohstoffe vorhalten: Gewinne sind private Veräusserungsgewinne, d.h. innerhalb eines Jahres mit Einkommenssteuersatz und bei mehr als 1 Jahr Haltedauer sind Gewinne steuerfrei. So wie Bitcoins.