Besonders Wachstums- und Tech-Aktien basieren auf der Hoffnung auf hohe Gewinne weit in der Zukunft, weshalb ihre Bewertungen deutlich höher ausfallen als etwa bei klassischen Value-Aktien.
Das ist halt einfach die Definition von Value vs. Growth. Keine Frage ist US Tech gerade beziehungsweise länger schon relativ gesehen überbewertet, ich sehe aber nicht ganz wie an dieser Erkenntnis jetzt ausgerechnet die Inflation etwas verändert. Die bisherigen Lieblinge waren ja immer sehr gut, ihre Kostensteigerungen auch an den Marktwert zu geben. Ich denke nicht, dass das mit irgendwelchen ki Abonnements "weil Inflation" anders wird, mal abgesehen davon, für wie zukunftsfähig ich dieses Geschäftsmodell als Ganzes halte.
Und was da zu Rohstoffe steht, stimmt halt für Rohstoffe, in die können aber die meisten Anleger nicht direkt investieren, weil der Supertanker fehlt. Stattdessen gibt es dann ETFs, ETCs die auch alle ihre eigenen Nachteile mit sich bringen.
Zuletzt ist natürlich auch in die Anleihenkurse eine Inflations Erwartung in die Zukunft gerichtet, eingepreist, die initiale nominale Renditen toll aussehen lässt, wenn ich das hier richtig sehe waren sie für die 10 Jährige US Staatsanleihe damals aber auch real negativ.