Monate lang hat eine Arbeitsgruppe der Mannheimer Stadtverwaltung und der Polizei mit Anwohnern, Gewerbetreibenden, der Gastronomie und dem Bezirksbeirat in der Mannheimer Innenstadt gesprochen und sich beraten. Sie haben Daten ausgewertet, überlegt, abgewogen und getüftelt, wie die Stadt Mannheim die Situation für die etwa 25.000 Bewohner in den Quadraten besser machen kann, ohne die Innenstadt abzuriegeln.
Der Vorschlag der Arbeitsgruppe: In den Mannheimer Quadraten sollen an drei Stellen Schranken installiert werden. Diese sollen immer donnerstags, freitags und samstags um 22 Uhr von städtischen Mitarbeitern von Hand geschlossen und am nächsten Morgen um 4 Uhr wieder geöffnet werden und die "Poser-Stammstrecke" unterbrechen.
…
In der Sitzung des Umwelt- und Technikausschusses begrüßten mehrere Fraktionen die Idee. Viele äußerten aber auch Bedenken, dass durch die Schranken stattdessen andere Straßenzüge in der Innenstadt den Lärm und die Abgase durch die Autoposer abbekommen und sich das Problem verlagert, zum Beispiel in die Erbprinzenstraße, die von der Fressgasse abgeht. Auch der Arbeitsgruppe sei bewusst, dass die Erbprinzenstraße ein Nadelöhr sein könnte. Man müsse es ausprobieren, sagte Petar Drakul im Ausschuss. Begleitend solle über einen Zeitraum von 12 Monaten überprüft werden, ob die Schranken helfen oder nicht.
Schön das zwischen Posern und Tunern unterschiedlichen wird