this post was submitted on 02 Jul 2026
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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz
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Mein persönlicher Eindruck ist:
Früher waren immer die Kosten von Solarstrom die Begründung dafür, "warum das nicht gehen kann" .
Jetzt ist Solarstrom für Privatverbraucher billiger als alles andere. Und daher wird nun der Torpfosten versetzt und statt dessen ein neues Argument vorgeschoben - "die Stromnetze sind überlastet".
Da wird nach meinem Eindruck letztlich nur gemauert und gebremst. Um die Sache geht es nicht. Sondern um das gewinnträchtige (Quasi-)Monopol für Konzerne.
Es wäre fast günstiger, bei einem Nachbarn mit Solaranlage einen Strom-Akku aufzuladen, dem Nachbarn einen Euro zu geben, und den Akku samt Strom drin mit ner Sackkarre nach Hause zu fahren.
Und: Wir werden in Zukunft tatsächlich massiv mehr photovoltaische Erzeugungskapazitäten brauchen. Aber nicht unbedingt (nur) für Elektroautos. Sondern für Klimaanlagen, ohne die es bald bedrückenderweise nicht mehr gehen wird.
Ja. Habe gestern den bedrückenden Thread über die Hitzetoten in Köln/Nrw gelesen.
Ich habe eine Solaranlage und es wäre technisch höchstwahrscheinlich möglich, dass ich einfach ein Stromkabel zum Nachbarn rüberlege und der überschüssige Strom nicht eingespeist wird, sondern direkt zu ihm geht und ihm zur Verfügung steht. Speise ich den Strom ein, zahlt er erstmal schicke Netzentgelte für eine Stromstrecke von ziemlich genau 5 Metern. Das ist natürlich absoluter Unfug. Es lässt auch tief blicken, dass es rechtlich praktisch unmöglich ist, so eine Lösung zu verankern.