this post was submitted on 23 Jan 2026
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Finanzen

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[–] suff@piefed.social 1 points 1 day ago* (last edited 1 day ago) (2 children)

Instand gehaltene/gesetzte Immobilien steigen im Wert zum Teil schneller als die Inflation. Vor allem wenn man mit etwas Geschick viel selber macht.

Die Pocketbroker und die Massenbewegung, in ETFs zu investieren, sind noch so neu, eventuell haben wir eine "ETF-Lüge" und "Mietpropaganda" und Besitz lohnt sich doch!

Der Artikel ignoriert komplett den qualitativen Unterschied zwischen Mieten+Sparen und Eigenheim und darum das individuell anzustrebende Ziel. Und den konkretrn Markt vor Ort. Und überhaupt: Solange man ohne Besitz geboren wird, wird es immer jemanden geben, der die Statistik ausgleicht wenn ein Individuum aufsteigt.

[–] copacetic@discuss.tchncs.de 3 points 1 day ago

Dass eine Immobilie an Wert gewinnt, wenn man Geld oder Arbeit reinsteckt, das ist ja irgendwie selbstverständlich.

ETFs sind relativ jung, aber die Idee breit gestreut in Aktien zu investieren (Index Funds) gibt es schon länger: 1975 Vanguard. War nur früher nicht so einfach zugänglich.

Gerd Kommer hat ein dickes Buch geschrieben über das Thema und sein Fazit auf einen Satz verkürzt ist: Kaufen vs Mieten ist eine Lifestyle-Entscheidung. Der Artikel klammert diese Frage aber bewusst und klar aus. Es geht nur um den Aspekt Immobilie als Geldanlage.

[–] Rhea@feddit.org 1 points 1 day ago (1 children)

Zum Teil steigen sie schneller. Zum Teil passiert irgendwas damit, sie tun es eben nicht oder bei dir passiert etwas. Wenn du deine Arbeitszeit als kostenlos annimmst kannst du versuchen dir da nen Vorteil zu erarbeiten.

Märkte sind nicht vorhersehbar und eine Immobilie ist das größte Klumpenrisiko was Mensch sich reinholen kann. Und im Artikel geht es auch nicht um qualitative Unterschiede weil das sehr subjektiv ist. Ich bin sehr froh, kein Eigentum zu haben. Wenn du dir ne Immobilie kaufst weil du eine besitzen willst ist es dann auch egal ob das finanziell sinnvoll war.

[–] suff@piefed.social 2 points 1 day ago (1 children)

Ich glaub, an dem Artikel stört mich, dass er mit Statistiken (über ehemalige Lifestyle-Entscheidungen, verschiedene Umstände) eine Empfehlung für den Leser entwickeln will. Aus der eher wagen Aussage "Kaufen oder Mieten" könnte man auch schlussfolgern, dass sich mit Blick auf die abgestürzten Immopreise im ländlichen Ostdeutschland (ohne Aussicht auf Erholung) umgekehrt ein Eigenheim im ländlichen Westdeutschland massiv gelohnt haben muss. Dann hinge die Bilanz viel mehr von der eignen Region ab als von der Portfolioperformance.

[–] Rhea@feddit.org 1 points 1 day ago

Bei einem Haus hängt es auch in Regionen mit steigenden Immobilienpreisen stark von anderen Faktoren ab. Der Kaufpreis, die Instandhaltung, die Kosten für Sanierungen, der Verkaufspreis vs. dem Marktwert, Miter*innen die Stress machen, neue Straße und du zahlst mit, da kannst überall Glück haben oder ins Klo greifen. Es gibt schlicht extrem viele Faktoren, wie bei einem Portfolio auch.