Der chinesische Staatschef Xi Jinping bezeichnete dieses Netzwerk 2021 als "magische Waffe", um das chinesische Volk weltweit zu vereinen.
Dabei tritt die Einheitsfront selten offen auf. Sie agiert subtil über Kulturvereine, Wirtschaftsverbände und persönliche Kontakte und versucht so sicherzustellen, dass auch unter Auslandschinesen niemand dem Machtanspruch der Partei gefährlich wird.
Illegale "Polizeistationen" und Parallelstrukturen
Besonders brisant: 2022 berichten verschiedene Medien, China soll weltweit illegal sogenannte Polizeistationen betreiben. Sie stützen sich auf Recherchen der spanischen NGO Safeguard Defenders. Auch in Deutschland wurden mindestens sechs Personen bekannt, die für solche sogenannten Polizeistationen gearbeitet haben. Zum Beispiel in Frankfurt, Düsseldorf – und München. Bei vier von ihnen können wir nachweisen, dass sie Verbindungen zur Einheitsfront haben.
Der deutsche Verfassungsschutz spricht in seinem Jahresbericht 2022 von "illegitimen Parallelstrukturen", die Informationen über Exilchinesen sammeln und ideologische Leitlinien verbreiten. Auf Nachfrage teilt die chinesische Botschaft damals mit, es habe sich lediglich um "freiwillige Unterstützungsangebote" engagierter Überseechinesen gehandelt, die aber eingestellt worden seien.
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Hmm, wer da wohl so auf der Freundesliste stehen könnte. Ich wunder mich welcher Partei die meisten davon angehören.