this post was submitted on 05 Feb 2026
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Finanzen
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Was ein merkwürdiger Artikel.
Es ist natürlich absoluter Quatsch die durchschnittliche Sparrate zu nehmen, einfach weil es einen ganzen Haufen Leute gibt, die wenig verdienen oder die überhaupt nichts sparen oder die z.B. an Häusern abbezahlen.
Wenn du einen halbwegs vernünftig bezahlten Vollzeitjob hast und dann nicht mit dem Geld um dich wirfst, dann sieht die Sparrate plötzlich völlig anders aus. Und dazu darf man auch Zinsen nicht unterschätzen, gerade der Zinseszinseffekt ist gewaltig. Aber auch so: Wenn du sagen wir mal 70.000€ schon angespart hast und die beim EZB-Zins von 2% auf dem Tagesgeld hast, dann landest du bei 1400€ im Jahr an Zinsen, also einer zusätzlichen Sparrate von 116€.
Natürlich kann man viel an den Zahlen drehen und anders rechnen. Ich bezweifle aber, dass die Kernaussage sich dadurch ändert.
Die Tilgung bei einem Hauskredit würde ich auch zur Sparrate zählen. Es ist unklar ob die "270 Euro" im Artikel das auch so sehen oder nicht.
Ja doch, klar ändert sich die Kernaussage. Die Aussage im Artikel ist ja, dass man durch Arbeit nicht reich wird und schon Ewigkeiten braucht, um auf 100.000€ zu kommen. Was halt Quatsch ist.
Man ist halt mit 100.000 Euro nicht reich.