this post was submitted on 12 Mar 2026
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Der Iran hat offenbar begonnen, die Strasse von Hormus zu verminen. Das bedeutet, die Weltwirtschaft muss sich für viele Monate auf stark steigende Preise für Öl, Gas und Düngemittel einstellen - und natürlich Dinge die davon besonders viel als Vorprodukte brauchen.

Die Hoffnung, das Öl und Gas ewig billig bleiben, ist anscheinend gealtert wie Milch.

Länder in Ostasien wie Thailand reagieren bereits darauf: Home Office, Viertagewoche, Reduktion von Klimatisierung, Schließung bestimmter öffentlicher Einrichtungen. (Edit:) Dänemark auch, allerdings mit Appellen.

Was sind eure persönlichen Massnahmen und Strategien?

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[–] HaraldvonBlauzahn@feddit.org 8 points 1 day ago* (last edited 11 hours ago)

Bei mir so:

Auto hatte ich noch nie. Ich nutze es mittlerweile meistens nur noch in echten Notfällen .

Mit Fliegen hab ich vor acht Jahren aufgehört.

Wenn ich oder wir wo hinfahren, dann seltener aber dafür längere Zeit. Unser letzter Urlaub war ganze drei Wochen und es war suuuuper etholsam.

Ich bin meistens mit dem Rad unterwegs und hab mich an etwas größere Pendeldistanzen gewöhnt, so 15 - 18 Kilometer. Hab auch gemerkt dass mir die Bewegung gesundheitlich sehr gut tut.

Vor drei Jahren haben meine Partnerin und ich uns zusammen getan und geschaut wo wir wohnen können ohne dass sie ein Auto braucht. Wir haben relativ schnell was gefunden und es ist ein Riesengewinn an Lebensqualität. Sie hat das Auto immer weniger benutzt und ist es letztes Jahr losgeworden.

Seit dem Angriff auf die Ukraine haben wir die Heizung auf 18 Grad runter gedreht - mit nem Pullover ist das warm genug für uns. Wir haben letztes Jahr so 1000 Euro Nebenkosten zurück bekommen.

Wir nutzen eine kleine faltbare Camping-Spülschüssel zum Spülen kleiner häufig gebrauchter Sachen. Das spart eine Menge Warmwasser.

Den Stromverbrauch haben wir auch gesenkt, durch Messen der Standbyverbräuche und Elimination von Energiesaugern - wir sind jetzt bei 1400 kWh/a für zwei Personen.

Haben einen sehr soliden faltbaren Fahrradanhänger, mit dem man problemlos 4 Kästen Bier und Getränke transportieren kann. Wiegt nur 9 Kilo und lässt sich auf Pi mal Daumen 20 Zentimeter Tiefe zusammenfalten.

Wo wir noch was machen könnten wär weniger verarbeitetes Zeug und mehr Gemüse essen - das spart ja auch Energie.

Und vielleicht legen wir uns ein Balkonkraftwerk zu. Bisher haben wir Hickhack mit Vermieter und Eigentümerversammlung gescheut aber momentan ist die Stimmung ganz günstig.

Edit: Was mir noch eingefallen ist: Wir haben uns einen Induktionsherd zugelegt. Das möchte ich nicht mehr missen. Die heizen erheblich schneller auf und sparen nennenswert Strom, und sind noch besser regelbar wie eine Gasflamme. Wenn man die Groschen für ein neues Kochfeld nicht hat und z.B. in einer Studentenbude wohnt, gibt es auch günstigere separate einzelne Kochplatten.