Demokratie
- Einleitung:
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- Medien manipulieren die Stimmen
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- Fernsehen oder Massenmanipulation
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- Wer Geld hat, kann Plakate und Reklame leisten.
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- Definiere nie, was “genau” gemeint ist
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- Niemand liest, was eine Partei wirklich möchte.
- Fazit:
- Andere Argumente
Demokratie war nie echt.
Einleitung:
Ich möchte darüber diskutieren, ob die Demokratie wirklich so ideal ist, wie man immer hört. Ich werde die Demokratie aus einem kritischen und problematischen Blickwinkel betrachten und dafür verschiedene Argumente vorbringen.
1. Medien manipulieren die Stimmen
Anstatt eine neutrale Informationsplattform zu sein, filtern und framen Nachrichtenredaktionen Themen nach ihren eigenen politischen und wirtschaftlichen Agenden. Durch gezielte Wortwahl, repetitive Berichterstattung über bestimmte Themen und das Weglassen anderer Standpunkte beeinflussen sie massiv, was die Wähler als wichtig erachten und wie sie über Kandidaten oder Parteien denken. Dies untergräbt die Grundlage für eine informierte und autonome Entscheidung der Bürger, die für eine “echte” Demokratie essentiell ist.
2. Fernsehen oder Massenmanipulation
Die öffentliche Meinung, die Grundlage demokratischer Entscheidungen, wird massiv durch Kapital und Medien gesteuert. Darunter sind auch verschiedene TV-Sender und Nachrichten sowie Zeitungen inbegriffen. Wohlhabende Individuen und große Konzerne können durch Medienbesitz und Werbung dominieren und so die Debatte in ihrem Sinne lenken. Sie bestimmen, worüber wir reden und, viel wichtiger, worüber wir nicht reden. So können gezielte Desinformation und massive Fehlinformationen oder das Auslassen von Informationen eingesetzt werden, um eine gewünschte Meinung künstlich zu erzeugen. So wird eine Meinung geschaffen, die ihnen passt. Das ist keine Information mehr. Das ist Fabrikation. Das ist die künstliche Erstellung der öffentlichen Meinung. Natürlich gibt es ab und zu Ausnahmen oder Personen, die sich gegen den Wind stellen, aber ihnen wird nicht viel Aufmerksamkeit geschenkt.
3. Wer Geld hat, kann Plakate und Reklame leisten.
Nur die Parteien, die sich verkaufen und sich überall zeigen und Reklame machen, werden gewählt und bekommen die Aufmerksamkeit, während andere Parteien, die wenig Geld haben, sich einen solchen Luxus nicht leisten können. Wahlen und öffentliche Auftritte werden nicht mehr allein durch Ideen, sondern maßgeblich durch finanzielle Ressourcen gewonnen. Wer über große finanzielle Mittel verfügt, kann seine Botschaften durch teure Werbekampagnen, Posts, Aufmerksamkeit und professionelles Marketing in den öffentlichen Raum drängen. Dadurch werden wohlfinanzierte Positionen überproportional wahrgenommen, während alternative oder kritische Stimmen ohne entsprechende finanzielle Rückendeckung kaum Gehör finden. Es heißt nicht “Eine Person, eine Stimme” sondern “Ein Euro, Eine Stimme mehr”.
4. Definiere nie, was “genau” gemeint ist
Im Kontext von Manipulation ist es eine zentrale Strategie der Machterhaltung, Bedeutungen absichtlich vage und ungreifbar zu lassen. Wenn politische Slogans, Versprechen oder sogar Bedrohungen nie genau definiert werden, können sie alles und nichts bedeuten. Dann kann der Wähler selbst das notwendige gedanklich ergänzen oder die Vorstellung so lenken, das der Wähler denk das man seine Werte unterstützt werden. Ein vages Versprechen wie “Sicherheit”, “Demokratie” oder “Freiheit” kann von ganz unterschiedlichen Wählergruppen mit ihren eigenen Hoffnungen gefüllt werden. Jeder hört, was er hören will. Weil nie konkretisiert wurde, wie etwas erreicht werden soll oder was es genau bedeutet, kann man später nicht auf Einhaltung festgenagelt werden. Das Versprechen wurde technisch gesehen nie gebrochen, weil es nie klar formuliert war. Kritiker wird zum Problem erklärt, nicht die mangelnde Klarheit. Somit wird die Sprache nicht als Werkzeug der Aufklärung, sondern als Werkzeug der Verschleierung eingesetzt. Die Weigerung, etwas “genau” zu definieren, ist daher kein Versehen, sondern die Methode.
5. Niemand liest, was eine Partei wirklich möchte.
Jede Partei hat ein Parteiprogramm und idealerweise auch ein Wahlprogramm. Aber es ist lang und umständlich. Manchmal ist die Rhetorik schwer verständlich. Doch wer hat schon die Zeit, es gründlich zu studieren? Nicht alle Menschen haben Zeit, das zu lesen. Zwischen Beruf, Familie und anderen Verpflichtungen bleibt für die meisten kaum Zeit dafür. Und nicht jeder kann und will sich so intensiv mit Politik beschäftigen. Geschweige denn, dass er Interesse daran hat. Die Menschen entscheiden anhand von Schlagzeilen, Debatten, kurzen Informationen, Gefühlen und dem, was sie in ihrem Umfeld kurz aufschnappen. Die Komplexität wird durch einfache Botschaften ersetzt. Politik wird zur Marke. Wir wählen ein Gefühl, ein Gesicht, einen Slogan, eine Illusion, aber nicht die Wirklichkeit. Die eigentlichen Pläne und Positionen bleiben in dicken Dokumenten versteckt, die kaum jemand liest. Geschweige denn von gebrochenen Wahlversprechen oder Lügen bzw. Meinungen und Forderungen, die sich permanent ändern. So setzt sich am Ende nicht die beste Idee durch, sondern die lautesten. Und Gehör finden meist diejenigen, die über die größten Medienhäuser oder die teuersten Werbekampagnen verfügen.
Fazit:
Die Argumente legen nahe, dass Demokratie für die meisten Menschen ein Ideal ist, dem die Realität nicht gerecht wird. Zudem ist die Definition von Demokratie breit und kann selbst von nicht-demokratischen Ländern für sich beansprucht werden. Deshalb braucht es einen neuen, qualifizierten Begriff für eine Demokratie, der Aspekte wie Medienmanipulation, Lobbyismus und Lügen in der politischen Praxis mit einbezieht. Das Ziel eines solchen Begriffes wäre es, aufzuzeigen, dass der Anspruch der Volksherrschaft bei weitem nicht erfüllt ist. Stattdessen scheint das gegenwärtige System durch Eliten, manipulative Meinungsmache und die Vernachlässigung der breiten Bevölkerung geprägt zu sein. Dieser neue Begriff sollte mit einer konkreten Checkliste verbunden sein, die klar definiert, was eine “wirkliche” Demokratie ausmacht und die manipulativen Strategien sowie deren Defizite mitberücksichtigt. Mögliche Beispiele für einen solchen Neologismus wären:
- Faire Demokratie
- Ausgeglichene Demokratie
- Volkskratie
- Republik des Volkes
- Transparente Demokratie
- usw.
Andere Argumente
- Medien manipulieren die Stimmen
- Fernsehen oder Massenmanipulation
- Wer Geld hat, kann Plakate und Reklame leisten
- Definiere nie, was “genau” gemeint ist
- Niemand liest, was jede Partei wirklich möchte
- Wirkliche Meinung vs. das, was der Mainstream hören will.
- Parolen als Statement statt Fakten
- Emotionale Manipulation anstatt Argumente
- Wir gegen Sie
- Falsche Fakten/ Fehlinfomaiton
- Fehlschlüsse
- Lobbyismus
- Lügen
- Korruption
- Demokratie als Definition war immer ungenau gewesen
Quellen: