HUMANTIUS: Deutschland🇩🇪

46 readers
1 users here now

Webseite: https://humantius.wordpress.com/

Diese Gruppe richtet sich an alle, die sich aktiv für eine humanistische Gesellschaft einsetzen möchten. Hier findest du Gleichgesinnte, die gemeinsam die humanistische Idee voranbringen möchten. Wir bieten Raum zum Austausch und zur Entwicklung von Vorschlägen. Wir freuen uns über jeden, der mitdenkt und mitgestaltet. Nur so entsteht eine lebendige Gemeinschaft jenseits bloßen Beobachtens.

founded 3 months ago
MODERATORS
1
 
 

Ich weiß, dass das nichts mit Politik, Wirtschaft oder Weltanschauung zu tun hat. Aber nichtsdestotrotz finde ich das für mich interessant.

Gibt es Praktiken und Rituale, die über den Tellerrand hinausgehen und WIRKLICH funktionieren, statt nur leere Versprechungen zu sein?

Ich habe schon mal eine Liste auf https://kounjikakumeika.wordpress.com/topics/magic/magie/ erstellt, um Rituale zu sammeln, die WIRKLICH funktionieren.

(Ich habe es auf einer anderen Webseite erstellt, weil ich das Thema nirgendwo richtig einordnen kann und diese Webseite sowieso lockerer gestaltet ist. Da muss nichts professionell wirken.)

2
 
 

Ich hatte vor ein paar Monaten in den sozialen Medien gesehen, dass viele das Wehrpflichtgesetz in Deutschland verteidigten. Manche argumentierten, Männer hätten es im Leben leichter, oder dass Männer die Wehrpflicht für Frauen „leichter“ machen sollten. In meinem Umfeld, ganz egal ob Männer oder Frauen, hatte ich allerdings niemanden gesehen, der diese Argumente teilte oder so etwas unterstützte.

Deshalb vermutete ich, dass vieles davon einfach Ragebait war, also Provokation, die nur darauf abzielten, Kommentare und Aktivität zu erzeugen, um gepusht zu werden.

Aus diesem Grund hatte ich mich gefragt, wo genau Sexismus eigentlich noch versteckt war, und um das besser einordnen zu können, wollte ich eine Tabelle erstellen, die das übersichtlicher darstellte.

+++++++++++++++++

Ich kann hier keine Tabelle erstellen, deshalb mache ich es hier Punkteilarsch

FRAU

  • Biologie
    • Monatsblutungen (Periode)
    • Schwangerschaft
  • Gesellschaft/Klischees
    • schwach
    • fürsorglich
    • submissiv
    • gender gap
  • Medien
    • Sexualisierung
    • Nackt zeigen wird eher vermieden. (Asia)
  • Statistiken
    • mehr Vergewaltigungen

MANN

  • Biologie
    • zufällige Erektion
  • Gesetz
    • Bundeswehrpflicht (Theoretisch aber trotzdem niedergeschrieben)
  • Gesellschaft/Klischees
    • stark
    • all wissend
    • dominant
    • weniger Familienzeit
    • Akzeptable, dass Frauen in Männern Bereichen sind aber nicht umgekehrt
    • Weniger Wert (Kinder und Frauen zuerst)
    • Bei physischen Auseinandersatzung wird man immer als der Hauptverdächtiger behandelt
    • bekommt weniger Hilfe als Frau (pre-Corona)
    • Statistiken mit männlichen Opfern finden kaum Beachtung
    • Statistiken als Verstärker der Geschlechterrollen
  • Staat/Regierung
    • Förderung für Frauen aber keine Förderungsprogramme fur Männern
    • Frauenparkplätze
  • Medien
    • Idiot (dummer Vater Klischee)
    • Ohne Probleme kann man nackt zeigen
    • mehr Fokus auf Probleme der Frauen aber weniger Fokus auf Probleme der Männern
  • Statistik
    • mehr Obdachlos
    • mehr Unfälle
    • mehr Tote
    • mehr Arbeitslose

++++++++++++++++++

Wenn was vergessen wurde, was wahrscheinlich wahr ist, dann könnt ihr es ja erwähnen.

3
 
 

Frauenparkplätze oder Parkplätze mit Schildern wie „reserviert für Frauen“ oder „nur für Frauen“ ausgewiesen sind sexistisch. Es ist eine klare Form von Geschlechterdiskriminierung, weil eine Gruppe bevorzugt und die andere bewusst ausgeschlossen wird.

Sie privilegieren eine Gruppe einseitig und entziehen anderen Menschen (in diesem Fall Männern) faktisch die Nutzung. Wenn es Frauenparkplätze gibt, müsste es konsequenterweise auch Männerparkplätze geben. GIBT ES ABER NICHT. Gerade weil das so ist, handelt es sich um eine einseitige und damit offensichtlich unfaire Begünstigung.

Theoretisch könnten Männer dort zwar parken, aber schon der Name schreckt ab, und in privaten Einrichtungen können Fahrzeuge von Männern geparkt, sogar abgeschleppt oder sanktioniert werden. Stellt euch vor, da stünde „Nur parken, wenn Sie Jude sind“ oder „Reserviert für Schwarze, keine Weißen“ oder irgendeine beliebige Gruppe ohne sachlich zwingenden Grund wie „Ärzte im Dienst“ in unmittelbarer Nähe eines Krankenhauses. Der Aufschrei wäre gewaltig.

Es ist mehr als fragwürdig, warum Frauenparkplätze nicht als Diskriminierung und Sexismus gelten. Eigentlich müssten solche Parkplätze rechtlich als Benachteiligung von Männern bewertet und entsprechend strafrechtlich verfolgt werden, stattdessen verkauft man sie als „tolerant“ und „fortschrittlich“, und der Staat spielt bei dieser Inszenierung brav mit.

Zur Begründung heißt es dann immer: Frauenparkplätze seien für die Sicherheit von Frauen gedacht. Da drängt sich ziemlich klar die Frage auf: „Brauchen Männer etwa keine Sicherheit?“ Wie soll man das verstehen? Sollen Männer in gefährlichen, dunklen Sackgassen parken, weil „Mann = stark“, während Frauen in die hellen, blumendekorierten Bereiche mit Kameras sortiert werden?

Das Sicherheitsbedürfnis ist kein geschlechtsspezifisches Merkmal. Auch Männer fühlen sich an bestimmten Orten unsicher. Dies wird jedoch oft ignoriert oder sogar verschwiegen. Viele Männer glauben, stark wirken zu müssen, und leugnen deshalb ihre Angst in solchen Situationen.
Auch Männer werden in und um Parkhäuser Opfer von Gewalt, und insgesamt sind Männer statistisch sogar häufiger von körperlichen Angriffen betroffen als Frauen. Wenn man auf Statistik pocht, um Frauenparkplätze zu rechtfertigen, dann könnte man genauso gut eine Statistik raussuchen, wo Männer die Opfer sind und prompt Männerparkplätze einführen. Oder eine, wo überwiegend Weiße oder Schwarze betroffen sind, und dann Parkplätze nur für diese Gruppe reservieren. Quasi: Finde Statistik für Gruppe X und mach Schutzmaßnahmen nur für Gruppe X. Das zeigt, wie absurd selektiv solche „sachlichen Gründe“ sind. Sicherheit sollte für alle gelten, nicht je nach passender Zahlengeschichte. Statt eine Gruppe zu bevorzugen, sollten Maßnahmen geschaffen werden, die allen zugutekommen: bessere Beleuchtung, Videoüberwachung, Notrufsäulen und ein generelles Sicherheitskonzept, das Menschen schützt. Nicht nur Frauen, nicht nur Männer, sondern einfach alle.

Das Bitterste daran ist: Dieser Sexismus und diese Diskriminierung von Männern passieren völlig offen, direkt vor den Augen aller und Gesellschaft wie Staat verkaufen das auch noch als modern, wichtig und „sensibel“. HALLO, SEID IHR ALLE BLIND ODER WAS? Echte Gleichberechtigung bedeutet gleiche Rechte und Pflichten für alle, nicht Sonderrechte für eine Gruppe, während man die andere stillschweigend zurückstellt.

Wer solchen Sexismus wie Frauenparkplätze oder andere Benachteiligungen entdeckt, sollte zuerst den sauberen Weg wählen:

Eine sachliche, aber klare E‑Mail an die Firma bzw. den Betreiber des Parkplatzes.

Wenn dort nichts passiert, den nächsten Schritt: an die Stadt, den Bürgermeister, zuständige Stellen schreiben und begründen, warum das diskriminierend ist.

Alternativ kann man natürlich versuchen, mit plakativen Mitteln Aufmerksamkeit zu erzeugen etwa Sticker wie „Sexismus“ oder entsprechende Markierungen oder Schrift. Aber: Alles, was in Richtung Beschädigung, Schmiererei oder unerlaubtes Bekleben geht, ist strafbar und kann durch Kameras, Zeugen oder Gesichtserkennung schnell zu Anzeigen und einem richtig unangenehmen Verfahren führen; Am Ende steht dann in den Medien „Die Männer sind aggressiv, deshalb brauchen wir mehr Frauenparkplätze“, während am eigentlichen Problem nichts geändert wird.

Klarer gesagt: Der Ärger ist absolut, man darf wütend sein Aber der klügste Weg ist, diesen Sexismus mit legalen, dokumentierten Mitteln anzugehen, statt sich von einem ungerechten System noch kriminalisieren zu lassen

Zusatz: https://www.roland-rechtsschutz.de/frauenparkplatz/#speziell-gekennzeichnete-parkplaetze

4
 
 

Die Behauptung, in Deutschland seien alle PER GESETZ gleichberechtigt und gleichgestellt, ist falsch, obwohl es im Gesetz anders beschrieben wird. Laut Art. 3 GG heißt es:

(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_3.html

Art. 12a GG (Wehrpflicht) – Nur Männer können zum Dienst an der Waffe verpflichtet werden, Frauen nicht.

(1) Männer können vom vollendeten achtzehnten Lebensjahr an zum Dienst in den Streitkräften, im Bundesgrenzschutz oder in einem Zivilschutzverband verpflichtet werden.

https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_12a.html

§ 183 StGB (Exhibitionismus) – Nur Männer können für diese spezifische Straftat verurteilt werden. Frauen können höchstens über andere Vorschriften belangt werden, z.B. wegen Belästigung oder Störung der Allgemeinheit.

(1) Ein Mann, der eine andere Person durch eine exhibitionistische Handlung belästigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.

https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__183.html

Wer so unterscheidet, kann nicht ehrlich behaupten, alle seien per Gesetz gleich. Wir müssen uns von dem Gedanken lösen, dass das Gesetz wirklich gleichberechtigt sei und wir müssen diese Ungleichbehandlung bekämpfen.

5
1
hymne (humantius.wordpress.com)
submitted 1 month ago* (last edited 1 month ago) by KounjiKakumeika@feddit.org to c/humantius_de@feddit.org
 
 

Hymne Text:

Die freien Gedanken

  1. Die freien Gedanken, wer kann sie erraten, sie sind Geschenke im nächtlichen Schatten. Kein Mensch kann sie wissen, kein Kerker verschließen. Es bleibt dabei: Die Gedanken sind frei.

  2. Ich denke, was ich will, und was mich beglückt, doch alles in der Still, und wie es sich schickt. Mein Wunsch und Begehren kann niemand verwehren, Es bleibt dabei: Die Gedanken sind frei.

  3. Sperrt man mich ein im finsteren Kerker, das alles sind rein vergebliche Werke. Denn meine Gedanken durchdringen die Schranken Es bleibt dabei: Die Gedanken sind frei.

  4. Gefangen am den Fuß Mit Banden und mit Ketten gemacht von Verdruss Niemand kann sich retten. Will den Sorgen entsagen und auch nicht mehr plagen. So wirken die Sinnen, Die langsam vergehen. Man kann ja im Herzen stets lachen und scherzen Es bleibt dabei: Die Gedanken sind frei.

  5. Das Band kann niemand finden, und meine Gedanken binden. Man fängt Weib und Mann, Gedanken niemand fangen kann. Es bleibt dabei: Die Gedanken sind frei.

6
 
 

Demokratie

  • Einleitung:
    1. Medien manipulieren die Stimmen
    1. Fernsehen oder Massenmanipulation
    1. Wer Geld hat, kann Plakate und Reklame leisten.
    1. Definiere nie, was “genau” gemeint ist
    1. Niemand liest, was eine Partei wirklich möchte.
  • Fazit:
  • Andere Argumente

Demokratie war nie echt.

Einleitung:

Ich möchte darüber diskutieren, ob die Demokratie wirklich so ideal ist, wie man immer hört. Ich werde die Demokratie aus einem kritischen und problematischen Blickwinkel betrachten und dafür verschiedene Argumente vorbringen.

1. Medien manipulieren die Stimmen

Anstatt eine neutrale Informationsplattform zu sein, filtern und framen Nachrichtenredaktionen Themen nach ihren eigenen politischen und wirtschaftlichen Agenden. Durch gezielte Wortwahl, repetitive Berichterstattung über bestimmte Themen und das Weglassen anderer Standpunkte beeinflussen sie massiv, was die Wähler als wichtig erachten und wie sie über Kandidaten oder Parteien denken. Dies untergräbt die Grundlage für eine informierte und autonome Entscheidung der Bürger, die für eine “echte” Demokratie essentiell ist.

2. Fernsehen oder Massenmanipulation

Die öffentliche Meinung, die Grundlage demokratischer Entscheidungen, wird massiv durch Kapital und Medien gesteuert. Darunter sind auch verschiedene TV-Sender und Nachrichten sowie Zeitungen inbegriffen. Wohlhabende Individuen und große Konzerne können durch Medienbesitz und Werbung dominieren und so die Debatte in ihrem Sinne lenken. Sie bestimmen, worüber wir reden und, viel wichtiger, worüber wir nicht reden. So können gezielte Desinformation und massive Fehlinformationen oder das Auslassen von Informationen eingesetzt werden, um eine gewünschte Meinung künstlich zu erzeugen. So wird eine Meinung geschaffen, die ihnen passt. Das ist keine Information mehr. Das ist Fabrikation. Das ist die künstliche Erstellung der öffentlichen Meinung. Natürlich gibt es ab und zu Ausnahmen oder Personen, die sich gegen den Wind stellen, aber ihnen wird nicht viel Aufmerksamkeit geschenkt.

3. Wer Geld hat, kann Plakate und Reklame leisten.

Nur die Parteien, die sich verkaufen und sich überall zeigen und Reklame machen, werden gewählt und bekommen die Aufmerksamkeit, während andere Parteien, die wenig Geld haben, sich einen solchen Luxus nicht leisten können. Wahlen und öffentliche Auftritte werden nicht mehr allein durch Ideen, sondern maßgeblich durch finanzielle Ressourcen gewonnen. Wer über große finanzielle Mittel verfügt, kann seine Botschaften durch teure Werbekampagnen, Posts, Aufmerksamkeit und professionelles Marketing in den öffentlichen Raum drängen. Dadurch werden wohlfinanzierte Positionen überproportional wahrgenommen, während alternative oder kritische Stimmen ohne entsprechende finanzielle Rückendeckung kaum Gehör finden. Es heißt nicht “Eine Person, eine Stimme” sondern “Ein Euro, Eine Stimme mehr”.

4. Definiere nie, was “genau” gemeint ist

Im Kontext von Manipulation ist es eine zentrale Strategie der Machterhaltung, Bedeutungen absichtlich vage und ungreifbar zu lassen. Wenn politische Slogans, Versprechen oder sogar Bedrohungen nie genau definiert werden, können sie alles und nichts bedeuten. Dann kann der Wähler selbst das notwendige gedanklich ergänzen oder die Vorstellung so lenken, das der Wähler denk das man seine Werte unterstützt werden. Ein vages Versprechen wie “Sicherheit”, “Demokratie” oder “Freiheit” kann von ganz unterschiedlichen Wählergruppen mit ihren eigenen Hoffnungen gefüllt werden. Jeder hört, was er hören will. Weil nie konkretisiert wurde, wie etwas erreicht werden soll oder was es genau bedeutet, kann man später nicht auf Einhaltung festgenagelt werden. Das Versprechen wurde technisch gesehen nie gebrochen, weil es nie klar formuliert war. Kritiker wird zum Problem erklärt, nicht die mangelnde Klarheit. Somit wird die Sprache nicht als Werkzeug der Aufklärung, sondern als Werkzeug der Verschleierung eingesetzt. Die Weigerung, etwas “genau” zu definieren, ist daher kein Versehen, sondern die Methode.

5. Niemand liest, was eine Partei wirklich möchte.

Jede Partei hat ein Parteiprogramm und idealerweise auch ein Wahlprogramm. Aber es ist lang und umständlich. Manchmal ist die Rhetorik schwer verständlich. Doch wer hat schon die Zeit, es gründlich zu studieren? Nicht alle Menschen haben Zeit, das zu lesen. Zwischen Beruf, Familie und anderen Verpflichtungen bleibt für die meisten kaum Zeit dafür. Und nicht jeder kann und will sich so intensiv mit Politik beschäftigen. Geschweige denn, dass er Interesse daran hat. Die Menschen entscheiden anhand von Schlagzeilen, Debatten, kurzen Informationen, Gefühlen und dem, was sie in ihrem Umfeld kurz aufschnappen. Die Komplexität wird durch einfache Botschaften ersetzt. Politik wird zur Marke. Wir wählen ein Gefühl, ein Gesicht, einen Slogan, eine Illusion, aber nicht die Wirklichkeit. Die eigentlichen Pläne und Positionen bleiben in dicken Dokumenten versteckt, die kaum jemand liest. Geschweige denn von gebrochenen Wahlversprechen oder Lügen bzw. Meinungen und Forderungen, die sich permanent ändern. So setzt sich am Ende nicht die beste Idee durch, sondern die lautesten. Und Gehör finden meist diejenigen, die über die größten Medienhäuser oder die teuersten Werbekampagnen verfügen.

Fazit:

Die Argumente legen nahe, dass Demokratie für die meisten Menschen ein Ideal ist, dem die Realität nicht gerecht wird. Zudem ist die Definition von Demokratie breit und kann selbst von nicht-demokratischen Ländern für sich beansprucht werden. Deshalb braucht es einen neuen, qualifizierten Begriff für eine Demokratie, der Aspekte wie Medienmanipulation, Lobbyismus und Lügen in der politischen Praxis mit einbezieht. Das Ziel eines solchen Begriffes wäre es, aufzuzeigen, dass der Anspruch der Volksherrschaft bei weitem nicht erfüllt ist. Stattdessen scheint das gegenwärtige System durch Eliten, manipulative Meinungsmache und die Vernachlässigung der breiten Bevölkerung geprägt zu sein. Dieser neue Begriff sollte mit einer konkreten Checkliste verbunden sein, die klar definiert, was eine “wirkliche” Demokratie ausmacht und die manipulativen Strategien sowie deren Defizite mitberücksichtigt. Mögliche Beispiele für einen solchen Neologismus wären:

  • Faire Demokratie
  • Ausgeglichene Demokratie
  • Volkskratie
  • Republik des Volkes
  • Transparente Demokratie
  • usw.

Andere Argumente

  1. Medien manipulieren die Stimmen
  2. Fernsehen oder Massenmanipulation
  3. Wer Geld hat, kann Plakate und Reklame leisten
  4. Definiere nie, was “genau” gemeint ist
  5. Niemand liest, was jede Partei wirklich möchte
  6. Wirkliche Meinung vs. das, was der Mainstream hören will.
  7. Parolen als Statement statt Fakten
  8. Emotionale Manipulation anstatt Argumente
  9. Wir gegen Sie
  10. Falsche Fakten/ Fehlinfomaiton
  11. Fehlschlüsse
  12. Lobbyismus
  13. Lügen
  14. Korruption
  15. Demokratie als Definition war immer ungenau gewesen

Quellen:

7
 
 

Wir erachten Anonymität als ein grundrechtliches Menschenrecht.

Die Argumentation dahinter ist folgende:

Schutzfreiheit:
Regierungen, Institutionen und Unternehmen versuchen oft, kritische Stimmen zum Schweigen zu bringen, indem sie Menschen einschüchtern oder verfolgen. Anonymität ermöglicht es Whistleblowern und mutigen Bürgern, Missstände offen zu legen, ohne Angst vor Vergeltungsmaßnahmen. Sie ist der Schutzschild für diejenigen, die Korruption und Fehlverhalten ans Licht bringen wollen. Ohne Anonymität würde viel Korruption niemals aufgedeckt werden. Anonymität schützt uns vor Beobachtung von “den Eliten”. Sie verhindert, dass persönliche Daten missbraucht, manipuliert oder Individuellen durch jene Daten erpresst werden.

Meinungsfreiheit:
Nur wer anonym bleiben kann, traut sich, seine Meinung offen zu äußern auch wenn diese unpopulär ist oder gegen den Mainstream geht. Anonymität fördert den offenen Diskurs, schützt vor Repressionen und ermutigt Menschen, ihre Gedanken ohne Angst vor Konsequenzen zu teilen.

Persönlichkeitsfreiheit:
Ohne Anonymität würde die Privatsphäre mit den Füßen getreten werden. Oder wollt ihr das Big Tech und Unternehmen wissen welche Vorlieben Ihr habt. Welche Sachen Ihre Kinder mögen? Wann ihr zu Bett geht? Welche Medizinischen Verlauf Ihr habt? Ihr würdet es nicht einmal euren Familien geschweige von Freunden erzählen. Warum sollten Unternehmen da eine Ausnahme sein?

Fazit:
Es ist anzumerken, dass Anonymität auch dazu führen kann, dass Kriminalität, Lügen, Terrorismus, CSAM und falsche Informationen leichter verbreitet werden. Dennoch bietet Anonymität wichtige Vorteile, wie den Schutz vor Repressionen, die Aufdeckung von Korruption und die Wahrung der Meinungsfreiheit. Daher sind ein verantwortungsvoller Umgang und geeignete Maßnahmen unerlässlich. Anonymität sollte ein fester Bestandteil des Alltags sein und ein Fundament für die Wahrung unserer Demokratie bilden.