Frauenparkplätze oder Parkplätze mit Schildern wie „reserviert für Frauen“ oder „nur für Frauen“ ausgewiesen sind sexistisch. Es ist eine klare Form von Geschlechterdiskriminierung, weil eine Gruppe bevorzugt und die andere bewusst ausgeschlossen wird.
Sie privilegieren eine Gruppe einseitig und entziehen anderen Menschen (in diesem Fall Männern) faktisch die Nutzung. Wenn es Frauenparkplätze gibt, müsste es konsequenterweise auch Männerparkplätze geben. GIBT ES ABER NICHT. Gerade weil das so ist, handelt es sich um eine einseitige und damit offensichtlich unfaire Begünstigung.
Theoretisch könnten Männer dort zwar parken, aber schon der Name schreckt ab, und in privaten Einrichtungen können Fahrzeuge von Männern geparkt, sogar abgeschleppt oder sanktioniert werden. Stellt euch vor, da stünde „Nur parken, wenn Sie Jude sind“ oder „Reserviert für Schwarze, keine Weißen“ oder irgendeine beliebige Gruppe ohne sachlich zwingenden Grund wie „Ärzte im Dienst“ in unmittelbarer Nähe eines Krankenhauses. Der Aufschrei wäre gewaltig.
Es ist mehr als fragwürdig, warum Frauenparkplätze nicht als Diskriminierung und Sexismus gelten. Eigentlich müssten solche Parkplätze rechtlich als Benachteiligung von Männern bewertet und entsprechend strafrechtlich verfolgt werden, stattdessen verkauft man sie als „tolerant“ und „fortschrittlich“, und der Staat spielt bei dieser Inszenierung brav mit.
Zur Begründung heißt es dann immer: Frauenparkplätze seien für die Sicherheit von Frauen gedacht. Da drängt sich ziemlich klar die Frage auf: „Brauchen Männer etwa keine Sicherheit?“ Wie soll man das verstehen? Sollen Männer in gefährlichen, dunklen Sackgassen parken, weil „Mann = stark“, während Frauen in die hellen, blumendekorierten Bereiche mit Kameras sortiert werden?
Das Sicherheitsbedürfnis ist kein geschlechtsspezifisches Merkmal. Auch Männer fühlen sich an bestimmten Orten unsicher. Dies wird jedoch oft ignoriert oder sogar verschwiegen. Viele Männer glauben, stark wirken zu müssen, und leugnen deshalb ihre Angst in solchen Situationen.
Auch Männer werden in und um Parkhäuser Opfer von Gewalt, und insgesamt sind Männer statistisch sogar häufiger von körperlichen Angriffen betroffen als Frauen.
Wenn man auf Statistik pocht, um Frauenparkplätze zu rechtfertigen, dann könnte man genauso gut eine Statistik raussuchen, wo Männer die Opfer sind und prompt Männerparkplätze einführen. Oder eine, wo überwiegend Weiße oder Schwarze betroffen sind, und dann Parkplätze nur für diese Gruppe reservieren.
Quasi: Finde Statistik für Gruppe X und mach Schutzmaßnahmen nur für Gruppe X.
Das zeigt, wie absurd selektiv solche „sachlichen Gründe“ sind. Sicherheit sollte für alle gelten, nicht je nach passender Zahlengeschichte.
Statt eine Gruppe zu bevorzugen, sollten Maßnahmen geschaffen werden, die allen zugutekommen: bessere Beleuchtung, Videoüberwachung, Notrufsäulen und ein generelles Sicherheitskonzept, das Menschen schützt.
Nicht nur Frauen, nicht nur Männer, sondern einfach alle.
Das Bitterste daran ist: Dieser Sexismus und diese Diskriminierung von Männern passieren völlig offen, direkt vor den Augen aller und Gesellschaft wie Staat verkaufen das auch noch als modern, wichtig und „sensibel“. HALLO, SEID IHR ALLE BLIND ODER WAS? Echte Gleichberechtigung bedeutet gleiche Rechte und Pflichten für alle, nicht Sonderrechte für eine Gruppe, während man die andere stillschweigend zurückstellt.
Wer solchen Sexismus wie Frauenparkplätze oder andere Benachteiligungen entdeckt, sollte zuerst den sauberen Weg wählen:
Eine sachliche, aber klare E‑Mail an die Firma bzw. den Betreiber des Parkplatzes.
Wenn dort nichts passiert, den nächsten Schritt: an die Stadt, den Bürgermeister, zuständige Stellen schreiben und begründen, warum das diskriminierend ist.
Alternativ kann man natürlich versuchen, mit plakativen Mitteln Aufmerksamkeit zu erzeugen etwa Sticker wie „Sexismus“ oder entsprechende Markierungen oder Schrift. Aber: Alles, was in Richtung Beschädigung, Schmiererei oder unerlaubtes Bekleben geht, ist strafbar und kann durch Kameras, Zeugen oder Gesichtserkennung schnell zu Anzeigen und einem richtig unangenehmen Verfahren führen; Am Ende steht dann in den Medien „Die Männer sind aggressiv, deshalb brauchen wir mehr Frauenparkplätze“, während am eigentlichen Problem nichts geändert wird.
Klarer gesagt: Der Ärger ist absolut, man darf wütend sein Aber der klügste Weg ist, diesen Sexismus mit legalen, dokumentierten Mitteln anzugehen, statt sich von einem ungerechten System noch kriminalisieren zu lassen
Zusatz: https://www.roland-rechtsschutz.de/frauenparkplatz/#speziell-gekennzeichnete-parkplaetze

