Die Abgrenzung alt/jung ergibt keinen Sinn, wenn damit unterstellt wird, dass sich Beitragszahlungen für die Jüngeren nicht lohnen würden. Denn das Gegenteil ist der Fall.
Richtig dahingefaselter Schwachsinn.
Das einzige was an diesem Artikel stimmt ist die Fragestellung:
Aus unserer Sicht ist diese Konfliktlinie aber viel weniger relevant als zwei andere, viel grundsätzlichere, altbekannte Konfliktlinien einer sozialen Marktwirtschaft: Wie viel Sozialstaat wollen wir uns als Gesellschaft leisten? Und: Wer finanziert die soziale Sicherung?
Imo gibt es aus der Situation zwei Möglichkeiten:
- Kürzung der Rente um den Beitrag der aktuell aus den Steuern subventioniert wird.
- Grundsicherung im Alter und alle anderen Renten soweit runterskalieren das es finanziell passt
Oder wir ändern radikal die Besteuerungsstruktur, was mMn sowieso notwendig ist, angefangen mit der Vermögenssteuer:
- eine exponentielle Vermögenssteuer die a la
(Vermögen/ 1 Million)**2 * 5%mit nem limit von so 30% pro Jahr, dann können wir auch die Steuersubventionen behalten.
Es gibt nur zwei Quellen von Geld: Arbeit und Vermögen. Entweder kommt es halt aus dem einen Topf, oder aus dem anderen, solange es weiterhin nur aus der Arbeit kommt und nie aus dem Vermögen, bleibt es eine Umverteilung von Jung nach Alt und von Arm zu Reich, (und lohnt sich für Junge Menschen nicht).