this post was submitted on 01 Jun 2026
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Netzkultur / Netzpolitik

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[–] KatherinaReichelt@feddit.org 7 points 2 days ago

Deutsche Fotografen sind die schlimmste Brut, die es gibt. Deutsche Fotografen haben mitgeholfen das deutsche Internet so zu schädigen, dass deutsche Alternativen zu den US-Techkonzernen wegen absolutem Quatschfug kaputtgeklagt wurden. Deutsche Fotografen haben die deutschen Foren sabotiert. Deutsche Fotografen klagen wegen billo Gebrauchsfotos von Parkettfußböden. Deutsche Fotografen lizenzieren ihre Bilder für Fototapeten und verklagen dann Cafés, die auf Instagram Bilder ihres Cafés mit dieser Fototapete posten. Deutsche Fotografen sind einfach absoluter Abschaum

[–] MattR@feddit.org 1 points 2 days ago (2 children)

Wo ist denn da die News? Das war schon immer so und ist rechtlich sehr klar. Ich bin entsetzt, dass das anscheinend manche Händler immer noch nicht wissen.

[–] KatherinaReichelt@feddit.org 7 points 2 days ago

Schau dir doch mal die Infos im Artikel an:

  • Fotograf macht 2009 Fotos im Auftrag einer Firma für diese Firma und wird dafür bezahlt
  • Diese Firma gibt die Fotos an ihre Händler weiter zur Nutzung
  • Die Firma ist der Überzeugung, dass sie die Rechte dafür hat
  • Fotograf verklagt die Händler, will mehrere tausend Euro für 4 Fotos
  • Der Rechtsstreit zieht sich über 8 Jahre
  • Gericht so: "Lol, hättet ihr mal über die gesamte Kette die Rechte geklärt, ihr schlimmen Händler!"

Sorry, das ist absolut weltfremd und so kann wirklich keiner Arbeiten. Im Endeffekt hat jetzt das Gericht entschieden, dass jeder Händler, der ein iPhone verkaufen will und das Apple-Händlermaterial dazu nutzt, vorher den Fotografen der Stockfotos befragen muss. So kann man keinen Onlinehandel betreiben und es wäre auch irgendwie total abstrus, dass wenn ein Edeka irgendwo eine Zeitschrift oder eine Harry-Potter-Butterbrotdose verkauft, deren Bildrechte nicht perfekt geklärt sind, dann dafür haften würde.

[–] elmicha@feddit.org 2 points 2 days ago

Das Landgericht Hannover hatte noch angenommen, der Händler habe darauf vertrauen dürfen, dass sein Lieferant die erforderlichen Bildrechte besitze.

So klar war es offenbar nicht.