this post was submitted on 09 Jun 2026
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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz
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Wieso schließen sich Markt und menschliche Bedürfnisse aus? Ein Supermarkt verkauft doch genau den täglichen Bedarf. Natürlich ist Gewinn immer das Ziel, und nicht Nächstenliebe. Menschen die aus Nächstenliebe handeln wollen können das jederzeit tun. Es machen aber so wenige, dass es nicht als Gesellschaftsgrundlage aktuell funktioniert. Daher ist ein funktionierender Markt das beste was wir haben, um Menschen zu motivieren, etwas für andere zu tun.
offensichtlich macht es einen großen unterschied, ob es gesetze gibt die eine gewisse verhaltensweise unterstützen oder nicht.
ich verstehe deinen hintergrund nicht. was ist eigentlich mit dir los? wie alt bist du? in welchem sektor arbeitest du? ich hätte gerne mal ne erklärung wie du dermaßen viel seltsame meinungen von dir geben kannst.
ich habe hier das gefühl, mit jemandem zu reden, der dafür bezahlt wird, den freien markt über alles zu verteidigen, auf keinen fall vermögenssteuer gutzuheißen, usw.
ich verstehe deinen weltanschaulichen hintergrund nicht. also so gar nicht. was ist eigentlich das ziel deines handelns? wofür/wozu kommentierst du hier?
Klar, aber so schlecht sind unsere Gesetzte nicht, dass alle Menschen Egoisten sein müssen. Das schiebe ich eher auf die Medien.
Das ist mir zu privat.
Zu lange begrenzt auf Linie, so dass ich mir aus allen obskuren Meinungen das beste rauspicken konnte.
Was heisst seltsam für dich konkret? Ich denke von mir, dass ich faktenbasierte Meinungen habe, also gar nicht so seltsam sein kann. Mein Anspruch ist, dass jedes Argument richtig ist. Ist es einfach die Mischung, dass es keine rote Linie gibt?
Über alles ist ein wenig zu viel, aber es irritiert mich, dass Menschen noch weniger Markt fordern wenn der Immobilienmarkt nicht funktioniert, weil er überreguliert ist. Das Problem bei Wohnungen ist nicht der Markt sondern das Bauland. Wenn die linken Parteien in den begehrten Kommunen, in denen sie regieren, Bauland erschließen würden, hätten wir kein Wohnungsproblem.
Man kann ohne Markt, aber die linken Parteien sind nicht in der Position, das zu ändern. Sie könnten den Markt aber mit Bauland fluten und die CDU vor sich hertreiben, denn sie kann nichts gegen freie Märkte sagen.
Die Lösung ist so nah und doch so fern. Ich hoffe jedes mal, dass ich überzeugen kann und die linken Wähler anfangen, sich nicht von falschen Problemen ablenken zu lassen und statt dessen Bauland fordern.
Hab ich vor ein paar Monaten eine 180 Grad Wende gemacht und bin inzwischen dafür.
Eine Mischung aus "someone is wrong on the internet", Freude am Diskutieren und der wagen Hoffnung, dass mir jemand ein Gegenargument schreibt, das meine düsteren Zukunftsaussichten durchbricht.
ok, tut mir leid dass ich dich so scharf angefahren habe; ich war wohl einfach nur etwas irritiert.
nun ist es aber nur fair, dass ich dir auch etwas von meiner weltanschauung zeige.
ich denke, der freie markt ist an sich eine sehr wichtige sache, aber darf besonders in der heutigen zeit auf keinen fall alleine in der gesellschaft wirken. das hat mehrere gründe, die ich individuell darstellen würde:
Kein Problem. Es war respektvoll und ich finde Nachfragen besser als Runterwählen.
Das ist Marktversagen.
Volle Zustimmung.
Der freie Markt funktioniert nicht von alleine. Akkumulation des Kapitals ist real und die Aufgabe der Politik ist, dort gegenzusteuern. (Kommunismus sagt, dass Politik das nicht kann, weil sie gekauft wird.) KI beschleunigt die Akkumulation. Vermögenssteuer und BGI sind die naheliegende Lösung.
Roboter usw., es wird schneller gehen. Aber Mars wird nicht viel ändern und würde unsere Resourcen nur verdoppeln. Ob 8 Milliarden Menschen oder 16, das ändert nicht die Gesellschaft. Es würde viel mehr passieren, wenn die Menschen Änderungen in ihrem gesellschaftlichen Zusammenleben vornehmen würden.
Ausser alle essen vegan und Nahrung wird verfügbarer.