this post was submitted on 28 Dec 2025
55 points (98.2% liked)
Netzkultur / Netzpolitik
1449 readers
13 users here now
Alles rund um das Internet. Gerne auch die politische Seite zum Thema
Als Nachfolger für !netzpolitik@feddit.de
Wir sehen uns als einen selbstbestimmten Raum, außerhalb der Kontrolle kommerzieller Tech-Unternehmen.
Netiquette wird vorausgesetzt. Gepflegt wird ein respektvoller Umgang - ohne Hass, Hetze, Diskriminierung.
Die Regeln von feddit.org gelten.
Das Bild im Banner und Icon: Public Domain generated with Midjourney gefunden auf netzpolitik.org
founded 2 years ago
MODERATORS
you are viewing a single comment's thread
view the rest of the comments
view the rest of the comments
Ich verantworte die IT eines mittelständischen Unternehmens (think so um die 100 Mitarbeiter). Wir haben von Anfang an Abstand gehalten von dem großen IT-Riesen. Unsere Workstations sind, bis auf 5 Ausnahmen, alle Ubuntu-Kisten.
Aber beim Thema Mail konnte ich mich irgendwann einfach nicht mehr durchsetzen. Über diverse Umwege (inklusive extern gehostetem Exchange, weil ich mich geweigert habe dafür die Verantwortung zu übernehmen) sind wir irgendwann bei Google gelandet. Gegen das Leistungspaket aus Mail, Kalender, Docs und Drive konnte ich einfach nicht anargumentieren.
Ubuntu. Natürlich. Weil man da so schön unabhängig ist und kein Vendor lock-in hat.
Inwiefern ist das ein vendor lock-in?
Beispiel: Ubuntu (meine Informationen können veraltet sein...) setzt sehr auf Snap, während Flatpak de facto der Platzhirsch ist.
Aber das ist doch kein vendor lock-in. Du kannst jederzeit von snap auf flatpak wechseln, keine Lizenzbedingungen oder kein Vertrag verbieten dir das. Und die Software, die du auf dieser Distribution nutzt, wird eh mit großer Wahrscheinlichkeit frei oder für andere Linux Flavours verfügbar sein. Vendor Lock-in bedeutet, da nicht mehr rauszukommen, was bei Ubuntu sicher nicht der Fall ist.
Ich nehme alles zurück.
Der Sprung von Ubuntu auf andere Debian Geschmacksrichtungen ist halt sehr viel kleiner als von Windoof - jeder Schritt hilft