Ich versuche seit nunmehr 6 Jahren, Unternehmen von IT-Monopolisten zu befreien. Leider ohne jeden Erfolg, die wollen gern verarscht werden und ich fürchte, die Gesellschaft will es auch.
Netzkultur / Netzpolitik
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Trotzdem würde ich dir raten, nicht gerade jetzt damit aufzuhören, denn wenn du jemals ein offenes Ohr dafür finden solltest, dann jetzt.
Ich versuche seit nunmehr 6 Jahren, Unternehmen von IT-Monopolisten zu befreien.
Da geht's immer viel um Verantwortung und die Frage "Wenn wir gehackt werden, wer haftet dafür?". Das muss halt geklärt sein.
Ich verantworte die IT eines mittelständischen Unternehmens (think so um die 100 Mitarbeiter). Wir haben von Anfang an Abstand gehalten von dem großen IT-Riesen. Unsere Workstations sind, bis auf 5 Ausnahmen, alle Ubuntu-Kisten.
Aber beim Thema Mail konnte ich mich irgendwann einfach nicht mehr durchsetzen. Über diverse Umwege (inklusive extern gehostetem Exchange, weil ich mich geweigert habe dafür die Verantwortung zu übernehmen) sind wir irgendwann bei Google gelandet. Gegen das Leistungspaket aus Mail, Kalender, Docs und Drive konnte ich einfach nicht anargumentieren.
Ubuntu. Natürlich. Weil man da so schön unabhängig ist und kein Vendor lock-in hat.
Inwiefern ist das ein vendor lock-in?
Beispiel: Ubuntu (meine Informationen können veraltet sein...) setzt sehr auf Snap, während Flatpak de facto der Platzhirsch ist.
Aber das ist doch kein vendor lock-in. Du kannst jederzeit von snap auf flatpak wechseln, keine Lizenzbedingungen oder kein Vertrag verbieten dir das. Und die Software, die du auf dieser Distribution nutzt, wird eh mit großer Wahrscheinlichkeit frei oder für andere Linux Flavours verfügbar sein. Vendor Lock-in bedeutet, da nicht mehr rauszukommen, was bei Ubuntu sicher nicht der Fall ist.
Ich nehme alles zurück.
Der Sprung von Ubuntu auf andere Debian Geschmacksrichtungen ist halt sehr viel kleiner als von Windoof - jeder Schritt hilft
Nette Idee. Immerwieder angenehm Mark Uwe Kling zuzuhören
Die meisten Menschen leben in einer seltsamen Selbsttäuschung: Was sie nicht sehen, nicht spüren, nicht anfassen können, existiert für sie schlicht nicht. Dabei wissen sie oft genau um die Gefahren – doch sie verdrängen sie, als wären sie bloße Hirngespinste. Ob Radioaktivität, die unsichtbar und lautlos zersetzt, Kohlenmonoxid, das heimtückisch und geruchlos tötet, oder UV-Strahlung, die schleichend die Haut zerstört: Solange die Bedrohung nicht greifbar ist, wird sie ignoriert. Eine gefährliche Illusion, die uns blind für die Realität macht.
Von X zu Mastodon
Sehr hilfreich ist es natürlich wenn normale Menschen dann eine Mastodon-Homepage aufmachen oder eine Lemmy-Homepage und das alles sehr ansprechend, freundlich gestaltet und benutzerfreundlich ist. Was die meisten Menschen z.B. nicht mögen, ist auf Social Media zu gehen und zuerst einmal 5x die dämliche Fresse vom Merz zu sehen (das schafft nämlich instant depressionen). Das ist aber leider dieser Tage auf der Homepage von feddit.org so, zumindest an vielen Tagen.
Sollte ich etwa mein Profilbild wechseln?