pseudoangelsĂ€chsische diminuitive mit "y" im deutschen, statt mit ĂŒblichem "i", sind, wie beindiesem pfosten zu sehen, anscheinend unerfreulicherweise immer beliebter. wenigstens wurde nicht die abartige "ies" mehrzahl verwendet.
ich_iel
Die offizielle Zweigstelle von ich_iel im Fediversum.
Alle Pfosten mĂŒssen den Titel 'ich_iel' haben, der Unterstrich darf durch ein beliebiges Symbol oder Bildschriftzeichen ersetzt werden. Ihr dĂŒrft euch frei entfalten!
đ± Empfohlene Schlaufon-Applikationen fĂŒr Lassmich
Befreundete Kommunen:
Sonstiges:
Regeln:
1. Seid nett zueinander
Diskriminierung anderer Benutzer, Beleidigungen und Provokationen sind verboten.
2. Pfosten mĂŒssen den Titel 'ich_iel' oder 'ich iel' haben
Nur Pfosten mit dem Titel 'ich_iel' oder 'ich iel' sind zugelassen. Alle anderen werden automatisch entfernt.
Unterstrich oder Abstand dĂŒrfen durch ein beliebiges Textsymbol oder bis zu drei beliebige Emojis ersetzt werden.
3. Keine HochwÀhl-Maimais oder (Eigen)werbung
Alle Pfosten, die um HochwĂ€hlis bitten oder Werbung beinhalten werden entfernt. Hiermit ist auch Eigenwerbung gemeint, z.b. fĂŒr andere Gemeinschaften.
4. Keine BildschirmschĂŒsse von Unterhaltungen
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5. Keine kantigen BeitrÀge oder Meta-BeitrÀge
ich_iel ist kein kantiges Maimai-Brett. Meta-BeitrĂ€ge, insbesondere ĂŒber gelöschte oder gesperrte BeitrĂ€ge, sind nicht erlaubt.
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Wer einen Ăberfall auf eine andere Gemeinschaft plant, muss diesen zuerst mit den Mods abklĂ€ren. Brigadieren ist strengstens verboten.
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8. ich_iel ist eine humoristische Plattform
Alle Pfosten auf ich_iel mĂŒssen humorvoll gestaltet sein. Humor ist subjektiv, aber ein Pfosten muss zumindest einen humoristischen Anspruch haben. Die AtmosphĂ€re auf ich_iel soll humorvoll und locker gehalten werden.
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Das sind keine "pseudoangelsÀchsische[n] diminuitive", das ist Entgendern nach Phettberg. Und das wird verwendet, weil es ~~sehr gut~~ besser als alle Alternativen funktioniert.
ah ok, find ich gut. und danke fĂŒr die info!
aber: "zuhausi" existierte meines wissens nach schon unabhÀngig davon als inherent zangendeutsches genderneutralea diminuitiv, abgeleitet vom englischen diminuitiv "homie".
und ich dachte im ĂŒbrigen, die diminuitiv konstruktion mit "-i" als idee fĂŒr entgenderung gab es auch schon, aber vielleicht ist das "y" als abgrenzung zu einem diminuitiv, weil es ja keiner sein soll. das funktioniert nur in geschriebenen, gesprochen klingt es genau wie ein diminuitiv.
Ich denke, dass das Niedlichklingen der Technik tatsÀchlich auch etwas geholfen hat bei der Verbreitung.
Na toll... Jetzt betonen sie auch noch das sie im Job einen MĂ€nnlich/WeiĂen/Deutschen suchen đ
Und ich dachte immer, die suchen einen masochistischen/willfĂ€hrigen/demĂŒtigen.
Ist vorgeschrieben. Anti-Diskriminierungs-Gesetzgebung. Du musst immer âm/w/dâ dranschreiben đ€·
Selbst, wenn du entgenderst?
Streng genommen nein. Das Gesetz sagt eigentlich, dass keine Diskriminierung stattfinden darf. Um das sicherzustellen sagt dir jeder Anwalt âschreib m/w/d hin. Ja, auch wenn du kein Geschlecht explizit nennst.â Zumindest so habe ich es bisher bei jeder Rechtsberatung gesagt bekommen.
Lösung:
Gendern nach Phettberg
Aus mir unbekannten GrĂŒnden macht mich das sauer. Vielleicht weil es so infantil klingt, keine Ahnung.
Danke, arschflugkoerper.
Ich verstehe den Punkt gewissermaĂen, aber ich lese keine Nutzernamen deshalb ist das fĂŒr mich was anderes.
Aber habe auch nicht behauptet dass das nicht subjektiv ist.
Wie bitte was?
Du frecher banause!
Ich bin Ban aus E.!
Es heiĂt "entgendern nach Phettberg", eben weil die Worte kein inhĂ€rentes Geschlecht mehr haben.
Du meinst wohl Phettbergy
reicht doch. warum viel worte wenn wenig worte auch
Besser man ist vorsichtig. Bei meinem alten Arbeitgeber hat sich jemand erfolgreich ein SĂŒmmchen eingeklagt, weil in der Anzeige vergessen wurde, dass Menschen mit Behinderung bei gleicher Eignung bevorzugt werden. Bei einer Stelle, die fĂŒr Menschen mit Behinderung ausgelegt war.
Arbeitgeber
Eigentlich ist der sogenannte Arbeitgeber der Arbeitnehmer und der sogenannte Arbeitnehmer der Arbeitgeber.
Auch wahr. Es sei denn beide arbeiten, was der Idealfall wÀre.
Verstehe das Problem nicht, mit m/w/d wird doch ganz explizit gesagt dass alle willkommen sind
Man k_nnte halt auch eine entgenderte Job-Beschreibung schreiben. So wirkt das halt genau so, wie es vermutlich ist: "Wir wĂŒrden gerne einfhch nur die mĂ€nnliche Form schreiben, wollen aber kein BuĂgeld kassieren."
Ich verstehe, dass man das so interpretieren könnte, aber ich denke da liest du zu viel hinein. Die meisten Leute machen sich nicht so viele Gedanken und verwenden einfach die meistverbreitete Form.
Ich hab da auqh nicht allzu tief nachgedacht. Ist mMn ein Zeichen einer Gesellschaft, die noch nicht ganz mit Gender klarkommt und noch etwas strauchelt.
Das ganze ist ne gesetzliche Vorgabe. Da hat ein Arbeitgeber tatsÀchlich keine Auswahl, das wegzulassen. Es geht da meines Wissens speziell um Anti-Diskriminierungsgesetze.
Dass das ganze kompletter Bullshit ist, ist natĂŒrlich klar, aber Gesetz ist halt Gesetz.
Arbeitgeber
Eigentlich ist der sogenannte Arbeitgeber der Arbeitnehmer und der sogenannte Arbeitnehmer der Arbeitgeber.
Sie könnten ja auch nicht das generische Maskulin verwenden und dann wĂŒrde es auch nicht mehr so albern rĂŒberkommen. Und je nach Auslegung könntest du dir das m/w/d dann ggf. sogar sparen.
Und ob das wirklich kompletter Bullshit ist wage ich zu bezweifeln. Wenn da steht "Maurer" fĂŒhlen sich nicht-mĂ€nnliche Personen vermutlich weniger angesprochen als bei "Maurer (m/w/d)". Zumindest kenne ich einige, denen es so geht.
Wenn da steht âMaurerâ fĂŒhlen sich nicht-mĂ€nnliche Personen vermutlich weniger angesprochen als bei âMaurer (m/w/d)â. Zumindest kenne ich einige, denen es so geht.
Joar, das ist ein Punkt, den ich schon öfter gehört habe. Empfinde ich persönlich aber fĂŒr Unsinn, und das deckt sich auch mit der Meinung meines weiblichen Umfelds. Letztendlich ist im Deutschen die mĂ€nnliche Form halt das Generikum und da darf sich dann ruhig jeder angesprochen fĂŒhlen.
Auf der anderen Seite tuts bei Gott auch niemandem weh, einfach M/W/D hinter die Berufsbezeichnung zu kippen, deswegen, joar. ScheiĂ drauf I guess?
Ja und in meinem weiblichen und diversen Umfeld deckt sich das. Wenn es irgendwem da drauĂen hilft ist es fĂŒr mich kein Unsinn und da es mir nicht schadet warum drĂŒber aufregen und es fĂŒr Unsinn erklĂ€ren?
Und nur weil du sagst da darf sich dann ruhig jede/r angesprochen fĂŒhlen weils halt so sei muss es noch lange nicht die beste Lösung sein.
Ist soweit ich weiĂ weil die wegen AGG uns nicht nehr ins Gesicht sagen dĂŒrfen, dass sie keine Frauen oder trans* oder inter Menschen wollen.