Immer mehr Menschen verzichten zumindest teilweise auf Fleisch. Nach dem Ernährungsreport der Bundesregierung bezeichnet sich inzwischen mehr als jeder dritte Deutsche als Flexitarier, neun Prozent leben vegetarisch oder vegan. Die Nachfrage nach pflanzlichen Eiweißquellen wächst.
Davon könnte auch Sachsen-Anhalt profitieren. Nach Angaben des Statistischen Landesamts wurden 2025 auf rund 24.900 Hektar Futtererbsen angebaut - rund 20 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Erntemenge stieg auf etwa 76.100 Tonnen und erreichte damit den höchsten Stand seit vielen Jahren.
Die Hoffnung reicht dabei weit über den Acker hinaus. "Durch moderne Erbsenzüchtung können neue Wertschöpfungsschritte entstehen", sagt Mirdita. Langfristig könnten dadurch neue Unternehmen und Arbeitsplätze entstehen – etwa wenn pflanzliche Lebensmittel künftig stärker in der Region hergestellt werden.