Zacryon

joined 2 years ago
[–] Zacryon@feddit.org 8 points 4 days ago* (last edited 4 days ago) (4 children)

Well, it's cool that they studied the effect of their products. But then: why not improve on it instead of shoving it under the rug? Then again, if it's their entire business model and they are not clever enough to improve that one, I guess capitalism is doing its thing again.

[–] Zacryon@feddit.org 1 points 4 days ago* (last edited 4 days ago) (1 children)

What is it you are paid to do?

[–] Zacryon@feddit.org 8 points 4 days ago* (last edited 4 days ago) (1 children)

About 7,9248 m (decimal comma)

[–] Zacryon@feddit.org 3 points 4 days ago

Das Problem: die direkte Konkurrenz zu den Handwerksbäckern. Die nämlich müssen anders als die Hersteller von abgepacktem Brot ihren Salzgehalt nicht kennzeichnen.

Ach kommt schon. Das ist doch wohl kaum ein fairer Vergleich. Abgepacktes Brot erfüllt völlig andere Ansprüche und Bedürfnisse als Brot von Handwerksbäckern. Letzteres ist auch oft teurer, oder nicht? Brot, frisch vom Bäcker, schmeckt mir immer besser als abgepacktes Brot. Trotzdem kaufe ich aus bequemlichkeit (und aus Geldgründen) eher abgepacktes Brot. Ich geh da nicht her und sage "ohhhhh die 0,7% mehr Salz haben mir sooo viel besser geschmeckt, deswegen kaufe ich jetzt nur noch vom Handwerksbäcker!" Es schmeckt alleon schon aufgrund der frischen Zubereitung sehr viel besser. Aber das steht mMn nicht in Konkurrenz, sondern existiert parallel und erfüllt andere Bedürfnisse.

Dieses Mimimi ist für mich grad ungefähr auf dem Level als würden sich Hersteller von TK Pizzen über Pizzerien als Konkurrenz beschweren.

Wie soll ich dem Verbraucher erklären, dass das Produkt, das er am 31.12. mit einem grünen A gekauft hätte, am 1.1. ein C ist?“, argumentiert Kleiner. Das könne man als Unternehmen nicht kommunizieren, bei Verbrauchern sorge das für Unverständnis.

Junge, ihr habt die gesamte Brotverpackung Platz dafür das zu erklären. So erreicht das auch Kunden, die jenseits der üblichen Kommunikationskanäle leben.

"Der Konsument ordnet Backware erst mal als gesund ein.“ Eine Lebensmittelampel, die nicht grün sei, wirke deshalb abschreckend.

"Der Konsument" ist aber auch gerne mal dumm wie Brot, weshalb Dinge wie eine Lebensmittelampel hilfreich sind.

Am Ende habe man sich deshalb entschieden, die Kennzeichnung stattdessen zu streichen.

Jo, also: von einem A auf ein C abzurutschenkönnte komisch wirken und das kann man angeblich nicht erklären. Aber die Kennzeichnung komplett zu entfernen fällt natürlich gar nicht auf und das kann man "dem Konsument" erklären?

Viele Kunden seien nicht bereit, für Bio einen Aufpreis zu bezahlen.

Jupp, weil hier von der Politik auch wieder die falschen Anreize gesetzt werden. Aber das nur am Rande.

Ich fasse zusammen: "Mimimi, unser Brot erfüllt nicht mehr die neuen wissenschaftlichen Ernährungsrichtlinien, weshalb wir nicht mehr A sind. Deswegen nehmen wir die Ampel jetzt komplett raus, um unsere Kunden besser verarschen zu können, weil wir weder gewillt sind, noch schlau genug, um das unseren Kunden besser zu verklickern."

[–] Zacryon@feddit.org 40 points 4 days ago (4 children)

Bayern ist das Texas Deutschlands

[–] Zacryon@feddit.org 1 points 4 days ago

Everyone who'd like to play 'Kill the Bad Guy': here is the link: https://plugindigital.itch.io/kill-the-bad-guy-

[–] Zacryon@feddit.org 29 points 4 days ago

Bedauerlicherweise funktioniert Werbung bei den meisten. Sonst würde man es nicht machen.

[–] Zacryon@feddit.org 30 points 4 days ago

Im Falle von Kreuzfahrtschiffen, würde ich eher von Angebooten sprechen. /j

[–] Zacryon@feddit.org 4 points 4 days ago

Wenn mein Nachbarland mit Bomben, Raketen, Panzern und Soldaten einfällt, Menschen ermordet, Infrastruktur gezielt zerstört, dann würde ich es auch dämonisieren.

Krieg ist scheiße. Sind wir als Menschen denn immer noch nicht reif genug, um unsere Probleme anders zu klären?

[–] Zacryon@feddit.org 23 points 6 days ago

German government instead blows automotive industry.

[–] Zacryon@feddit.org 42 points 6 days ago (2 children)

Gut zu wissen, dass wir wichtige Infrastruktur immer noch nicht vor äußerer Einflussnahme schützen.

[–] Zacryon@feddit.org 3 points 1 week ago (1 children)

Ist das echt? o_o

 

Ich neige dazu zuzustimmen.

 

Auszug:

"Negative Videos mit Angriffen auf den politischen Gegner haben mehr Reichweite: 40 Prozent mehr Sichtbarkeit als die Videos, die positiv sind und die sagen, wir sind toll."

Es gebe also eine große Diskrepanz zwischen dem, was von demokratischen Parteien produziert wird, und dem, was Reichweite bekommt. Dabei zeigt die repräsentative Befragung von rund 1.700 Jugendlichen, dass sich diese lieber Videos mit positiver Ausrichtung wünschen und Angriffe auf politische Gegner gar nicht gut finden.

"Populistische Angreifer wie die AfD oder das BSW reden mehrheitlich negativ über andere und bekommen weitaus mehr Sichtbarkeit", erklärt Fröhlich.

Diese Sichtbarkeit wird von den Plattformbetreibern gesteuert und hat nichts damit zu tun, ob die Jugendlichen die Inhalte tatsächlich gut finden. Hier sollte demokratische Politik ansetzen. Das Studienteam empfiehlt demokratischen Parteien, sich stärker auf die tatsächlichen Interessen der jungen Generation zu fokussieren, denn bisher beständen deren Beiträge zu 70 Prozent aus Selbstdarstellung und verfehlten damit das Interesse der Zielgruppe.

Paulina Fröhlich erläutert, worauf Politikerinnen und Politiker dabei achten sollten: "Auf ein authentisches Profil, auf eine verständliche Sprache, auf Themen, die wirklich mit der Lebensrealität von jungen Leuten auch zu tun haben."

Auch die Umsetzung sollten demokratische Parteien und Demokratievermittler überdenken. Viele Angebote wirkten nicht authentisch oder seien zu kompliziert gestaltet. Besonders schlecht komme es an, wenn Politikerinnen oder Politiker tanzen oder lustige Filter benutzen. Dabei sollten die Inhalte durchaus unterhaltsam sein - mit einem roten Faden und einer klaren Story könnten sie das Interesse der jungen Zielgruppe wecken.

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GAAAR NIIICHT! (feddit.org)
submitted 4 months ago* (last edited 4 months ago) by Zacryon@feddit.org to c/aber_bitte_laminiert@feddit.org
 

Auf dem Zettel Steht:

PARKEN VERBOTEN!
Nicht 3 Minuten
Nicht 10 Sekunden
Nicht mit Parkscheibe
GAAAR NIIICHT!
Unberechtigt parkende Fahrzeuge werden kostenpflichtig abgeschleppt.

Entschuldigt die geringe Bildqualität. War ein kleiner Schnappschuss. Es waren Leute in der Nähe und ich habe mich sozial zu selbstunsicher gefühlt, um super offensichtlich mit dem Schlaufon rumzufuchteln.

 
 

Ein internationales Forscherteam hat mit ScamChatBot ein KI-System gebaut, das sich als potenzielles Opfer ausgibt, um Betrüger zu enttarnen. Ziel ist es, Zahlungsinformationen aufzudecken, um so den Betrug zu bekämpfen.

Das Ziel: Sobald der Onlinebetrüger Kontodaten nennt, an die das Geld überwiesen werden soll, werden diese automatisch an Zahlungsdienstleister wie zum Beispiel PayPal weitergeleitet. Diese können dann die Konten sperren und so Internetnutzende und davor bewahren, betrogen zu werden.

Über vier Monate tauschte ScamChatBot mehr als 18.000 Chatnachrichten mit Betrügern aus. In rund 500 Fällen gelang es, konkrete Informationen zu sammeln, darunter Wallet-Adressen, PayPal-Konten oder Links zu Betrugswebseiten. Die Plattform X bestätigte gegenüber den Wissenschaftlern, dass 84 Prozent der gemeldeten Profile gegen Richtlinien verstießen und leitete Maßnahmen gegen 1,4 Millionen verknüpfte Accounts ein.

Aktuell trainieren die Forscherinnen und Forscher die KI, so dass sie auch mit Betrügern telefonieren kann.

Laut dem UN-Büro für Drogen- und Verbrechensbekämpfung in Südostasien belaufen sich die Schäden weltweit auf rund 40 Milliarden US-Dollar pro Jahr. Befördert wird das unter anderem durch den Einsatz von KI, die es den Kriminellen erlaubt, Sprachbarrieren zu überwinden und automatisiert auf viele Opfer gleichzeitig zuzugehen.

Laut den Vereinten Nationen werden in Südostasien mehr als 100.000 Menschen in sogenannten Scam-Fabriken unter Zwang festgehalten. Sie müssen unter falscher Identität betrügen, dies oft mit Hilfe von Tools wie ChatGPT. Laut UN-Analyst Benedikt Hofmann entstehen in Ländern wie Myanmar oder Laos systematisch neue Standorte für organisierten Internetbetrug, begünstigt durch instabile politische Verhältnisse.

Auch hierzulande zeigt sich das Problem: Im Jahr 2024 wurden laut Bundeslagebild Cybercrime mehr als 130.000 Fälle mit Tatort in Deutschland erfasst, dazu rund 202.000 Taten, deren Ursprung im Ausland liegt, die aber in Deutschland ihre Wirkung entfalten. Das Bundeskriminalamt nennt vor allem "Cybercrime-as-a-Service" als wachsenden Faktor: Kriminelle mieten sich Dienstleistungen vom Fake-Profil bis zur automatisierten Zahlungsaufforderung.

Doch auch die Cyberkriminellen entwickeln sich immer weiter. In etwa jedem vierten Fall stellte das Forscherteam fest, dass die Betrüger selbst automatisierte Texte verwendeten. Manche Online-Betrüger reagierten etwa in unter einer Sekunde, was ein Hinweis auf Bot-Nutzung ist. "Wir stehen erst am Anfang", sagt IT-Sicherheitsforscher Thorsten Holz. "Die nächste Welle an Betrugs-KI ist bereits unterwegs."

 
 
 
 
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