this post was submitted on 22 May 2026
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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz

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[–] poVoq@slrpnk.net 2 points 21 hours ago (1 children)

Du hattest also lieber einen schön einheitlichen, wohlmöglich rassereinen, Volkskörper damit es einfacher ist den Wiederstand gegen die ausbeuterischen Kapitalisten (alles Juden natürlich) zu organisieren?

[–] plyth@feddit.org 3 points 18 hours ago (1 children)

Rasserein bringt gar nichts, wie man an Jugoslavien sehen konnte. Es finden sich immer Gründe, weitere Aufteilungen durchzusetzen und Kriege anzufangen.

Einheitlich hilft, aber die pluralistische Gesellschaft ist ja gewollt, weil persönliche Freiheit eine sehr große Lebensqualität ist.

Bürger einer pluralistischen Gesellschaft müssen aber bewusst etwas Gemeinsames aufbauen, damit sie nicht gegeneinander ausgespielt werden. Die Menschen an den Machtpositionen werden es nicht für sie übernehmen.

[–] poVoq@slrpnk.net 2 points 16 hours ago* (last edited 16 hours ago) (1 children)

Mein (sarkastischer) Kommentar wollte eigentlich auf etwas anderes hinaus. Das Problem ist nicht die pluralistische Gesellschaft und der Mangel der derzeitigen Eliten dieses zu überbrücken, sondern genau das Gegenteil, d.h. die aktive Ausnutzung von (im Endeffekt völlig banalen und ausgedachten) Unterschieden nach dem Motto Teile und Herrsche. Egal wie einheitlich eine Gesellschaft (oder Klasse) ist, wenn man will findet man immer etwas um zu spalten, und der Gedanke das man überhaupt etwas einheitlich haben will ist bereits so ein spaltender Gedanke der es einfach macht den Helbel anzusetzen.

[–] plyth@feddit.org 1 points 11 hours ago (1 children)

aktive Ausnutzung von ... Teile und Herrsche

Genau. Und wie bekommt man es in einer pluralistischen Gesellschaft hin, das zu vermeiden?

[–] poVoq@slrpnk.net 1 points 5 hours ago (1 children)

In traditionellen Einwanderungsländern klappt das oft recht gut.

[–] plyth@feddit.org 1 points 38 minutes ago

Welche Länder wären das? Die USA sind maximal zerstritten. Haiti sieht nicht gut aus. Argentinien hat den Kapitalisten gewählt. Peru und andere Länder Lateinamerikas unterdrücken die indigene Bevölkerung. Imperialländer sehen nicht besser aus. Frankreich hat seine Unruhen, Russland hat "einen starken Präsidenten" und England eine starke Klassengesellschaft. Arabische Länder haben viele Immigranten, geben ihnen aber keine Rechte. Mir fällt kein Land ein, in dem die Bevölkerung seine Elite kontrolliert.