this post was submitted on 26 Jun 2026
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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz
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Ich bin kein Experte, aber an sich sollten Klimaanlagen doch relativ einfach anpassbar sein, oder nicht?
Während des Mittags stellt man die Klimaanlagen hoch, sodass es etwas kühler als normal wird und am Abend drosselt man sie herunter. Man "speichert" also die Kälte für den Abend.
Ich glaube nur die wenigsten brauchen Temperaturen auf das Grad genau. Einzig Medizin könnte ich mir vorstellen ist da sensibler, aber bspw. Lebensmittel kann man auch über den Mittag 2°C kälter lagern glaube ich.
Habe vor einigen Jahren von einer kanadischen Studie gelesen, die im Feldversuch gezeigt hat, dass es nur circa 10% ferngesteuerte Applikationen im Netz benötigt, um die komplette Duck-Curve abzubauen und auf den ganzen Tag zu verteilen. Im Testgebiet haben sie 100L-Warmwasserspeicher ausgerollt und mit einem Internet-Protokol-ähnlichen Energie-Paket-Management-System ausgestattet. Die Geräte haben dann einen Temperatur-Bereich bekommen in dem sie operieren sollten und konnten Pakete anfordern. Je niedriger die Temperatur im Speicher desto häufiger und dringlicher die Anfrage. Bei Kühlagregaten/Wärmepumpen könnte es genauso aber umgekehrt funktionieren.
Wird sogar mit Kühlhäusern schon genauso gemacht.
Mit Wärmepumpen ja genauso. Mittags, wenn viel PV-Überschuss kommt, wird die Temperatur ein paar Grad nach oben gefahren.