this post was submitted on 22 Nov 2025
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Hängt davon ab, wie es genau verwendet wird.
Es geht um den Punkt:
Laut ludwig.guru:
D.h. wenn Punkt 3. lediglich aussagt, dass zukünftige Russlandinvasionen/Natoerweiterungen unwahrscheinlich sind, macht das als Friedensplan absolut keinen Sinn.
Wenn – und das weiß ich nicht, würde bei den gängigen Vorurteilen über die Autoritätszentriertheit der russischen Kultur aber davon ausgehen – ожидать eher ein "Erwarten" als Verpflichtung im Sinne von "ich erwarte, dass Du Dein Zimmer aufräumst" und nicht im Sinne einer begründeten Vermutung im Sinne von "ich erwarte morgen gutes Wetter" bedeutet, würde es einen Sinn ergeben.
Mit dieser Punkt konterkariert diesen Plan entweder sich selbst, oder er zeigt, dass der Text ziemlich schlecht vom Russischen ins Englische übersetzt wurde. Was das über die US-Unterhändler aussagen würde lass ich mal so dahingestellt.
Hängt, wie bei jeder Kommunikation, auch davon ab wie es interpretiert wird, bzw. interpretiert werden möchte. Der von dir zitierte Punkt ist basierend auf dem von dir genannten Kontext für mich persönlich klar eine Formulierung einer Erwartung an eine Verpflichtung.
Mein Punkt war die Korinthenkackerei wegen irgendwelcher dämlicher Formulierungen und die clickbait-Schlagzeile.
Egal wie gut es formuliert ist und in welcher Sprache, Putin hat mehrfach bewiesen das Absprachen welcher Art auch immer nur so lange eingehalten werden, wie es ihm etwas bringt, daher also per se hinfällig. Und das das ganze auf "russischen Formulierungen" basiert - ja, klar, das Gespräch war ja auch unter Beteiligung von russischen Abgesandten. Englisch, ganz zu schweigen von gutem Englisch, ist im gesamten Ostblock eher eine Seltenheit, als die Regel wie im Westen.