this post was submitted on 25 Jan 2026
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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz
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Genau dies, Verbote (grade auf der Micromanagement Ebene) spalten die Gesellschaft und befeuern die rechts-aussen Parteien.
Versuche ich schon seir Jahren zu sagen, aber es endet immer im Streit weil ich ja angeblich keine Ahnung habe.
"Wenn ich keine Werbung für Schnitzel sehe, bin ich in meinen Rechten eingeschränkt"
Das ist Blödsinn
Ich glaube, der springende Punkt ist hier eher der Umstand das die Lokalpolitik ein Verbot einführt, welches bei direkter Befragung der Bevölkerung keinerlei Chance auf Zustimmung hätte. Also ganz unabhängig von Richtig/Falsch ist das für große Teile der Bevölkerung dann eine gefühlte Bevormundung.
Wie gesagt, ohne Bewertung des Ganzen. Hätte man damals die Anschnallpflicht zur Abstimmung gestellt, wer weiß was herausgekommen wäre und heute stellt das kein vernünftiger Mensch mehr ernsthaft in Frage.
Ja warum soll der Familiengasthof Heinrichs Schitzelhaus der seit 1872 in Amsterdam Spezialitäten aus Österreich serviert keine Werbung kehr machen dürfen… Daneben steht dann aber ein Riesiges Plakat mit einem grossen gelben M auf rotem Grund und einer Tüte Fritten.
Weil diese Werbung zu mehr Konsum von Fleisch führt. Dabei weiß doch inzwischen jeder, dass das mit erheblichen negativen Konsequenzen für Klima, Ökologie und Menschen einhergeht.
Und vor allem: bei wem kauft das Restaurant das Fleisch und wer wird noch reicher dadurch? Richtig, Tönnies und Co.
Gute Restaurants haben meist einen rötlichen Fleischlieferanten aka Metzgerei und diese wiederum kennen die Bauern in der Gegend. Also so ne Art chain oft trust.
So weit verbreitet ist das gar nicht mehr. Aber für konstruierte Beispiele kann man sowas mal aus der Schublade kramen. Ändert aber nichts am massiven Fußabdruck der Tierausbeutungsindustrie und dem verusachten Tierleid.
Genauso wie für konstruierte Behauptungen. Tierausbeutungsindustrie; und das Wort sagt mir, dass man mit dir über das Thema nicht weiter diskutieren braucht.
Was man nicht alles heranzieht, um sich bloß nicht mit Inhalten auseinandersetzen zu müssen.
Gibt es dafür Belege oder schließt du von dir auf andere?
Na wenn es nicht so wäre, würden die Werbetreibenden ja ihr Geld zum Fenster rauswerfen. Mit scheint diese Schlussfolgerung also alles andere als aus der Luft gegriffen zu sein.
Jeder Deutsche isst lt. Statista ca. 53 kg Fleisch pro Jahr in Deutschland. Fleisch gehört zu unserer "Kultur" da wird ein Werbeverbot meiner Meinung kaum etwas ändern.
Dann schadet ein Werbeverbot ja auch keinem. Warum also die Aufregung?
Warum muss man immer alles verbieten?
Weil Fleischkonsum objektiv scheiße ist, dafür zu werben dementsprechend ebenfalls.
Stellst du diese Frage auch beim Verbot von Asbest? Oder bei Tempolimits innerorts? Manche Dinge gehören halt einfach verboten. Wenn es nach mir ginge würde ich gleich die gesamte Fleischindustrie verbieten, sich jetzt also wegen so einem einfachen Werbeverbot so einzupissen ist schon echt lächerlich.
Mir geht es ums Verbieten an sich. Man könnte die Leute auch aufklären. Mit dem Verbieten sind wir einfach zu schnell.
Du willst die gesamte Fleischindustrie verbieten ich würde die lieber die Standards verbessern wollen, mit der Konsequenz, dass Fleisch eben teurer wird.
Und deine Vergleiche hinken.
Aufklärung kann nebenbei natürlich nicht schaden, aber deren Wirkmacht ist eben auch begrenzt, insbesondere bei einem Thema mit solch weit verbreiteter kognitiver Dissonanz. Dass die Tierhaltung schlecht für die Umwelt ist, und vor allem natürlich auch schlecht für die Tiere, ist aber ja auch nicht erst seit gestern bekannt. Da jetzt nach all den Jahren klein anzufangen mit Werbeverboten, und das auch nur regional begrenzt, ist für mich kein Zeichen von vorschnellen Verboten.
Die Tiere interessieren sich halt herzlich wenig dafür, zu welchen Standards sie getötet werden, deswegen wäre ich persönlich für ein sofortiges Verbot, aber realistisch betrachtet hast du natürlich Recht, Standards verbessern wären eher mehrheitsfähig und dahingehend sinnvoller.
Wenn dein Kommentar sich auf Verbote im allgemeinen bezog dürften die Vergleiche eigentlich recht passend sein. Im Bezug auf das aktuelle Thema wären die Verbote von Mord und FCKW passender.
Sieht man ja beim Klimawandel, wie gut Aufklärung funktioniert. Und Lösungen über den Preis werden immer dazu führen, dass die Hauptlast der Verbesserung von Armen getragen wird.
Alter, es geht um fucking Werbung! Und es gibt so gut wie keine Verbote. Du klingst wie so'n verstrahlter AfD Wähler, der auch immer behauptet, die Grünen wäre eine Verbotspartei.
Der Eindruck entsteht durch deine Äußerungen hier. Es wird niemandem verboten Leichenteile zu essen. Es wird überreichen Fleischindustriellen verboten, ihre durch Ausbeutung von Mensch und Tier gewonnen Produkte mittels Werbung in die Rachen der Massen zu drücken. Das ist kein Micromanagement, das ist genau das Gegenteil. Und wenn du mir jetzt ernsthaft sagen willst, dass deswegen irgendwer die Nazis wählt, kann ich dir nur entgegnen: das war wahrscheinlich von Anfang an ein Fascho.
Du scheinst tatsächlich Feuer und Flamme für dieses Thema zu sein.