this post was submitted on 24 Feb 2026
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Was für eine Überraschung. Menschen, die sich die real existierende Sozialdemokratie innerparteilich herbei gewählt haben, stehen letztendlich auch hinter der asozialen Politik der SPD, die die Gewählten dann umsetzen. Wer hätte das nur gedacht? Hauptsache es ist noch genug rote Farbe für die Wahlplakate übrig. /s
Die Leute, die tatsächlich noch sozial denken, sind größtenteils aus der SPD ausgetreten. Außer ein paar Deppen bei den Jusos, die nicht merken, dass sie nicht mehr sind, als das rote Feigenblatt vor dem neoliberalen Gemächt der SPD.
Dass Lars Klingbeil nach dem mit Abstand schlechtesten Wahlergebnis, das die SPD jemals hatte, weder zurückgetretenen ist noch abgesetzt wurde, sagt eigentlich schon alles, was man wissen muss...
Das schlechte Wahlergebnis ist ja auch nicht das Resultat der asozialen Politik der Hartz-4-Partei, sondern nur, weil sie dem Wähler ihre Politik nicht gut genug erklärt haben, also kein Grund für personelle Konsequenzen. Außerdem braucht der Klingebeil noch eine Amtszeit für seine Pensionsansprüche.
Denke, ihm dient die Wiederwahl als Parteivorsitzender und damit die direkte Regierungsbeteiligung eher als Sprungbrett in einen gut bezahlten Aufsichtsratsposten oder eine ähnliche, bestens dotierte "Anschlussverwertung" - da ist Finanzminister und Vizekanzler in einer neoliberalen Koalition um einen Kanzler, der mehr Lobbyist als Volksvertreter ist, doch genau das richtige.
Glaube kaum, dass sich ein ausgemachter Opportunist wie Klingbeil mit einer schnöden Pension zufrieden geben wird. Wenn es ihm auch nur im Entferntesten um seine Partei gehen würde, hätte er nach der vorausgegangenen, katastrophalen Wahlniederlage selbstverständlich seinen Posten räumen müssen.
Hat er aber nicht und so schafft sich die SPD nun eben selbst ab, um die Karriere der verbliebenen "Schein-Genossen" zu befördern.