IT-Berufe
Überall nur Großraumbüros. Die sind oft so laut mit Hintergrund gebrabbel. Ich möchte meinen kleinen Raum den ich abschließen kann!
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Überall nur Großraumbüros. Die sind oft so laut mit Hintergrund gebrabbel. Ich möchte meinen kleinen Raum den ich abschließen kann!
Kommt auf den Arbeitgeber an. Es gibt ja auch Homeoffice (auch teilweise, bei mir ist es 60/40). Und wenn du einen anerkannten Grad der Behinderung hast, kannst du Arbeitserleichterungen durchsetzen. Dazu gehört "ein kleiner Raum, den ich abschließen kann" für die Bürotage. Hab ich gerade bei mir durchgesetzt, hat sogar Klo und Dusche.
Ich empfehle allgemein größere Arbeitgeber, weil die mehr Ressourcen haben, um sich auf deine Behinderung einzustellen.
Bin 50% Schwerbehindert und bei mir is 2 homeoffice Tage pro woche. Eigenen raum wirds leider nicht geben da das gebäude eine denkmalgeschützte Maschienenhalle ist
Habe aber vor die firma zu wechseln da dem dermasen missverhalten eines kollegens und seiner machtpositionsausnutzung keine strafe gegeben wurde. (Und da ich nicht an die zukunft der firma glaube und auch tbh unterbezahlt werde für 4 jahre erfahrung und erfolgreicher eigener projektleitung)
Ja, der zitierte Absatz ist schon ziemlich treffen auch für mich als AuDHS-Diagnostizierter.
Ich habe ein paar Jahre als Softwareentwickler gearbeitet, mit Masterstudium in Informatik. Fachlich habe ich den Job hingekriegt, aber trotzdem konnte ich mich selten dazu durchringen, mehr als das Minimum zu machen, was dann auch immer in dieses Klischee ausartete, dass ich bei einer Task, für die 10 Arbeitstage veranschlagt waren, 7 davon prokrastiniert habe und dann etwas abgeben habe, was trotzdem alle glücklich gemacht hat.
Ich weiß nicht, ob diese IT-Büroarbeit überhaupt so gestaltet werden kann, damit ich darin aufgehe. Es war glaube ich auch einfach dieses starke Gefühl der Entfremdung, dass ich dort an Produkten gearbeitet habe, die ich mir selber niemals kaufen würde und die ich in aller Regel auch nie gesehen habe. Ich hab dann irgendwann gekündigt, mein ganzes Leben umgekrempelt und noch ein weiteres Studium angefangen -- in Philosophie. Jetzt habe ich wieder meine schönen abstrakten Ideen und mentalen Gebäude, mit denen ich mich beschäftigen kann und es wurde mir nun angeboten, dass ich in ein paar Monaten eine technisch-philosophische Promotion anfangen kann. Viele Leute machen sich über mich lustig, da ich geradezu das Sinnbild eines Theoretikers bin, aber zum ersten Mal macht mir damit eine Tätigkeit auch wirklich Spaß.