Tatsächlich aber sinken die Verkaufszahlen. Und das hat weitreichende Folgen: Viele Konzerne sparen inzwischen bei Marketing und Innovationen. Gerade große Markenhersteller seien früher häufig Treiber neuer Entwicklungen etwa rund um Gesundheit, Ernährung, Nachhaltigkeit oder Technologie gewesen, sagt Demming. Wenn dort aber immer weniger investiert werde, drohe eine zunehmende Austauschbarkeit der Produkte.
Ich finde es jetzt nicht wirklich schade, wenn die Flut immer "neuer" Produkte etwas eingedämmt wird. Da wurden Dinge erfunden, um den Leuten immer mehr Müll anzudrehen.
"Wellness", "Beauty", "Gourmet", "Protein" wurde auf so viele Dinge geklatscht, die viel versprechen, aber meist wenig halten. Oder Dinge wie "Wäscheparfum" und die Begleitlinien mit immer neuen Düften.
Bei echter "Nachhaltigkeit" wäre ich noch dabei. Für Unternehmen sollte es doch immer noch interessant sein, hier zu investieren.
Währenddessen entwickeln sich Eigenmarken längst weiter. Früher galten sie oft als günstige Kopien bekannter und erfolgreicher Markenprodukte. Heute gehen Händler selbst aktiv auf Trendsuche - häufig über Soziale Medien. Bei Kaufland beobachtet ein eigenes Social-Media-Team regelmäßig Food-Trends und Influencer-Kanäle.
So wie Dubai Schokolade? Bei vielen Trends freue ich mich, wenn sie grußlos an mir vorbeiziehen.