ich_iel
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0,001% wäre immerhin schon eine D5 Potenz. Wir sind also schon im Homöopathischen Bereich. Bis D2 oder D3 ist sogar noch tatsächlich Wirkstoff enthalten (1% bzw 0,1%). Danach wird es „dünn“.
Die 0,001% wären zwischen den C2 und C3 Potenzen (0,01% bzw 0,0001%). Die sind schon sehr grenzwertig in der Wirksamkeit.
Quacksalberei wird Homöopathie durch die verwendeten Wirkstoffe oder durch höhere Potenzen, weil dann der Falsche Wirkstoff oder eben gar kein Wirkstoff mehr da ist. Mit echten Wirkstoffen und kleinen Potenzen gibts in der Theorie keinen Unterschied zur „Schulmedizin“ aber erkenne mal als Laie was ein sinnvoller Wirkstoff in sinnvoller Dosierung ist (und ob selbst die kleinen Potenzen ausreichend wären) - insbesondere wenn in der Homöopathie „hohe Potenz = Hohe Wirksamkeit (= kein Wirkstoff vorhanden)“ eigentlich genau die falsche Richtung verschrieben wird…
Ja, Kamille bspw ist Entzündungshemmend. Gibt’s als homöopathisches Mittel. Ob das aber noch bei 1:10/1:100/1:1000/… Verdünnungen gilt, wenn sonst eher ein Aufguss oder Pflanzenextrakt verarbeitet wird?!
Und was man ja such bedenken muss ist, dass der Placebo Effekt ja durchaus auch wirkt. Er wirkt halt nur nicht mehr als bei "normaler Medizin" und man sollte sich jetzt nicht darauf verlassen, dass der Placebo Effekt ernsthafte Krankheiten heilt.
Impressiv aufgedröselt.
Ich stimme zu, auĂźer:
Es gibt nur Medizin oder keine Medizin. Der Begriff Schulmedizin stammt aus der Schwurbelkiste.
Ich hab ihn hier bewusst genutzt in dem Kontext, aber ja - hätte ihn vielleicht besser in „“ gesetzt o.ä.
Es macht ja durchaus Sinn von den in der Homoöpathie verwendeten giftigen Stoffen möglichst wenig zu konsumieren.
Das kommt drauf an. Fingerhut (Digitalis) wird auch in der Homöopathie verwendet, ist in höheren Dosen giftig, wird aber auch in der Medizin als Herzmedikament verwendet. Weil es in der richtigen Dosis halt wirkt. Und das gilt ähnlich für sehr viele Stoffe. Deswegeb gibt es aber auch keine "Schulmedizin", sondern Medizin, die evidenzbasiert arbeitet und für die pharmazeutisch mit wissenschaftlichen Methoden geforscht wird, und es gibt Schwurbel, bei dem sich irgendwer irgendwas ausdenkt und Scheiße zu Gold macht.
Aus „die Dosis macht das Gift“ müsste man ja aber folgern, dass die Stoffe im Falle einer homöopathischen Anwendung ausnahmslos ungiftig sind.
Das meinte ich ja damit. Die denken sie müssten Krankheiten mit Stoffen behandeln, die die gleichen Symptome wie die Krankheit hervorrufen und glauben, dass die ~~Verdünnung~~ Potenzierung die Wirkung verstärkt oder erhält wobei es einfach nur dafür sorgt dass es im besten Fall nicht noch schlimmer wird.