this post was submitted on 27 Jan 2026
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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz
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Interessanterweise lässt du selbst Betriebskosten komplett außen vor und nimmst nur den Anschaffungspreis bei deiner Rechnung, aber um mal bei deiner Rechnung zu bleiben:
Wichtig sind die Rahmenbedingungen, dort oben steht er müsse nicht oft in die Stadt, das würde bei mir vmtl 2x pro Monat bedeuten, kann aber auch wöchentlich sein und wir nehmen deine 30km in die Stadt.
Wären bei wöchentlichen Fahrten 52*60km=3120km im Jahr. Erwähnt wird auch, dass wenig gefahren wird also nehme ich jetzt mal 15.000km pro Jahr an. Das empfinde ich als wenig und zur Vereinfachung der Rechnung nehme ich dafür 50 Fahrten pro Jahr also sind 1/5 der gefahrenen Kilometer pro Jahr in die Stadt. Bei 15.000 km kann das Auto 10 Jahre genutzt werden (was ich realistischer halte als 3 Jahre). Damit kommen wir zu folgender Rechnung 25.000€/10Jahre sind 2.500€ . 1/5 davon sind 500€ für die 50 Fahrten in die Stadt pro Jahr. Damit darf das Deutschlandticket maximal etwas unter 50€ pro Monat kosten. Oder eine Fahrt darf maximal 10€ für Hin- und Rückweg gesamt kosten.
Sowohl deine wie auch meine sind sehr vereinfachte Rechnungen!! Aber man darf auch nicht das komplette Auto auf die paar Fahrten in die Stadt umlegen. Wichtig sind mittlerweile auch die Parkkosten fürs Auto.
Wenn man in der Stadt lebt, ist die Rechnung eine ganz andere. Jeder sollte abhängig von den Gegenbenheiten vor Ort und der möglichen Notwendigkeit eines unabhängigen Transportmittels entscheiden was die richtige Wahl ist. Da hilft es auch nichts Leute in eine bestimmte Richtung drängen zu wollen.
Wer es nicht bis ins Detail rechnen will: Der in Autofragen sicherlich kompetente und auch der Schlechtrechnung unverdächtige ADAC hat eine Übersicht über die Autokosten pro Kilometer inkl. Rechner:
https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/auto-kaufen-verkaufen/autokosten/uebersicht/
Und da kommen selbst so luxusunverdächtige Kleinwagen wie ein Polo auf 40-50 Cent pro Kilometer:
Manch ein Mercedes landet bei über 2€ pro Kilometer. Aber selbst wenn man die 50 Cent für den Polo nimmt: Da rechnen sich die 63km für das Deutschlandticket logischerweise schon ab 126km Fahrstrecke pro Monat.
Hat man diese Kosten erstmal bemerkt, sehen manche Sachen direkt anders aus: Dann ist es etwa total irre mit dem Auto zum Einkaufen weiter weg in irgendein Outlet zu fahren und Fahrräder sind absolute Gelddruckmaschinen. Ich pendle viel mit dem Rad und bei 2x10km Strecke zur Arbeit lohnt sich das brutal
Ich gebe dir grundsätzlich Recht im Artikel ist aber auch gleich einer der ersten Absätze, dass der größte Kostenfaktor der Wertverlust ist.
Bei der Berechnung vom ADAC wird von einem Neuwagenkauf und das ohne Rabatt ausgegangen. Außerdem wird nur von einem Nutzungszeitraum von 5 Jahren ausgegangen.
Diese zwei Bedingungen dürften für die meisten Käufe nicht stimmen.
Gibt aber sicher auch die Käufe, wo dies passt. Man sollte sich die Berechnungsgrundlage ansehen und überprüfen, ob das zu seinem eigenen Fall passt.
Edit: Ich will damit nicht sagen, dass der ADAC irgendwas schlecht rechnet. Nur dass diese Bedingungen einen großen Einfluss auf das Ergebnis haben.