this post was submitted on 13 Mar 2026
32 points (100.0% liked)
DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz
5033 readers
381 users here now
Das Sammelbecken auf feddit.org für alle Deutschsprechenden aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Luxemburg und die zwei Belgier. Außerdem natürlich alle anderen deutschprechenden Länderteile der Welt.
Für länderspezifische Themen könnt ihr euch in folgenden Communities austauschen:
___
Zusätzliche Regeln aus „Lessons learned":
- Postet hier zu allen Themen, die euch interessieren (soweit sie den anderen Regeln genügen)
- Es werden Posts zum Thema Nahost / Palästina/Israel hier auf Dach gelöscht.
- Dasselbe gilt für Wahlumfragen à la Sonntagsumfrage.
- Bitte Titel von Posts nur sinnerweiternd und nicht sinnentstellend verändern. Eigene Meinungen gehören in den Superkommentar oder noch besser in einen eigenen Kommentar darunter.
- Youtube Videos bitte nicht ohne eine zusätzliche Zusammenfassung posten
___
Einsteigertipps für Neue gibt es hier.
___
Eine ausführliche Sidebar mit den Serverregeln usw. findet ihr auf der Startseite von feddit.org
___
founded 2 years ago
MODERATORS
you are viewing a single comment's thread
view the rest of the comments
view the rest of the comments
Die Erklärung leuchtet mir so nicht ein. Klar, dann bezahlt jeder Taylor Swift mit seinen Abo-Gebühren, auch wenn man vielleicht ausschließlich Death Metal hört, aber dafür bezahlen auch Taylor Swift-Fans anteilig die Metal-Bands. Entweder entspricht die Verteilung der Gebühren also gar nicht den tatsächlichen Marktanteilen, oder das eigentliche Problem sind die Empfehlungs-Algorithmen, oder Spotify greift einfach zu viel ab. 42% für Plattenfirmen und 30% für Künstler klingt für mich auch eher besser als das, was Künstler früher mit Tonträgern verdient haben. Die Abo-Gebühren sollten eigentlich hoch genug sein, um Künstlern die bekannt, aber keine Superstars sind, ein gutes Einkommen zu generieren - die meisten Leute haben doch früher auch nicht jeden Monat eine Schallplatte oder CD gekauft, sondern haben einfach werbefinanziertes Radio gehört.
Beim "Marktanteil" gibts noch zwei "Spezialitäten": Zum einen gibts für wenig gehörte Künstler garkein Geld, zum anderen pusht Spotify selbstgenerierte "KI"-"Musik" für die sie sich dann selbst bezahlen.
Es gibt diese schöne Grafik mit der Umsatzentwicklung nach Medium der deutschen Musikindustrie. Die zeigt wunderbar, dass es vor allen Dingen in den 90er Jahren, als alle dann ihre Schallplatten entsorgt haben und CDs gekauft haben, einen richtigen Boom gab, der dann mit Napster so richtig gecrasht ist. Mittlerweile ist Streaming natürlich deutlich verbreiteter. Man hat wieder ähnliche Einnahmen - die natürlich dank Inflation nicht wirklich so hoch sind wie damals.
Das große Problem wird aber schlicht und einfach sein, dass es mittlerweile deutlich mehr Künstler gibt. Früher konnte ja nicht jeder im heimischen Zimmer seine Musik produzieren und dann auf gepresster CD weltweit veröffentlichen, wie das heutzutage mit Musik auf Spotify der Fall ist. Es gibt einfach viel mehr Leute, die am Kuchen knabbern wollen.