Tolle Recherche - und irgendwie ist es echt bitter, dass ein Kanzler Merz sich hinstellt, gegen Bürgergeldempfänger wettert und da ein paar Euro durch Unmenschlichkeit einsparen will und gleichzeitig solche Dinge völlig ignoriert. Da wird uns allen nämlich richtig viel Geld geraubt.
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Ich find's komplett unverständlich, dass sowas überhaupt möglich ist. Da sind teilweise 200 Firmen in einem Gebäude, dass vielleicht Platz hätte für maximal 10.
Jetzt wäre eine gute Zeit für Lokaljournalisty, sich diese Gebäude und Firmen mal genauer anzuschauen. Lokale Berichterstattung über Steuerhinterziehung vor Ort hätte Potential gezielt Aufmerksamkeit darauf zu lenken.
Lokale Berichterstattung über Steuerhinterziehung vor Ort hätte Potential gezielt Aufmerksamkeit darauf zu lenken.
Da bin ich mir nicht so sicher. In den Steueroasen gibt es ja kurzfristig mehr Einnahmen, dadurch dass sich die Firmen dort ansiedeln.
Wenn kein Geschäftsbetrieb vorgefunden wird, ist es Steuerbetrug.
Das müssten sie eigentlich besser wissen. Sie haben ja auch den Steuerbetrug über den Von-Bismarck-Wald aufgedeckt und da ist in den Jahren seitdem auch nichts passiert. 🤷
Das Volk hat das Gefühl, da müsste mal was passieren, aber es wird keiner so richtig wütend, weil die Politiker und die Mainstream-Presse halt nicht darüber reden.
Sie haben ja auch den Steuerbetrug über den Von-Bismarck-Wald aufgedeckt und da ist in den Jahren seitdem auch nichts passiert. 🤷
Ein bisschen mehr als nichts ist dann schon passiert. Siehe hier und hier. Entschieden ist dort wohl noch nichts, aber es wurde was angestoßen. Das wären wohl ohne die Recherche nicht passiert.
Davon hatte ich noch nichts gelesen, aber ich gebe dir recht, das ist mehr als nichts. Ich bin gespannt wie es ausgeht. Hoffnung macht mir vor allem dieser Satz:
Ein Brandschutzkonzept ist laut Ministerium ohnehin fällig, könne aber auch von den Waldbesitzern - also der Familie von Bismarck - eingefordert werden. Die Gemeinden wären somit nicht von weiteren Kosten für zum Beispiel Löschwasserteiche betroffen.
Das klingt ernsthaft als würde man nicht nur proforma so aussehen wollen als täte man was, aber die Gemeinden wären leider nicht bereit das zu tragen und dann kann man leider nix machen, so wie die CDU halt Föderalismus oft ausnutzt. Alleine die Tatsache, dass hier die CDU(!) in den Raum stellt die Privatbesitzer(!!) in die Verantwortung(!!!) zu nehmen, lässt einen hoffen, dass man hier tatsächlich ehrlich nach einer Lösung sucht.
Ich kann die Gemeinden im Umland nur zu gut verstehen: Der Wald ist toxisch, da hast du einen gut vernetzten Besitzer und wenn du dann die Verantwortung dafür zugeschustert bekommst, darfst du dich dann mit dem rumärgern und irgendwelche Kosten tragen ohne dass du irgendeinen Vorteil hättest. Da würde ich auch versuchen mich drum zu drücken.
Mir ging es nur darum: Wo ein Wille ist ist auch ein Weg. Und wenn man bei so einer klaren und eklatanten Fehlstellung keinen Weg fände, dann würde das implizieren, dass kein Wille da war. Der Staat hat immer Mittel und Wege sich von solchen Parasiten nicht auf der Nase rumtanzen zu lassen. Und ja, ich kann die Gemeinden auch verstehen, aber nicht wenn sie den Erhalt des Status Quo fordern, sondern wenn sie Garantien haben möchten, Rückendeckung vom Land (und ggf. Bund) zu bekommen.