this post was submitted on 11 Dec 2025
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Deutschland

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[–] Dirk@lemmy.ml 19 points 2 months ago (1 children)

Die Leute ziehen also von vornherein befristet in eine eigentlich unbewohnbare Baracke, sanieren sie, und bezahlen dafür auch noch und feiern das als innovatives Konzept?

Welcher Vermietervereinigung hat den Artikel bezahlt?

[–] D_a_X@feddit.org 9 points 2 months ago

Sanieren dürfte das falsche Wort sein. Es wird die Wohnung so vermietet, wie sie ist, und du gestaltest sie, wie du sie brauchst. Ich denke nicht, dass ein Sanierungskonzept vorgegeben wird. Es hängt nur an deinem eigenen Leidensdruck, inwieweit du die Wohnung an deine Bedürfnisse anpasst.

Ich habe das so ähnlich schon mal vor round about 40 Jahren in München/Hasenbergel erlebt. Eine alte (Eisenbahner?) Siedlung, die eigentlich schon zum Abriss freigegeben wurde, existierte noch 4 oder 5 Jahre, bis der Bagger anrückte. In der Zeit wurde an der Infrastruktur nichts mehr gemacht, aber es hat auch keinen interessiert, wie du die Wohnung umgestaltet hast.

[–] D_a_X@feddit.org 17 points 2 months ago* (last edited 2 months ago) (1 children)

Ich hab ein wenig Bauchweh in Bereich Elektro, Wasser und Gas. Beim selbermachen ohne Fachkenntnisse ist das einfach gefährlich. Vor allem für Nachmieter, die eine ordnungsgemäße Installation erwarten dürfen

[–] Successful_Try543@feddit.org 10 points 2 months ago* (last edited 2 months ago) (1 children)

Elektroinstallation muss ohnehin ein Elektriker abnehmen – und glaub nicht, dass die nicht auch selbst mal große Scheiße verzapfen.

Wasser muss halt dicht sein, wenn man schludrig arbeitet, hat man schnell selbst die Bude nass.

Gasleitungen muss, soweit ich weiß auch jemand vom Fach auf Dichtheit prüfen.

[–] bjoern_tantau@swg-empire.de 2 points 2 months ago

Die können aber nur etwas abnicken wenn sie auch gerufen worden sind.

[–] Tiptopit@feddit.org 15 points 2 months ago

Irgendwo gut für sie und besser als gerade in solchen Städten Wohnraum leer zu lassen. Aber insbesondere im privaten Bereich sehe ich das auch echt kritisch: Logis gegen Renovierungsarbeit und wenn's gut genug ausschaut schnell rausschmeißen und teuer weitervermieten. Man sollte für die Arbeit, die man in solche Immobilien steckt, mindestens irgendwelche Garantien zur Nutzungsdauer bekommen. 5-15 Jahre ist hier schon eine wilde Spanne. Entweder reicht's für die Studienzeit oder halt nicht.

[–] brainwashed@feddit.org 6 points 2 months ago* (last edited 2 months ago)

Das war ja damals in der DDR und ist heute noch in einigen stark mietpreisregulierten Wohnungen in New York, Wien, Kuba gang und gäbe. Da man kaum Miete zahlt wird natürlich auch nichts vom Vermieter saniert, entsprechend alles selbst gemacht. Aber wenigstens können in den genannten Beispielen die Vermieter nicht kurzfristig auf die Straße gesetzt werden.

[–] realitaetsverlust@piefed.zip 6 points 2 months ago (1 children)

Wäre doch viel verrückter, wenn man die leerstehenden Buden als Stadt kauft, saniert und dann als Sozialwohnung für einen geringen Preis vermietet? Aber ne. Das wäre ja konstruktiv.

[–] D_a_X@feddit.org 5 points 2 months ago (1 children)

Die Wohnungen, um die es im Artikel geht, gehören bereits der Stadt.

[–] realitaetsverlust@piefed.zip 3 points 2 months ago* (last edited 2 months ago) (1 children)

D.h. die Stadt München, eine der vermutlich reichsten Städte Deutschlands, vermietet lieber Bruchbuden zum Selbstbasteln, anstelle die selbst zu sanieren und vernünftige Sozialwohnungen bereitzustellen?

Die zuständigen Politiker sollte man nach nepalesischem Vorbild durch die Stadt treiben.

[–] Der_aus_Aux@feddit.org 2 points 2 months ago (1 children)

Bitte hier keine Gewaltfantasien.

Im Artikel steht auch was zum Thema:

Das Haus gehört eigentlich der Stadt München. Da aber das Geld knapp ist und die städtische Kasse klamm, hat man dort für das Haus derzeit keine Verwendung. Deswegen renovieren die WG-Bewohner die Immobilie in Eigenregie und zahlen dafür nur eine geringe Miete. Genau das ist die Idee hinter dem Projekt "Zwischenwohnen". [...] Für den Fall, dass die Stadt doch irgendwann das nötige Kleingeld und eine Idee hat, was sie mit dem Grundstück machen will, hat sie dem Verein das Haus über einen Gewerbemietvertrag vermietet.

Ich gehe davon aus, dass dann das Haus abgerissen wird.

[–] realitaetsverlust@piefed.zip 2 points 2 months ago (1 children)

Sorry Chef.

Da aber das Geld knapp ist und die städtische Kasse klamm

Aber wie? Die Stadt ist unfassbar reich, hat vermutlich die höchsten Steuereinnamen aller Städte, wenn wir mal Berlin, Hamburg und Bremen wegnehmen.

Aber ja, keine Gewaltfantasien ... keine Gewaltfantasien ... wuuuusaaaa ... wuuuusaaaaaaa

[–] Der_aus_Aux@feddit.org 1 points 2 months ago* (last edited 2 months ago) (1 children)

Dann schmeiß doch mal einen Blick in den Rechenschaftsbericht der Stadt. Hoher Umsatz schützt nicht vor neuen Schulden.

Passt vermutlich nicht zu deinem Feindbild

[–] kossa@feddit.org 2 points 2 months ago* (last edited 2 months ago)

Naja, da findet man relativ schnell so brillante Dinge wie

  • Weiterentwicklung der Marke Oktoberfest
  • Marketingkampagne für Olympiabewerbung

und so n Krempel. Nur weil die kein Geld über haben, heißt das ja nicht, dass das vorhandene Geld sinnvoll ausgegeben wird.

Da kann man ja eigentlich die sinnlosen Talkingpoints von konservativen Partein übernehmen.

Trotz Rekordeinnahnen schafft die Stadt München es nicht allen Menschen das Wohnen zu ermöglichen

😅

[–] kossa@feddit.org 2 points 2 months ago* (last edited 2 months ago) (1 children)

Witzig, so einen Deal wollten wir mal mit der Stadt Hamburg in Moorburg einfädeln. Leider waren die Häuser Teil des Hafenerweiterungsgebiets. Die hatten kein Bock, dass sie dann die Leute wieder rausklagen müssen, wenn der Hafen wirklich ausgebaut wird.

Naja, verfallen die schönen Altbauten in Moorburg halt weiter ¯\_(ツ)_/¯

[–] D_a_X@feddit.org 1 points 2 months ago (1 children)

Vielleicht kann man das Verfahren von München kopieren. So mit Gewerbemietvertrag und Trägerverein

[–] kossa@feddit.org 2 points 2 months ago* (last edited 2 months ago)

Ja, jetzt wohn' ich nicht mehr da und habe zu viele erwachsene Verpflichtungen für Kernsanierungen, aber wäre eine interessante Idee.

Wobei ich der nicht viel Funktion in dem Fall zutrauen würde, weil man ja trotz eines Gewerbemietvertrags lange mit Justizangelegenheiten verzögern könnte.

Ich wünsche den Gebäuden dieser Tage eher, dass die Stadt Hamburg erkennt, dass ihr Hafen angezählt ist und eine Erweiterung einfach nicht mehr so sinnvoll ist.