Klingt jetzt nicht so, als würde sie sich bei der Arbeiterschaft direkt unbeliebt machen.
Kennt sich jemand aus, wie sinnvoll das ist?
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Klingt jetzt nicht so, als würde sie sich bei der Arbeiterschaft direkt unbeliebt machen.
Kennt sich jemand aus, wie sinnvoll das ist?
Ich habe gelesen, dass sie der einzige Mensch im oberen Management ist, die einen Lok-Führerschein hat.
(Quelle)
Für mich war direkt klar, dass die Frau was taugt als man ihr direkt nach ihrem Arbeitsbeginn das versprochene Geld wegnahm. Die alten weißen Säcke hatten einfach Angst dass die Bahn zu einem tauglichen Verkehrsmittel wird und Leute vom Autoverkehr abkehren. Also direkt alle Förderungen streichen. Wo kommen wir denn da hin, wenn eine Frau ein Unternehmen besser betreibt als ein Mann.
Das mit dem Führerschein steht auch auf Wikipedia :)
Meist passiert nicht viel wenn die Leitung gerade nicht anwesend ist, vielleicht ist das gut.
jährliche Einsparungen in Höhe von 500 Millionen Euro
Das haben sie beim Kündigen von U.S. Staatsbediensteten auch behauptet, dass man da richtig einsparen kann. Lief dann nicht so gut.
Die Behauptung, dass sie einfach so 'ne halbe Mrd. Sparpotential in der Personaldecke gefunden hat, die man streichen kann, ohne dass es dem Bahnbetrieb... äh... kalt wird: Warum hat das vor ihr keiner gemacht, wenn es so einfach ist?
Ich würde mir wünschen, dass es ihr gelingt. Ich möchte aber bitte ein Update Anfang 27, wie es gelaufen ist. Bei Erfolg würde ich dann auch applaudieren.
E: das kam jetzt negativer raus, als es gemeint ist. Ich möchte einfach meine Skepsis zum Ausdruck bringen, die ich spüre, wenn einfache Lösungen für komplexe Probleme genannt werden, weil sie eine Zielgruppe gerne hört und deshalb glauben möchte.
PS. Mehr als im Teasertext steht im Artikel übrigens auch nicht. ;)
Ich teile deine Einschätzung. Es wird sicherlich faule Leute in der Konzernleitung geben, Zuständigkeiten, die man verbessern kann oder es gibt Dinge, die man streichen kann. Aber: Diese Vorstellung, dass eine Verwaltung nur ein "Wasserkopf" ist, der rumfaulenzt und nichts macht, ist grundfalsch. Das kommt dann in Firmen klassisch aus der Produktion, aber so wirklich hat keiner eine Ahnung, was in der Verwaltung überhaupt gemacht wird und wozu das nötig ist.
Nachvollziehbare Gedanken, aber meine Antwort wäre: weil keiner der vorherigen Chefs wirklich ein Interesse hatte, die Bahn zu verbessern und den Wasserkopf mal einer Schrumpfkur von oben zu unterziehen. Da könnte man ja seine Freunde treffen...
Aber definitiv sollten viel häufiger Mal Updates zu Nachrichten erscheinen, um Mal besser ein Gefühl für solche Dinge zu bekommen. Einordnung in vorherige Meldungen ist ja eigentlich auch ein wichtiger Punkt von Nachrichten.
Das klingt ja erstmal. Von außen betrachtet ganz gut.