KasimirDD

joined 2 years ago
MODERATOR OF
[–] KasimirDD@feddit.org 8 points 3 days ago* (last edited 3 days ago) (4 children)
[–] KasimirDD@feddit.org 1 points 3 days ago (1 children)

Ich fürchte das Ziel ist eher, alle in eine Cloud zu zerren.

[–] KasimirDD@feddit.org 42 points 3 days ago* (last edited 3 days ago) (14 children)

Ratet wen eine Mehrwertsteuererhöhung am stärksten belastet? Richtig, die die den größten Teil ihres Einkommens für Konsum ausgeben müssen.

[–] KasimirDD@feddit.org 2 points 4 days ago

Steam wollte letzten auch eine Telefonnummer für die Rechnungsadresse haben …

[–] KasimirDD@feddit.org 5 points 4 days ago

Selbst RWE kritisierte das.

[–] KasimirDD@feddit.org 7 points 1 week ago (1 children)

Ability Watch e.V. sieht das anders:

Das Bundeskabinett hat heute den Entwurf zur Änderung des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) beschlossen. Was die Bundesregierung als Fortschritt für die Barrierefreiheit feiert, entpuppt sich bei genauem Hinsehen als historischer Sündenfall. AbilityWatch e. V. warnt: Dieser Entwurf bewahrt nicht Menschen vor Diskriminierung, sondern Unternehmen vor der Barrierefreiheit.

[–] KasimirDD@feddit.org 4 points 1 week ago (1 children)

Betriebsversammlung und Betriebsratssitzung sind zwei paar Schuhe. ;)

In beiden Fällen darf die Gewerkschaft aber unter Umständen dabei sein.

[–] KasimirDD@feddit.org 9 points 1 week ago (1 children)

Es gibt ein Aufzeichnungsverbot im Betriebsverfassungsgesetz. Das sollte einem Gewerkschaftsvertreter bekannt sein.

[–] KasimirDD@feddit.org 9 points 1 week ago (2 children)
[–] KasimirDD@feddit.org 8 points 1 week ago

Vielleicht geht's darum, dass der Kanzler nicht direkt gewählt wird?

[–] KasimirDD@feddit.org 22 points 1 week ago (1 children)

Mensch, jetzt hat er auch noch DIE WIRTSCHAFT gegen sich. Tja. Er wollte immer Kanzler werden. Aber nie Kanzler sein.

 

Wer nach der Lektüre des Bußgeldkatalogs das Thema Arbeitszeiterfassung mit dem Argument, es gibt kein Gesetz, weiterhin unbeachtet lässt, benötigt einen weiteren Anwalt, nämlich einen guten Strafrechtler.

Damit ist eigentlich alles gesagt.

 

Jeden Tag fragt man sich: „Welche Sau wird heute durchs Dorf getrieben?“ Seit Monaten rotzen vor allem Union und Arbeitgeberverbände jeden populistischen Hirnfurz in die Notizblöcke der Medienschaffenden. Nicht, weil sie dringend wären, sondern weil sie perfekt ablenken. Von den echten Problemen, die im Theaterdonner untergehen, während alle über „faule Arbeitnehmer“ oder „missbräuchliche Krankschreibungen“ streiten.

Da wäre zuletzt der Vorstoß der CDU, den Rechtsanspruch auf Teilzeit abzuschaffen, weil angeblich alle nur noch faulenzen wollen. Was sie verschweigen: warum soll ich mich für andere lang machen, bei mir kommt davon kaum was an. Und dass der Fachkräftemangel nicht dadurch gelöst wird, dass man Leute in die Vollzeit zwingt, sondern durch bessere Löhne und flexible Modelle. Aber hey, warum die eigentlichen Probleme angehen, wenn man stattdessen Arbeitnehmer als Sündenböcke hinstellen kann?

Dann die Forderung nach Abschaffung der Lohnfortzahlung ab dem ersten Krankheitstag, weil ja alle nur simulieren. Als ob kranke Menschen nicht tatsächlich Erholung bräuchten – oder als ob Ansteckungen im Büro kein Problem wären. Wer profitiert? Die Krankenkassen, die weniger zahlen müssen nicht, denn im Zweifelsfall sind die Folgekosten durch verschleppte Erkrankungen höher. Wer leidet? Die, die wirklich krank sind. Aber Hauptsache, man kann wieder mal „die Faulen“ an den Pranger stellen.

Und zuletzt der Kreuzzug gegen Homeoffice, weil alle zu Hause angeblich nur Netflix gucken. Dabei zeigen Studien längst: Full-Remote-Kolleg:innen arbeiten oft mehr – nur ohne Pendelstress. Aber wer braucht schon moderne Arbeitsmodelle, wenn man stattdessen Präsenzkultur und Bürokratie feiern kann?

Es ist Ablenkung. Während wir uns über diese künstlich aufgeblähten Debatten streiten, werden die wahren Skandale ignoriert: der Pflegenotstand, die verpasste Digitalisierung, die klimapolitische Untätigkeit, die bröselnden Sozialversicherungen. Diese Lautsprecher haben nicht den Willen oder nicht die Fähigkeit, tatsächlich etwas zu tun. Also beleidigen sie tagtäglich alle jene, die ihren ach so fleißigen Lebensstil alimentieren.

Behaltet das im Hinterkopf, wenn wieder einer dieser Minderleister in irgendein Mikrofon rülpst.

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