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nicerdicer
France for their willingness to demonstrate
Man darf nie vergessen, dass all diese Debatten von der CxU losgetreten werden, um die Bevölkerung gegeneinander auszuspielen, so dass sie am Ende ideologisch zerstritten ist. Dann kann sie nicht mehr geschlossen gegen die politischen Eingebungen vorgehen. Das Muster ist hierbei ist immer das Gleiche: es gibt "gute" und "schlechte" von denen, und die werden gegeneinander ausgespielt.
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Bürgergeldempfänger: Die "guten" haben halt unglücklicherweise ihre Arbeit verloren, und müssen wieder auf die Beine kommen. Eine Lappalie sozusagen. Die "schlechten" sind diejenigen, die in der öffentlichen Wahrnehmung "keinen Bock auf Arbeit haben", oftmals, weil hier psychische und physische Hürden (z.B. durch Sucht, Krankheiten etc.) vorhanden sind, die man nur überwinden kann, wenn eine vernünftige Hilfestellung geboten würde. Und Ausländer natürlich: da wird - leider auch erfolgreich - der Eindruck verbreitet, "dass die Ausländer ja ausschließlich hierher kommen, um die Stütze abzugreifen".
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Teilzeit: Auch hier sollen die einen gegen die anderen ausgespielt werden. Die "guten" in Teilzeit Arbeitenden sind alleinerziehende Mütter, die neben der Arbeit auch noch die Erziehung der Kinder organisieren müssen. Die hätten auch gar keine Zeit, Vollzeit zu arbeiten. Die "schlechten" hingegen sind diejenigen, die einfach nur gut verhandelt haben, und vielleicht nur eine Vier-Tage-Woche haben - dafür werden sie aber auch nur für vier Tage bezahlt und nehmen in Kauf, dass die Entscheidung, in Teilzeit zu arbeiten, sich ggf. negativ auf die Rente auswirken könnte!
Und so geht es in vielen Bereichen weiter. In der Zeit (die machen da mittleweile auch ordentlich mit) gab es einen Artikel (mittlerweile Paywall), in dem die Leser gefragt worden sind, ob diese eine eigene Wohnung angemietet haben, obwohl sie mit ihren jeweiligen Lebenspartnern in deren Wohnung zusammenleben. Auch hier ist das Muster, Gruppen untereinander auszuspielen, erkennbar. Der Ansatz hier geht sicherlich in die Richtung, dass ja der Wohnungsmarkt sehr angespannt ist, und diese Leute nun eine potentielle Wohnungen blockieren, obwohl sie zeitweilig woanders untergekommen sind.
Lasst euch nicht verarschen!
One red flag is when your landlord lives in the same building or on the same property. That is never a good sign.
I once rented a room where the landlord lived in the house next to the appartement. He (and especially his wife) was very nosy; during summer they did lawn work and tried to eavesdrop at any opportunity (although I always was offered fresh home-grown vegetables, so at least I saved money on that). The landlord had the switch for our heating inside his own house. During winter I and the other roommates had to go over to him and demand that the switches the heating on again.
Vielen Dank! Das werde ich nächstes Wochenende mal ausprobieren. Bisher habe ich nur herausgefunden, dass man sich eine Bildschirmtastatur einblenden kann, aber das ist natürlich sehr umständlich.
Finde ich grundsätzlich eine gute Idee, so eine Art Portal zu schaffen, sozusagen als Anlaufstelle. Ich persönlich bräuchte es aber nicht, da ich mich als Lemmy-Nutzer schon gut informiert fühle, und auch in einigen Bereichen mich unabhängig gemacht habe (schon vor dieser Bewegung).
Das Fediverse ja im Allgemeinen technisch sehr versiert, und somit lst diese Thematik schon bei den Nutzern hier im Fokus.
Viel wichtiger wäre es meiner Meinung nach, die Leute dort auf das Thema zu stoßen, wo sich sich aufhalten: Ich habe mal auf Reddit nach Digital Independence Day gesucht, und es gibt Erwähnungen, zumeist auf r/BuyFromEU, aber auch auf einigen anderen Subreddits. Wenn du (noch) einem Reddit-Account hat, dann solltest du dort den Link zu der Piefed-Community posten, um die Nutzer dorthin zu bewegen.
Ich bin seit kurzem auch dabei, mir Linux-Kenntnisse anzueignen. Ich habe ein altes MacBook Pro mit Touch Bar und habe es am Wochenende nach vielen Fehlversuchen endlich hinbekommen, neben MacOs nun auch Mint installiert zu bekommen. Die nächste Challenge ist es, die Touch Bar und das Wlan zum Laufen zu bekommen (bisher haben alle Anleitungen aus dem Internet nicht geklappt, weil ich Linux noch nicht so ganz verstehe), da ich ansonsten keine ESC-Taste habe.
Es würden wahrscheinlich mehr Nutzer auf Windows 11 umgestiegen sein, wenn nicht auch noch neue Hardware benötigt würde.
Es lässt sich halt schwer rechtfertigen, sich neue Hardware anschaffen zu müssen, wenn man auf Windows 11 umsteigen muss (oder möchte) - einem Betriebssystem, dass in Bezug auf Tracking, Telemetriedaten, KI-Integration und Performance schlechter ist als sein Vorgänger.
Auf der Arbeit muss ich auch Windows 11 benutzen, und seit einiger Zeit (nach einem Update) friert das System immer wieder für kurze Zeit ein. Dann geht für ca. 30 Sekunden gar nichts mehr, dann fängt sich der Rechner wieder. Ursache scheint irgendein Prozess mit der Bezeichnung "AI performance manager" (oder so ähnlich - aber irgendwas mit KI) zu sein, obwohl ich Copilot erfolgreich deinstalliert habe, und auch die Telemetrie ausgeschaltet habe. Ich kann den Prozess zwar beenden, aber nach einem Neustart ist er wieder aktiv.
Leider haben wir branchenspezifische Software, die die Nutzung eines Windows-Rechners zwingend erforderlich macht.
Meine eigenen Erfahrungen beschränken sich eher darauf, dass ich nach gebrauchten Artikeln gesucht habe, diese aber mit einer absurden Preisvorstellung angeboten worden sind, und somit für mich gar nicht erst in Frage gekommen sind. Konkreit ging es um einen Kühlschrank. Weil ich umgezogen bin und eine neue Küche brauchte, wollte ich zumindest den Backofen und den Kühlschrank gebraucht kaufen, um mein Budget nicht noch weiter zu strapazieren. Die Angebote von Kühlschränken, die ich gefunden habe (und die auch in erreichbarer Nähe waren), waren absurd. Best of:
- Ich habe diesen Kühlschrank 1998 für 800 Mark gekauft und er hat immer zuverlässig gelaufen. Ich verkaufe ihn für 350 Euro.
- Der Kühlschrank müsste noch laufen. Er steht jetzt seit zwei Jahren unbenutzt in der Garage, ausserdem ist da mal was drinnen ausgelaufen. Der Türgriff wackelt. 120 Euro.
Ähnlich war es bei den Angeboten für Backöfen. Wenn ich noch 50 Euro auf den angebotenen Preis draufpacke, habe ich einen neuen und muss den nicht erst noch sauber schrubben.
Am Ende sind es dann Neugeräte geworden. Zwar in der "Einsteiger-Klasse", aber immerhin dafür mit Garantie.
Allerdings glaube ich eher, dass es in diesem Fall nicht an Kleinanzeigen liegt, sondern daran, dass die Anbieter ihrer gebrauchten Sachen glauben, sie hätten da einen absoluten Schatz, nach dem sich jeder die Finger leckt.
Damit eine Reparatur auch nach vielen Jahren überhaupt noch möglich ist, sollen die Hersteller verpflichtet werden, Ersatzteile für bestimmte Modelle entsprechend der erwarteten Lebensdauer vorzuhalten. Für Smartphones bedeutet das etwa, dass die Teile, aus denen das Mobiltelefon besteht, nach der Einstellung der Produktion des betreffenden Modells noch mindestens sieben Jahre lang verfügbar sein müssen.
Das hift ja trotzdem nicht viel, wenn Hersteller das Gerät dadurch unbrauchbar machen, indem sie dafür sorgen, dass die Software nur mit registrierten Hardwarekomponenten arbeitet, oder dass sich keine andere Software installieren lässt, weil der Chip das nicht zulässt, oder weil irgenein Online-Server von denen dann eingestellt wird.
Vielmehr müssten die Hersteller dazu genötigt werden, nach Einstellung ihres Produktes eine Installation einer alternativen Software (z.B. bei Smartphones) zu ermöglichen, z.B., indem man das Gerät beim "finalen Update" von vorherigen softwareseitigen Restriktionen befreit. Auch gut wäre es, wenn man die Hersteller zwingen könnte, von eingestellten Softwareprodukten den Quellcode zu veröffentlichen, damit sich versierte Nutzer dann das Gerät so konfigurieren können, dass es weiterhin nutzbar ist (z.B. bei Smart-Home-Geräten).
Auch ist "Recht auf Reparatur" ein Framing, das impliziert, dass man vorher nicht das Recht hatte, Dinge zu reparieren. Das Recht hierzu hat es immer gegeben. Die Hersteller haben Reparaturen nur durch Maßnahmen ihrerseits nicht ermöglicht, oder zumindest durch Malicious Compliance erschwert. Richtig müsste es heissen: "Verpflichtung der Hersteller zur Ermöglichung der Reparatur von bereits an den Kunden verkauften Geräten".
Die einzige Möglichkeit, die Leute zu anderen Messengern zu bewegen, wäre ein mindestens mehrtägiger Ausfall von Whatsapp. Wenn sich die Leute dann erst einmal einen anderen Messenger installiert haben, sich an diesen gewöhnt haben, und auch deren Freunde zu diesem anderen Mesenger gewechselt sind, dann werden sie feststellen, dass der Aufwand ja doch nicht so groß war.
Zu diesem Thema gab es vor einiger Zeit mal einen Beitrag von der heute-Show, in dem sich Moritz Neumeier sich mit dem Trend um die toxische Männlichkeit und Alpha-Male-Gehabe auseinandergesetzt hat: Laut, reich, mächtig – Was macht toxische Männlichkeit mit unserer Gesellschaft