this post was submitted on 09 Mar 2026
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DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz

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[–] Undertaker@feddit.org 0 points 1 hour ago (1 children)
[–] poVoq@slrpnk.net 1 points 42 minutes ago

nicht denken ist immer schlecht 😜

[–] Elchi@feddit.org 3 points 3 hours ago (1 children)

ist überrechts ein synonym für rechtsextrem? 😄

[–] trollercoaster@sh.itjust.works 1 points 2 hours ago

Vielleicht verhält es sich mit "rechts" und "überrechts" wie mit "reich" und "überreich"?

[–] rustydrd@sh.itjust.works 25 points 6 hours ago* (last edited 6 hours ago) (1 children)

Moment. Ein Urteil eines Verwaltungsgerichts, das dem Bundesamt für Verfassungsschutz bis zum Abschluss des Hauptsacheverfahrens untersagt, die AfD auf Bundesebene (jenseits der Landesebene, wo es in vielen Fällen unstrittig ist) als "gesichert rechtsextrem" anstatt nur als "rechtsextremen Verdachtsfall" zu behandeln, soll zur Beendigung aller Verbotsinitiativen führen?

Sorry, aber nein. Sollte die AfD die Voraussetzungen für diese Einteilung erfüllen, gehört sie verboten, genau wie alle anderen rechtsextremen Vereinigungen. So einfach ist das. Ob der Autor das strategisch unklug findet oder nicht, ist mir dabei herzlich egal. Es gibt rote Linien, deren Überschreitung nicht tolerierbar ist. Zu viel steht auf dem Spiel.

[–] poVoq@slrpnk.net -3 points 6 hours ago (2 children)

Der Artikel beschreibt explizit das die Begründung vermuten lässt das das Hauptverfahren nicht groß anders Ausfallen wird.

Und das die CxU im Falle des Scheiterns eines Verbotsverfahrens alle Hemmungen bezügliche der Zusammenarbeit mit der AfD fallen lassen wird ist nun wirklich nicht von der Hand zu weisen.

[–] rustydrd@sh.itjust.works 14 points 5 hours ago* (last edited 5 hours ago) (1 children)

Sorry, aber nochmal klar nein. Das Bundesamt für Verfassungsschutz hat einen klaren Auftrag und dazu gehört die Bewertung politischer Vereinigungen hinsichtlich Extremismus und Verfassungstreue und, falls hinreichende Evidenz vorliegt, deren Einstufung als extremistisch, was als Grundlage für mögliche Verbotsverfahren dienen kann. Gerichtsverfahren gehören zu diesem Prozess dazu und erfüllen einen wichtigen Zweck. Sie stellen aber immer nur eine Momentaufnahme dar. Wenn ein Gericht entscheidet, dass das BfV seine aktuelle Einstufung nicht hinreichend belegt hat, heißt das erstmal genau das. Es heißt hingegen nicht, dass die AfD nicht rechtsextrem sei oder sich dieser Status auch in Zukunft nicht begründen ließe. Das Gericht erfüllt hier einfach seinen Zweck, genau wie das BfV. Daraus abzuleiten, dass ein Verbotsverfahren prinzipiell nicht sinnvoll sei, ist fahrlässig und in jedem Fall sachlich falsch.

[–] poVoq@slrpnk.net -3 points 5 hours ago (1 children)

Ich habe den Eindruck du hast den Artikel entweder nicht gelesen oder nicht verstanden, da das was du hier schreibst völlig am Thema vorbei geht 🤷

[–] rustydrd@sh.itjust.works 5 points 4 hours ago* (last edited 4 hours ago) (1 children)

Ich habe den Text durchaus gelesen und fand ihn nicht besonders schwer zu verstehen, genau wie dein Kommentar dazu. Der wesentliche Dissens besteht darin, dass ich dieser vorwiegend strategischen Betrachtung schon im Ansatz nicht zustimme. Falls das für dich am Thema vorbei ist, dann sei dir diese Meinung gestattet. Für mich ist es das keineswegs.

[–] poVoq@slrpnk.net -4 points 4 hours ago (1 children)

Aha, du denkst also das deine vorwiegend legalistische Betrachtung sinnvoll und zielführend ist um eine sich abzeichnende Regierungsbeteiligung der AfD zu verhindern? Na dann viel Spaß...

[–] rustydrd@sh.itjust.works 6 points 4 hours ago* (last edited 4 hours ago)

Du kannst jetzt entweder akzeptieren, dass andere Leute anderer Meinung sind, was die Zukunft eines AfD-Verbots angeht, oder ihnen so lange das Wort im Mund umdrehen bis du dich als Gewinner fühlst. Deine Sache. I'm out.

[–] Duke_Nukem_1990@feddit.org 8 points 6 hours ago (1 children)

Als ob die CDU das interessiert. Die werden auch so mit der AfD koalieren, wenn es ihnen nützt.

Von daher, unverändert: PRÜF!

[–] poVoq@slrpnk.net 1 points 4 hours ago (1 children)

Und dann? Was kommt nach PRÜF? Darum geht es in dem Artikel.

[–] Duke_Nukem_1990@feddit.org 3 points 4 hours ago* (last edited 1 hour ago) (1 children)

Anders gesagt: welchen realen Unterschied macht es ob die AfD nicht gePRÜFt wird oder ob sie geprüft wird und das Ergebniss schlecht für die Demokratie ausfällt?

Edit: die Antwort ist übrigens: "Es macht keinen Unterschied."

[–] poVoq@slrpnk.net 1 points 4 hours ago (1 children)

Auch darum geht es in dem Artikel nur nebensächlich. Was ist denn deine Strategie für den nicht unwahrscheinlichen Fall das gePRÜFt wird und das Verbotsverfahren scheitert?

[–] Duke_Nukem_1990@feddit.org 1 points 4 hours ago (1 children)

Ich hab dich doch eben was gefragt. Antworte darauf doch bitte erst mal.

[–] poVoq@slrpnk.net 1 points 4 hours ago (1 children)

Warum sollte ich eine Frage beantworten die wenig bis gar nichts mit dem Thema zu tun hat?

[–] SapphireSphinx@feddit.org 2 points 3 hours ago* (last edited 3 hours ago) (1 children)

Warum sollte ich eine Frage beantworten die wenig bis gar nichts mit dem Thema zu tun hat?

Weil du uns hier erst mal belegen solltest, dass ein gescheiterter Prüfung wirklich schlimmer wäre.

Und was den Text angeht:

Wer weiter auf das Verbotsverfahren setzt, droht den Entwicklungen hinterherzurennen, statt kluge Gegenstrategien zu entwickeln.

Seit wann schließt das Eine das Andere aus?

Und im Übrigen:

Ich bin kein Jurist, aber vor dem Hintergrund der relativen Heterogenität scheint es mir jedenfalls nicht abwegig [...]

Ja, ich bin auch keiner. Folgerichtig schreibe ich allerdings auch kein Blog über solche Themen.

[–] poVoq@slrpnk.net 1 points 3 hours ago (1 children)

Ist ja gar nicht die Hauptthese des Artikels das es schlimmer wäre, sonder das ein Scheitern vor Gericht nicht unwahrscheinlich ist und man sich besser bei Zeiten Gedanken zu Strategien machen sollte die unabhängig von einem Verbotsverfahren effektiv sind.

[–] SapphireSphinx@feddit.org 2 points 3 hours ago* (last edited 3 hours ago) (1 children)

sonder das ein Scheitern vor Gericht nicht unwahrscheinlich ist

U.a. darum geht es. Der Mann ist nach eigener Angabe überhaupt nicht befähigt das einzuschätzen.

[–] poVoq@slrpnk.net 1 points 2 hours ago

Das Verwaltungsgericht in Köln aber schon, und davon handelt der Artikel.

[–] alleycat@feddit.org 4 points 5 hours ago (1 children)

Zwar gebe es laut Gericht auch im Bundestagswahlprogramm einzelne verfassungswidrige Forderungen, doch diese reichten nicht aus, um eine verfassungsfeindliche Grundtendenz der Partei insgesamt festzustellen. Das gelte ausdrücklich auch für den Begriff der „Remigration“.

[...]

Trotz aller Rechtsentwicklungen nach ihrer Gründung 2013 existiert in der Partei weiterhin eine gewisse relative ideologische Heterogenität

[...]

Ich bin kein Jurist, aber vor dem Hintergrund der relativen Heterogenität scheint es mir jedenfalls nicht abwegig, dass das Verwaltungsgericht auch im Hauptsacheverfahren zu einer ähnlichen Bewertung gelangen könnte.

Wenn die Afd nicht verfassungsfeindlich ist, wird sie nicht verboten. Dann müssen wir das akzeptieren. Doch allein die Bedrohung durch ein Verbotsverfahren hat bereits zu einem Eindämmen ihrer Radikalisierung geführt, bzw. zum "Kreidefressen". Dieses Drohmittel dürfen wir nicht aus der Hand geben, sondern müssen ein Verbot weiterhin glaubhaft anstreben.

Btw.: der Artikel präsentiert eine valide und diskussionswürdige Position - warum wird der hier so stark heruntergewählt? Sind wir hier schon auf Reddit-Niveau angelangt?

[–] trollercoaster@sh.itjust.works 6 points 3 hours ago* (last edited 3 hours ago)

warum wird der hier so stark heruntergewählt?

Weil niemand mehr den juristischen Eiertanz um die Nazis ertragen kann.

Die Herrschaften Juristen sind ja fein raus, die können unter jeder Regierung arbeiten, und wenn sie sich unter einer Naziregierung nicht sehr weit aus dem Fenster lehnen, gelten sie danach nicht mal als belastet und können weitermachen als wäre nix passiert. Alles schonmal dagewesen.