Da war der noch günstig versteuerte Sprit an den Tankstellen aber schnell alle...
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Wird die Steuer nicht sowieso erst beim Tanken bezahlt / erhoben?
Laut der Ölkonzerne ja nicht, deswegen konnte der Sprit mit Einführung der Preisbremse nicht gleich günstiger werden.

Das als Tattoo ist schon ziemlich wild.
Genau deswegen würd ich’s mir auch stechen lassen. Es ist so herrlich doof.
Tja
Passiert
500g
Unglücklicher Zufall, bitte nicht gegen die armen Mineralölkonzerne wettern, hätte ja niemand ahnen können.
Als die 17 Cent Steuer erlassen wurden, wurde es 15 Cent günstiger. Jetzt sind die 17 Cent Steuer wieder drauf und es wurde 20 Cent teurer.
Und um deutlich mehr als "nur" 17ct.
Und da will noch wer behaupten, die CDU macht nichts für den Klimaschutz. Niemand anderes hätte so effektiv Leuten den Nachteil von Verbrennermotoren vermittelt. /s
Das Signal, dass Knappheit vorherrscht, darf jetzt gern seine steuernde Wirkung entfalten.
Jetzt dürfte man noch Härten bei denen abfedern, die keine Alternativen haben. Zusätzliche Busse und Bahnen, damit die Leute dort hin kommen, wo sie hin müssen. Günstigeres 9Euro-Ticket. Zuschüsse beim Wohnen für Heizung und Warmwasser. Und damit sind die Preiserhöhungen für Artikel des täglichen Bedarfs noch nicht kleiner geworden. Alles sehr komplex, aber zielgerichtete Hilfen wären besser als die jetzt ausgelaufene Spritpreis-Gießkanne.
E: ich bin etwas überrascht, dass der Tankrabatt einen Effekt beim Kunden, beim Tankstellenbetreiber und nicht nur beim Aktionär hatte. Die Zahlen an den Tankstellen sahen für mich dennoch größer als vorher aus. Gab es einen Effekt?
Gab es einen Effekt?
Ich glaube schon, dass der Tankrabatt schon weitergegeben wurde - so einen Move wie beim letzten Tankrabatt (Rabatt wird nur sehr zögerlich weitergegeben) haben sich die Mineralölkonzerne dann wohl doch nicht getraut.
Der Effekt des Tankrabatts ist aber ein anderer gewesen: Es wird, so wie vor der Iran-Krise, einfach weiter gerast, weil der Sprit ja weiterhin billig ist. Würde ich anhand der Fahrweise anderer Fahrer schätzen müssen, was das Benzin gerade kostet, würde ich auf 50 Cent pro Liter tippen.
Vergleiche ich das mit dem Anstieg der Benzinkosten zu Beginn des Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine, fällt mir auf, dass damals wirklich spürbar langsamer und somit auch sparsamer gefahren wurde, da keiner wusste, wie sich das alles preislich noch entwickeln würde. Dieses Mal aber, da hat man sich quasi schon darauf verlassen, dass die Regierung den Autofahrern wieder unter die Arme greifen würde - und so kam es dann ja auch.
Ich selbst habe seit Beginn des massiven Preisanstiegs mein eigenes Fahrverhalten hinterfragt und einfach mal ausprobiert, wie es wäre, ein Tankinterwall mit maximal 100 km/h zu fahren (95% Autobahn). Ich konnte meine Reichweite um 150 km erhöhen! Ich habe es seitdem so beibehalten. Zwar brauche ich nun für den Weg zur Arbeit 7 - 10 min. länger, komme dafür aber viel entspannter an. Ich konnte meinen Verbrauch von 5 l auf knapp 4 l senken. Statt 7 Tankfüllungen (kleiner Tank) komme ich nun mit 4 Füllungen hin.
Das Geld, das für den Tankrabatt ausgegeben wurde, hätte man in den Ausbau der Ladeinfrastruktur investieren sollen, oder zur Finanzierung des Deutschlandtickets verwenden sollen, das wäre dann sicherlich sinnvoller angelegt gewesen.
Nein, wer hätte das denn ahnen können? /s
NEIN!
DOCH!
TJA!
OH!
Tja
Einfach enteignen.
Und was genau? Die ganzen Ölfelder vor der deutschen Nordseeküste? /s
AFAIK ein klein wenig Gas is da wirklich :D aber dann legen wir uns glaube ich mit den Niederländern an
Klar, da ist Öl und Gas in der Nordsee. Hauptsächlich vor dem Vereinigten Königreich und Norwegen.
Auf das was wir Zugriff hätten reicht nur bei weitem nicht für die Selbstversorgung. Von daher bringt enteignen nichts, da es das Problem der Abhängigkeit von Importen nicht löst.
Einfach Kohlefelder wieder aufmachen und aus Kohle synthetisches Öl herstellen. Hat doch in den 1940ern auch geklappt... /s
Ich denke auch der Ölmarkt ist leider zu groß und wenn wir bpsw. Preise für das Barrel festlegen würden, würde das Öl halt woanders hin verkauft. Was kann man denn sonst machen außer das Kartellamt mal endlich mit den richtigen Werkzeugen ausstatten? Abgesehen von Abhängigkeit verringern durch erneuerbare.
Vielleicht einen 3 tägigen Sondereinsatz in einem Ölstaat durchführen, um die Vorteile wirtschaftliche Kooperation darzulegen? Die klappen immer Super um Ölpreise zu reduzieren.
Ich meine, bei diesem spezifischen Problem hilft es vielleicht nicht. Aber so oder so ist Enteignen erstmal ein guter erster Schritt. Vielleicht mal dEn WiLlEn DeS vOlKeS durchsetzen und Wohnungen in Berlin enteignen, oder so.
Schlimmer wird's dadurch auch nicht, und irgendwas muss man doch tun ¯\_(ツ)_/¯.
Schlimmer wird’s dadurch auch nicht,
Naja.. von den Milliarden, die das bindet und den erheblichen Prozessrisiken mal abgesehen.
Wer's trotzdem probieren möchte, bitte sehr! Aber lass nicht so tun, als hätte das keine Nachteile/Risiken.
Vielleicht reicht auch ein staatlicher Konzern neben den kommerziellen.