Ist Friedrich Merz wirklich notwendig?
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Nein, aber freiwillig und legal geht der erstmal nicht weg.
Geht nicht von alleine weg?
Hast du schonmal deinen Arzt oder Apotheker gefragt, was der empfiehlt? Ü
Er hat mir 500mg Morphin in die Hand gedrückt.
Spannend. Mir hat meiner eine Glasflasche, Brennspiritus, ein Stück Stoff und ein Feuerzeug in die Hand gedrückt.
Oh Gott, nein. Weg damit!
Das macht die Sache natürlich kompliziert, wenn man die Menschen ganz offen hasst, die einen am Ende wählen sollen... Andererseits, habt ihr eigentlich ein eigenes Flugzeug? Na also, was erwartet ihr dann?
Aber es ist doch offensichtlich so das mehr als genug in der Mittelschicht ein Privatflugzeug haben. Gut es ist aus einem Blatt Papier gefaltet weil ein echtes zu teuer ist aber sie haben eins...
Was erwartet man von jemandem der Menschen verachtet die weniger haben als er weil die sind ja nur faul und ständig krank. Und er ist ja "nur obere Mittelschicht". Und dabei gut ignoriert das der normalo heutzutage kaum noch in der Lage ist sich eine Wohnung zu leisten.
Man wird ja auch den Spitznamen fotzenfritz in der Kindheit nicht von ungefähr bekommen haben. War eben wahrscheinlich schon immer so ein arschloch.
Ich muss zugeben, dass ich zuerst auch die Möglichkeit der telefonischen Krankschreibung in Verdacht hatte. Und ich kenne EINEN konkreten Fall bei mir in der Arbeit, bei der der Kollege zugab diese Form hin und wieder auszunutzen. Aber lt. Statista wird wohl ein anderer Grund vermutet:
...So erklärt die DAK den sprunghaften Anstieg des Krankenstandes in erster Linie mit einem statistischen Effekt im Zuge der neuen elektronischen Erfassung von Krankschreibungen (eAU) spätestens seit 2022. Mussten Versicherte zuvor ihre Krankschreibung selbst bei den Krankenkassen einreichen, wird diese jetzt elektronisch von den Arztpraxen übermittelt, was eine deutlich genauere Erfassung zur Folge hat...
Ich gestehe hier an dieser Stelle, dass ich schuldig bin. Hab in meinem Leben nicht ein einziges Mal eine Krankschreibung an meine Krankenkasse geschickt.
Ich hab früher auch immer angenommen, dass die Krankenkasse das ja weiß, weil es der Arzt verordnet und der meine Karte hatte. Ich hab das erst kurz vorher angefangen als ich wegen einer Phase mit viel Papierkram die App der Krankenkasse installiert hatte und darüber drauf gestoßen bin, dass ich das hätte melden sollen...
Ich auch nicht. Ich dachte auch das passiert automatisch. Warum sollte ich die auch extra dahin schicken?
Korrigiert mich wenn ich falsch liege. Aber die Notwendigkeit die Meldungen abzugeben bestand darin dass nach 6 Wochen die KK die Lohnfortzahlung übernimmt. Dafür muss sie aber wissen dass du bereits 6 Wochen mit der gleichen Krankheit ausfällst. Ich gestehe auch, ich hab das nie gemacht. Hat auch niemanden interessiert.
Blöde Frage am Rande aber müssten die Unternehmen denn nicht selbst am Besten wissen ob die Zahlen denn wirklich steigen? Wieso äußert man sich da nicht? Oder geht das in meiner Bubble unter.
Unternehmen sind ja anscheinend genau die, die wollen, dass Leute krank zur Arbeit gehen. Für logische Argumente wie "dann stecken sie ihre Kollegen auch an" haben sich Unternehmer noch nie interessiert.
Das wäre ja auch ein Übermorgen-Problem. Wo bleibt da die Wertschöpfung von heute?
Ich kann verstehen wenn die alle krank sind weil mir auch immer leicht übel wird wenn ich den Merz sehe.
Ach hat er schnell mal seinen Dr.med. gemacht? Ne? Nur ein Dummschwätzer? Ja der Trottelkanzler halt.
Vielleicht ist er selbst Mitverursacher des Problems. Ein Gedankenspiel: Max Mustermann hört immer wieder von Merz und aus Medien die darüber berichten, dass er sich nicht krankmelden soll wenn er krank ist. Max fährt nun krank mit Bahn und Bus zur Arbeit, wobei er potenziell weitere Menschen anstecken kann. Max ist dann krank bei der Arbeit und steckt dort potenziell ebenfalls weitere Menschen an. Dadurch sind aus einem Krankheitsausfall wahrscheinlich mehrere geworden, die wieder das Potential haben weitere anzustecken. Je öfter Merz diesen Mist wiederholt, desto mehr Max Mustermanns wird es geben, die krank zu Arbeit gehen, weil sie sich unter Druck gesetzt fühlen, umso mehr Krankheitsfälle wird es geben.
Mal von den ganzen Mustermanns abgesehen, die explizit von ihren Chefs unter Druck gesetzt werden, krank zur Arbeit zu gehen.
Und diese Chefs könnten genauso von Merz' Aussagen beeinflusst worden sein. Es zieht sich sozusagen von oben nach unten durch.
Trickle down funktioniert!1 /s
Aber echt, Merz redet hätten wir aus we Pandemie nichts darüber gelernt was risikoreiches Verhalten in der Verbreitung von Infektionskrankheiten ist.
Haben wir ja auch nicht, jedenfalls nicht die, die Entscheidungsgewalt haben. Ausnahmen gibt es natürlich selbst bei Managern, aber ich habe nicht den Eindruck, dass sich in der Breite wirklich was verändert hat.
Wie dieser Mann einem immer das Gefühl gibt nicht genug zu sein. Gut gemacht /s
Im Ernst, das so ekelhaft. Wenn ich mit Freunden über das Thema rede, dann kommt immer, dass sie inzwischen es nicht einsehen sich auch noch Krank den Arsch auf zu reißen. Die Arbeitsbedingungen sind so schon an der Grenze der Belastung, wieso dann noch Krank das ganze mit machen.
Ich hab das Glück, dass mein Arbeitgeber erst ab dem dritten Tag eine AU fordert. Ich sehe das nämlich genauso wie du - lieber einen Tag auskurieren und langsam machen. Oft reicht das schon und wenn ich an dem Tag dann noch bei zig Ärzten wegen einem spontanen Termin für die AU Anrufen müsste und damit Stress hab (oder halt auf Arbeit einfach durchpowere), fall ich Zweifel länger aus...
Nehmt euch ma ein Beispiel. Der Mann hat seit Monaten chronische Ideenlosigkeit und lässt sich trotzdem jeden Morgen ins Büro fahren.
Wenn man tot ist, zählt das nicht mehr in die Krankstandstatistik ein.
Fast immer, wenn der den Mund aufmacht, denke ich mir: asozialer Fatzke.
(mannchmal ist er auch einfach nur ein rückratloser Feigling)
Ich habe den Eindruck, krank ist vor allem Einer.
Leider ist er nicht krank, obwohl ich ihm Siechtum wünsche. Der ist einfach nur ein asoziales Arschloch.
Merz geht den CxU-Weg: wenn man lange genug die Augen zumacht, ist das Problem bestimmt von allein gelöst.
Die nächste Frage wäre "warum", aber anscheinend hat man da das Denken schon aufgehört.
Das "Warum" hat er sich schon selbst beantwortet.
Alles strunzfaule, freche, dumme Arbeitsverweigerer!
Ist das wirklich richtig? Ist das wirklich notwendig?

Der Krankenstand ist in Deutschland tatsächlich relativ hoch. Die Lösung ist allerdings nicht krank zur Aebeit zu gehen sondern gescheite Investitionen und gute Konzepte für Prävention und Gesundheitsförderung
z.B. indem Gesundheit schon in der Schule fest verankert wird. Und etwa mehr Kassenplätze für Psychitherapeut:innen sowie natürlich mehr Geld für die Kommunen, dass die lokale Programme jnterstützen kömnegn
Dieser Merz hat genug Vermögen, dass er es sich (wenn er wollte) leisten könnte, sein ganzes Leben keiner Erwerbsarbeit mehr nachzugehen, oder täusche ich mich da?
Der Artikel ist ok: Merz trollt und dann Faktencheck via AOK.
Dann dachte sich aber natürlich die Spiegelredaktion, dass sie noch einen Titel brauchen der triggert.
Echt nichts aus pandemie gelernt
bin ich nicht krank lässt mich das kranke system nicht sein wie ich bin