Warum haben die Medien das nicht früher so benannt? Die Fakten sind schon lange klar.
Wer sitzt denn in den Kontrollgremien der Medien?
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Warum haben die Medien das nicht früher so benannt? Die Fakten sind schon lange klar.
Wer sitzt denn in den Kontrollgremien der Medien?
Aber trotzdem ärgert mich was: der Staat fordert unfassbare Mengen an Steuern von uns allen. Menschen verdienen hier zu wenig, um große Technologiesprünge direkt mitzumachen, viele sind ungewollt vom Verbrenner abhängig. Gleichzeitig werden wir fahrlässig regiert, was das Thema Energiewende angeht. Doch, ich finde schon, dass man da mindestens von Haftpflicht reden kann, wenn so eine Regierung wie die Rückwärts-CDU sich Wähler erschleichen will durch stumpfen Populismus und dann die Bevölkerung als Schmarotzer dargestellt wird, nachdem man ihnen damit systematisch jede breitbandige Bereitschaft zur Progressivität ausgeredet hat.
Die Menschen verdienen genug die Abgaben sind zu hoch. Wir leisten uns es keine Vermögenssteuer zu haben. Das kostet ja auch Geld. So ein oder 2 Prozent würden Milliarden einbringen.
Selbst ohne die Vermögenssteuer lässt der deutsche Staat ja Miliarden liegen, weil Steuerhinterziehung, CumEx u.Ä. nicht konsequent verfolgt werden.
Wenn die einfach nur nicht konsequent verfolgt würden, wäre ja fast noch gut. Was wirklich passiert, ist ja, dass die Verfolgung von ganz oben absichtlich und systematisch hintertrieben und verschleppt wird, bis die Verbrechen verjährt sind.
Ja. Das Finanzamt ist eine der wenigen Behörden, die dem Staat direkt Geld einbringen - es ist schon eine eindeutige politische Entscheidung, wenn man da nicht so viele Beamte einstellt wie möglich und diese jedem Vermögenden permanent im Nacken sitzen. "nicht konsequent verfolgt" kann bei größeren Beträgen eigentlich nur eine politische Entscheidung sein.
kann bei größeren Beträgen eigentlich nur eine politische Entscheidung sein.
sagte er folgenlos weit unten im Faden wo es kaum jemand liesst.
Welche Partei würde das ändern?
Ich glaube, dass ich dir hier zustimmen muss. Es gibt sicherlich keine Vollkaskoversicherungen des Staates für alle Risiken des Lebens, aber gleichzeitig macht der Staat auch die Regeln, in denen wir alle leben. Wir sehen das in vielen kleinen Bereichen, dass zum Beispiel Subventionen für fossile Technologien diese überproportional gegenüber den Erneuerbaren bevorzugen. Wir sehen das ganz stark im Bereich ÖPNV, wo der einzelnen Bürger relativ wenig entscheiden kann, ob jetzt ein Bus in seinem Dorf fährt oder wie der Takt auf einer Bahnstrecke ist, sondern das sind ja entsprechend Ausschreibungen meistens des Landes. Will die Politik hier aus irgendwelchen Gründen das Geld nicht investieren, hat der Bürger schlicht und einfach kein Nahverkehrsangebot. Investiert die Politik, hat er das. Das gilt auch für so Sachen wie den Fahrradverkehr, wo es natürlich Aufgabe der Stadtverwaltung ist, ein vernünftiges Netz an Radwegen bereitzustellen, damit es vom Bürger befahren werden kann. Oder alternativ mit Verkehrskontrollen darauf zu pochen, dass Bürger auch im aktuellen System zum Beispiel auf der Straße sicher fahren können und nicht von Autos massiv gefährdet werden. Das sind genau diese Stellschrauben, die aktuell nicht gezogen werden.
Ich als einzelner Bürger kann mir natürlich Solar aus Dach bauen und eine Wärmepumpe. Aber gleichzeitig verantworte ich nicht die Kraftwerkstrategie und kann überhaupt nicht beeinflussen, ob jetzt irgendwer Gaskraftwerke baut oder nicht. Selbst wenn ich eine Bürgerinitiative gründe, wäre das dem Wirtschaftsministerium im Zweifelsfall relativ egal. Und so Dinge wie Kohleausstieg, da darf ich natürlich erst recht nicht mitreden. Es ist Aufgabe der Regierung, verlässliche und sich nicht ständig zu verändernde Grundregeln zu schaffen, mit denen nicht nur ich als Bürger, sondern auch die Wirtschaft planen kann. Wenn der Verbrennermotor einerseits abgeschafft wird und dann wieder fleißig über die Abschaffung der Abschaffung diskutiert wird, wenn CO2 Preise eben nicht steigen, wie angekündigt, oder wichtige Gesetze plötzlich wieder rückgängig gemacht werden, dann führt das einfach zu Chaos. Ja, wir wissen, dass fossile Energien teurer werden, ich handle auch entsprechend, aber gleichzeitig sind es genau diese Grundregeln, bei denen der Staat eben Führung zeigen muss und die Weichen passend stellen muss. Wir hatten diese Diskussion im Bereich Umweltschutz bereits in den Siebzigern und Achtzigern. Es ist nämlich nicht nur ausreichend, den Menschen zu sagen, dass es eine schlechte Idee ist, Giftstoffe in Flüsse zu kippen. Sondern man muss halt die Regeln so setzen, dass keiner Giftstoffe in Flüsse kippen darf. Und dass Firmen, die das doch tun, weil es eben günstiger ist, als Giftstoffe über die Giftstoffentsorgung teuer zu entsorgen, entsprechend zu sanktionieren. Und das tut die Regierung gerade nicht, sondern gerade der Wechsel zu Friedrich Merz ist das Gegenteil von einer sinnvollen Führung.
viele sind ungewollt vom Verbrenner abhängig
Dies. Mein Kollege hat ein schönes Haus mit PV, Wärmepumpe etc. Der deckt seinen Bedarf 100% mit PV ab und hat sogar noch Strom übrig. Sein Auto läd er "kostenlos" an seiner Wallbox zuhause.
Ja, der hat gerade gut lachen. Das hätte ich natürlich auch gerne, kann es mir aber nicht leisten.
Ein EV könnte ich schon kaufen, aber das ist mir echt zu müßig, da immer extern eine Ladesäule zu suchen, wo ich dann in vernünftigen Maßen laden könnte. Richtig dicke Ladesäulen gibt es bei mir in der Nähe 2, wo ich das Auto dann innerhalb einer Stunde voll bekommen würde, die kostet aber auch deutlich mehr als die langsamen Ladesäulen und sind ständig belegt. Ich müsste dann das Auto bei den langsamen Stationen abstellen und über Nacht laden lassen und dann den Weg heimlaufen.
Das ist alles einfach viel zu umständlich.
Wer die Möglichkeit hat, zuhause eine Ladebox zu installieren bzw. auf der Arbeit laden kann, da ist EV wirklich top!
Aber selbst dein Kollege, der die für ihn selbst erreichbare maximale Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen hat, wird bald mehr für sein Essen und seine Klamotten bezahlen, weil wir auch alles per Diesellaster quer durch die Gegend fahren.
Der andere Aspekt ist: Deutschland müsste eigentlich Notfallmaßnahmen ergreifen wie andere Länder auch . Rationierung von Treibstoff, wo er am dringensten benötigt wird, statt ihn zu verbilligen. Da passiert nichts.
Da kann ich dir nur zustimmen. Selbst wenn der Treibstoff aktuell nicht knapp ist, würde es total Sinn machen, jetzt proaktiv zu sparen. Es gibt ja auch entsprechende Stellschrauben von Tempolimit über mehr Homeoffice hin zur Begrenzung bestimmter Fahrten. Wir müssen jetzt ja nicht direkt Sonntagsfahrverbote einführen, aber wir sollten uns auf jeden Fall Gedanken machen, wie wir den aktuellen Spritverbrauch senken. Ich fürchte nur, dass wir von der Merzregierung davon nichts sehen werden.
Der ist ja nicht knapp der ist halt teuer.
Der kann noch erheblich, erheblich teurer werden. Preise werden bei Veränderung des Angebots durch die sogenannte Preiselastizität bestimmt - wie viel verändert sich die Nachfrage , wenn sich der Preis um x Prozent verändert?
Die Preiselastizität ist beim Rohöl sehr gering, weil Öl kurzfristig(!) nur schwer zu ersetzen ist, und bei allen möglichen ökonomischen Prozessen gebraucht wird. Wie ein Katalysator. Es nützt nichts, wenn ich ein millionenteures Windrad gebaut habe, wenn ich es mangels Sprit nicht zum Käufer bringen kann. Also zahle ich den Sprit, egal was er kostet.
Das ist mathematisch so, als wenn ich versuche, Wasser in einen schweren inelastischen Stahltank zu pumpen, der schon voll ist. Bei Gas geht das, Gas ist kompressibel. Bei Wasser nicht, Wasser ist inkompressibel. Der Tank wird explodieren.
Die Auswirkung von Angebotsverknappungen beim Rohöl konnte man 1974 und 2008 eindrucksvoll beobachten.
Er ist teuer weil er knapp ist bzw. droht knapp zu werden (oder weil wir das glauben). Und dann bekommt halt der zuerst, der am meisten zahlt.
Und wenn den alle brauchen, um wirtschaftlich zu überleben?
Wer als erstes nicht mehr zahlen kann, wird nicht beliefert und fällt hinten runter. Das wird halt nicht zuerst in Europa der Fall sein, eher gehen irgendwo in Asien im Sommer die Klimaanlagen nicht mehr.
Das passiert schon. In Indien wird LPG zum Kochen knapp, Restaurants werden teilweise nicht mehr beliefert, Bangladesch rationiert Benzin, Pakistan schließt Universitäten, um Energie zu sparen.
Erstens: Alles, was fossile Treibstoffe verbrennt, wird teurer werden. Auch ohne geopolitische Krisen.
So traurig das die Leute immer noch nicht verstanden haben das dass eine endliche ressource ist. Ich mein mir wurde das schon in den 90ern in der Schule beigebracht.
Und die Aufgabe des Staates ignorieren wir einfach mal gekonnt. Der Staat hätte schon längst was machen können, dass E-Autos attraktiver sind. Ladesäulen werden nur dort gebaut, wo es sich finanziell lohnt und nicht wo es gebraucht wird. Nur knapp 42% bewohnen Eigentum in Deutschland und haben damit eine Chance sich relativ bequem eine Lademöglichkeit zu bauen. Es gibt die Technologie Ladesäulen in Bordsteinen und Laternen zu packen, nur in Deutschland sehe ich es nicht. Es ist einfach unattraktiv pro Woche mehr Zeit fürs Laden auf zu wenden.
Natürlich sind fossile Treibstoffe endlich, aber die Regierung hat ja gar kein echtes Interesse für alternativen zu sorgen, weil sie eben ordentlich verdienen. Sieht man ja an unseren Nachbarländern, die den Sprit für deutlich günstiger anbieten. Würde echtes Interesse bestehen, würde man die Ladeinfrastruktur Sinnvoll ausbauen, so dass die meisten bequem und Stressfrei über Nacht laden können.
Sind die 42% in Eigentum Hausbesitzer oder zählen auch Eigentumswohnungen? Bei letzteren wäre Solar+Wallbox ggf. schwieriger, insbesondere wenn kein Stellplatz zur Wohnung gehört. Zugegeben, da trifft es vermutlich eher Menschen in der Stadt die eine Ladesäule in Reichweite haben könnten. Macht aber im Zweifel diese Statistik nur noch deprimierender.
Hab mir die Zahl auf die schnelle von hier gezogen: https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Wohnen/_inhalt.html Hab nicht extra recherchiert, wer Eigentum bewohnt, mit eigener Garage/Carport/Stellplatz. War mir auch nicht sicher, ob es so erfasst wird.
Das Schlimme ist ja, dass uns die Auswirkungen dieser Ressource seit Jahren auf den Kopf fällt, lange bevor die Endlichkeit der weltweiten Vorräte tatsächlich ein großes Problem ist. Bevor wir alle die Autos wegen den Ölpreisen stehenlassen, geht bei uns alles kaputt, weil es zu heiß wird, sich Dürren und sintflutartige Regenfälle abwechseln und gleichzeitig die Meeresspiegel steigen. Und wenn wir ganz viel Glück haben, wirds hier im Winter wieder richtig kalt, weil der Golfstrom ausfällt.
Ich bin mir sicher, dass wir aus dieser Benzinkrise lernen und nicht nach 2 Wochen wieder in den normalen Rhythmus fallen
Die Preise werden noch Monate oder Jahre so hoch bleiben.
Für Kupfer. Wenn jetzt intensiver umgerüstet wird wird die Nachfrage nach Benzin bald einbrechen.
Natürlich, so wie die letzten male auch.
Eigenverantwortung schreien doch immer alle. Also baut Solaranlagen, kauft EAutos und Wärmepumpen. Kümmert euch um euch selbst.
Und wenn ihr kein Geld habt, um das alles zu bezahlen, ja gott, dann sterbt halt, ihr Lappen.
So in etwa?
Organisiere Mikrokredite für die Umrüstung. Die Banken brauchen Sicherheiten und können nicht einfach Kredite vergeben. Wenn man Menschen gut einschätzen kann, dann kann man die Umrüstung auch ohne Sicherheiten finanzieren und darauf vertrauen, dass die Kostenersparnisse zur Rückzahlung genutzt werden.
Hast du genug Geld für Öl und Gas?
Die meisten Bürger hängen nicht im Threadiverse ab oder haben eine gut informierte Social-Media-Bubble. Oft werden auch keine Nachrichten gelesen.
Aber die Sprüche der Politik dringen manchmal durch. Und dort geht es weiterhin um Verbrenner.
Wenn dir jemand in Machtposition erzählt, du benötigst kein neues Auto und keine neue Heizung, dann fühlt sich das zunächst gut an. Warum hinterfragen?
Wenn dir jemand in Machtposition erzählt, du benötigst kein neues Auto und keine neue Heizung, dann fühlt sich das zunächst gut an. Warum hinterfragen?
Das ist von den entsprechenden Personen halt ein ziemliches Strohmann-Argument, weil es beim „Verbrenner-Aus“ und der GEG-Reform eben nicht darum geht, irgendjemandem das Auto wegzunehmen oder die Heizung rauszureißen, sondern um Autos, die neu zugelassen werden und Heizungen, die neu eingebaut werden.